Quartalsbericht Q4/2025: Ich habe ernsthaft überlegt, Madame Moneypenny zu verkaufen. | Episode #442
Shownotes
Ich war kurz davor, Madame Moneypenny dicht zu machen: Mit diesem Quartalsbericht möchte ich noch ein Stück mehr Realität in den Podcast bringen. Du bekommst dafür meine privaten und beruflichen Highs & Lows und meine wichtigsten Erkenntnisse der letzten drei Monate.
Du erfährst:
- Welche Entscheidung am 24. August 2025 um 23:15 Uhr mein Buch und mich gerettet hat.
- Warum ich das Hörbuch aufnehmen musste, obwohl der Buchtext noch gar nicht fertig war.
- Welche schönen Erlebnisse ich mir dieses Jahr kreiert habe (vielleicht eine Inspiration für dich).
- An welchem Punkt ich kurz davor war, Madame Moneypenny dicht zu machen – und sogar schon einen Plan dafür hatte.
Dieser Quartalsbericht ist ein krass ehrlicher Blick hinter die Kulissen – in dem ich endlich offen über alles sprechen darf, was im letzten Jahr passiert ist.
Plus: On top bekommst du einen klitzekleinen Ausblick auf das Jahr 2026 – privat wie beruflich.
Ich wünsche dir viel Spaß und Inspiration mit dieser Folge.
Auf deine Unabhängigkeit,
Natascha
PS: Bewerte, teile oder kommentiere den Podcast – so bekommen durch den Algorithmus noch mehr Frauen die Chance, endlich auf das Thema finanzielle Selbstbestimmtheit zu stoßen!
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00:00:00: Wochen Monate, wo ich dachte, ich kann es nicht mehr halten. Es geht nicht mehr. Ich muss irgendwie meiner Moneypenny loswerden. Ich hatte da auch schon einige Schritte ehrlicherweise eingeleitet, das Unternehmen entweder dicht zu machen oder zu verkaufen. nächsten Tag hätte ich das finale Manuskript abgeben müssen. Ende August habe ich dann die Entscheidung getroffen. Es klappt nicht. Es funktioniert einfach nicht. Mit Inhalator unterm Arm, den ich mir fix am Samstag noch besorgt hatte, damit ich dann wieder aufnehmen kann. Die letzte Hörbuch-Session war am 6.12. Da war es dann wirklich geschafft. Das war auch ein sehr emotionaler Moment, da ist so viel vor mir abgefallen. Da ist auch ein kleines Tränchen gerollt in meiner kleinen Gesprächerkabine da. So
00:00:52: Salü, ihr Money Pennies und herzlich willkommen zum Quartalsbericht. Und zwar ist das jetzt hier Quartalsbericht Nummer 4 und somit der letzte für 2025. Ich weiß, ihr seid alle schon in 2026, ich noch nicht. So ist es dann. Deswegen ist jetzt hier Quartalsbericht Nummer 4 2025. Worum geht es? Ich erzähle euch ein bisschen, welche schönen Erlebnisse ich dieses Jahr kreiert habe. An welchem Punkt ich in den letzten Jahren kurz davor war, Moneypenny dicht zu machen oder zu verkaufen und sogar schon einen Plan auch dafür hatte, ja das spricht zum ersten Mal so aus, welche Entscheidung am 24.08.2025 23.15 mein Buch und mich gerettet hat, warum ich das Hörbuch aufnehmen musste, obwohl der Buchtext noch gar nicht final war, Und ganz generell bekommt ihr hier in diesem Quartalsbericht einen sehr ehrlichen krassen Blick hinter die Kulissen dieses letzten Jahres. Weil ich musste in den letzten Quartalsberichten ja immer so bisschen kryptisch sein. Ich durfte etwas SS noch nicht so richtig verraten. Ich durfte das Buch noch nicht so richtig verraten. Und jetzt ist alles raus. Jetzt kann ich mal richtig einen vom Leder lassen und euch mal richtig mitnehmen hinter die Kulissen, was hier eigentlich in den letzten Monaten los war. Einfach, ein bisschen mehr Realität hier reinzubringen. Und außerdem bekommt ihr auch noch einen klitzekleinen Ausblick auf das Jahr 2026, auf mein ganz persönliches Jahr, was ich mir so vornehme. Und natürlich auch, was euch bei Madame Moneypenny erwarten kann. In diesem Sinne, ich hoffe, ihr seid gut reingerutscht. Ich hoffe, ihr seid jetzt ready für den Quartalsbericht, weil hier steckt einiges drin. Viele Blicke hinter die Kulissen, sehr tiefe Blicke hinter die Kulissen. Ich wünsche euch ganz viel Spaß und Inspiration dabei und freue mich natürlich auf alles, was 2026 noch so kommt.
00:04:30: Dann legen wir los mit den Personal Highs. Vielleicht erinnert ihr euch noch, dass ich mir Anfang des Jahres vorgenommen habe, Monat immer ein schönes Erlebnis zu kreieren. Das hat nicht ganz geklappt für alle Monate, aber es ist doch erstaunlich, denn gut auch gelaufen. Vor allem vor dem Hintergrund, was dieses Jahr alles so los war. komme ich später noch ausführlichst zu sprechen. Aber auf meiner Liste der schönen Erlebnisse stehen beispielsweise eine Alpaka-Wanderung. Indoor Skydiving. hab ein Messer geschmiedet, so richtig von vorne bis Ende, mehrere Stunden lang. Ich habe Lasertag gezockt. Ich habe ein Graffiti-Workshop gemacht in Berlin. Und ich war zweimal im Stadion. Im natürlich schönsten Stadion der Welt. In Dortmund. Einmal bei den Frauen und einmal bei den Männern. Das war sehr, sehr schön. Es sind jetzt nicht zwölf Geschichten geworden. Also nicht eins pro Monat. Aber trotzdem bin ich total froh, dass ich mir das vorgenommen habe. Weil wenn ich es mir nicht vorgenommen hätte, wäre es wahrscheinlich nicht so ... Ich habe dadurch wieder neue Leute kennengelernt, neue Sachen gefunden, die mir Spaß machen und auch total viele schöne gemeinsame Erlebnisse geschaffen. Also da auf jeden Fall ein Haken dran wird für nächstes Jahr mit übernommen, bzw. ihr hört das jetzt schon in 2026, wird für dieses Jahr auf jeden Fall übernommen und vielleicht schaffe ich es ja da noch ein bisschen konsequenter, noch mehr schöne Erfahrungen zusammen. Obwohl es ja nicht die Quantität geht, sondern natürlich die Qualität, aber trotzdem finde ich es auch total schön, das zu planen und darüber nachzudenken, was eben was Cooles sein könnte und dann die Leute dafür einzusammeln und auch alle mit denen ich bis jetzt gesprochen habe, fand das eine super tolle Idee und sind super gerne dabei. Also da ist schon sehr, viel Verbindung auch entstanden und darum geht es ja am Ende. Mein Personal Low. Ja, davon habe ich in den letzten Quartalsberichten ja auch schon gesprochen, wahrscheinlich schon in allen diesen Jahren wahrscheinlich. Ich hatte dieses Jahr ein extrem hohes Stresslevel. Ich komme gleich auch noch mal in eine Business High bzw. Low dazu, was eigentlich alles so los war, gerade in letzten, ja, Wochen, Monaten. Ich habe noch mal in meinen Kalender geschaut, noch mal bisschen nachgefühlt. Also nur die Woche vor Weihnachten war okay. Alles andere davor war einfach komplett harakiri und einfach viel zu viel zu viel. Und ein Erkenntnis für mich persönlich daraus, ich wusste das eigentlich schon vorher, aber das war jetzt nochmal ein krasses Beispiel, ein weiterer Beweis sozusagen dafür. Ich kann durchballern. Wenn ich eins kann, dann ist das Arbeiten.
00:06:56: durchballern und mich durchbeißen und dranbleiben und über meine Grenzen gehen. Und dieses Über-meine-Grenzen-Gehen ist natürlich ab einem gewissen Punkt nicht mehr gesund. Und ich habe gemerkt gerade in so ein paar Phasen, ich komme da wie gesagt später drauf, war ich so in dem Durchballermodus, dass ich dazu tendiert habe, mich selber darüber zu verlieren. in dieser Business, in diesem Deadline, Deadline, Deadline. Zum Glück hab ich dieses Kind, was mich immer wieder daran erinnert, hey, vielleicht sollten wir was essen und trinken. Bring mich mal ins Bett. Da hab ich schon meine Bodenständigkeit und meinen Rhythmus. Aber natürlich ist das unheimlich limitierend, immer nur in diesem Zeitfenster arbeiten zu können. Und wenn sich der Rest auf die Nachtschicht verschiebt und so weiter. Aber egal, Erkenntnis, ich kann das. Ich kann's auch immer noch so gut wie vor zehn Jahren. Das passt schon. Aber ich muss definitiv daran arbeiten, bzw. habe ich sowieso nie wieder vor, ich so ein arbeitsreiches Jahr habe, wie jetzt 2025. Das geht einfach nicht mehr. Aber ich muss trotzdem daran arbeiten, besser die Balance zu finden und da mehr auf mich zu achten. Aber ja, wenn ich da so im Flow bin und man nur diese Deadline im Kopf hat und Deadline, Deadline, Deadline, dann zählt irgendwie gefühlt jede Minute, jede Stunde. Und da bin ich dann so und hab auch so einen hohen Anspruch an mich selber, dass ich darüber hinaus einfach vieles vernachlässige, was mir eigentlich gut tut und was ich eigentlich brauche, auch durchzuhalten. Irgendwie klappt es ja dann doch immer wieder. Aber das hätte im Rückblick einfach noch viel, ja, ich sag mal, mit mehr Selbstfürsorge laufen müssen. Kommen wir zu dem Business-Hice und eigentlich sind da gleichzeitig die Lows auch schon mit eingebacken. Also ich mache jetzt einen riesengroßen Blog. bestehend aus Heis. Aber viele Heis haben ja auch so ein Low-Meter drin, weil am Anfang steht ja auch das Investment, bevor man dann die Früchte ernten kann. Ein Hai war natürlich zehn Jahre Madame Mani Penny, großes Jubiläum im November. Und da hatten wir auch einen total schönen Zoom-Call, beziehungsweise Google Meets ist das bei uns ja eher, Call, ein Videocall mit allen Angestellten, oder es sind ja mittlerweile auch einfach mal 25.
00:09:13: Und das war total schön, da haben alle nochmal berichtet, so hey, was mal da Manny Penny so für Sie ausmacht und was so die schönsten Momente waren und auch so die lustigsten Momente. Und ich hab mir das alles so eine Stunde lang angehört. Ich saß so im Auto auf einem Parkplatz vor dem Biomarkt, weil ich noch einkaufen musste, so mitten am Tag. Hat halt sonst nicht anders reingepasst. Und hab'n das dann so mitgehört und war so total beseelt und einfach so auch total schön, das so zu sehen, wo wir jetzt gerade stehen. Und auch deswegen fand ich es so besonders, oder genau, dann war die Frage, was mich stolz macht. Und da hab ich gesagt, mich macht vor allem stolz, dass es dieses Unternehmen noch gibt, weil es überhaupt nicht selbstverständlich ist. Zehn Jahre, das ist so lange überleben normalerweise Unternehmen nicht. Und schon gar nicht mit dem wirtschaftlichen Erfolg, den wir verzeichnen, eigentlich immer verzeichnet haben, bis auf zwei Jahre, komme ich auch später nochmal zu. Und da ist mir auch nochmal so bewusst geworden, es gab so viele, wirklich so viele Zeitpunkte, wo es da auch wieder einfacher gewesen wäre oder naheliegender gewesen wäre zu sagen, weißt du was, nee komm ich mach was anderes, es mir zu stressig, es mir zu viel, es bringt mich an meine Grenzen. Aber auch da bin ich, ich gesagt, wenn ich alles ganz durchbarrt so, das krieg ich dann schon hin so, ne, aber dann musste ich, da hatte ich auch nochmal so drüber nachgedacht, wie das alles angefangen hat vor zehn Jahren. Da war ich eigentlich noch bei WG-Suche bei meinem ersten Unternehmen quasi komplett involviert. Da habe ich auch so viel reingegeben wie jetzt hier bei Madame Moneypenny auch und ich habe da ja auch alles alleine gemacht. Ich habe tagsüber an WG-Suche gearbeitet von 9 bis 19 Uhr. Weiß ich noch ganz genau, da habe ich immer nach Hause gefahren, habe GZSZ geguckt von 20.00 bis 20.15 und hab mich dann wieder hingesetzt, zwischendurch irgendwie ein paar Nudeln reingehauen, da war meine Ernährung auch noch nicht so on point, und hab dann halt weitergemacht, ne, dann kam halt die Nachtschicht und hab da eben an meiner Moneypenny gearbeitet. Und mit alles alleine meine ich, jeden Newsletter, auch das Tool dafür aufzusetzen, dieses Newsletter-Tool aufzusetzen, mit allen möglichen Plugins und so weiter, ich hab die ganze Website selber gemacht, ich hab jeden Blogartikel selber geschrieben, selber redigiert, selber eingestellt, selber verlinkt, selber formatiert.
00:11:31: selber ein Bild dafür rausgesucht und so weiter. Die ganze SEO-Optimierung für jeden einzelnen Blogartikel, die ganze Struktur auf der Website. Ich habe jedes Video selbst gescriptet, aufgenommen, geschnitten, die ganze Technik mir dazu angeeignet. Ich habe jede Kundenservice-E-Mail selber beantwortet. habe jeden Live-Call selber gemacht. habe das komplette Community-Management selber gemacht. allen Plattformen. Damals gab schon die Facebook-Gruppe, die war auch schon ziemlich groß. Zehn Jahre lang, also zehn Jahre lang habe ich natürlich nicht alles alleine gemacht, aber der Start, das war ich halt komplett alleine. Es ist halt so krass. Ich glaube oft sieht man dann so den Outcome und sie so, ja, und jetzt ist sie so erfolgreich und so und so viele Mitarbeiter und so und so viele Follower bei Instagram und Pieper, Po und TN Award und dann Speakerauftritt und so. Aber dass ich das auch schon seit zehn Jahren mache, das muss man sich mal vor Augen führen. ist hier kein Overnight-Success oder so. Und da zeigt mir aber auch mal und deswegen dieses Durchhalten ist eine sehr, sehr große Qualität ja auch von mir. Dieses konsistente, auch diese Persistency, also diese Ausdauer, dieses Durchhalten, dieses Weitermachen. Und gerade 2022 und 2023 waren richtig harte, absolute Scheißjahre. Beschreibe ich übrigens auch recht ausführlich in meinem Buch. Wer das übrigens noch nicht vorbestellt hat, die Krise liebt Frauen wie dich, gebe ich auch sehr private Einblicke in meine Krisen und vor allem auch gerade diese Krisenzeit, die eigentlich schon, ja. 2021, also 2022 so den Höhepunkt erreicht hat und 2023 waren noch so die Ausläufer. Aber das war einfach eine sehr, sehr, sehr harte Zeit. Und da war das war auch so, da hatte ich so zum ersten Mal den Gedanken und nicht nur den Gedanken, sondern ich hatte da auch schon einige Schritte ehrlicherweise eingeleitet, das Unternehmen entweder dicht zu machen oder zu verkaufen. Und das spreche ich jetzt so das erste Mal laut aus, das macht mir gerade selber auch bisschen Angst.
00:13:32: Aber das sind so die Gedanken, mir anhand dieses zehnjährigen Jubiläums jetzt nochmal so, die kamen mir nochmal so in den Kopf, nicht nur in den Kopf, sondern in ganzen Körper, was das auch einfach für eine Reise war und dass es wirklich diesen Moment gab, also Moment ist zu kurz gesprochen, Wochen, Monate, wo ich dachte, ich kann es nicht mehr halten, das muss jetzt, das geht nicht mehr. Ich muss irgendwie Madame Anipeni loswerden. Und glücklicherweise ist dazu nicht gekommen, wie wir alle wissen. Aber das war schon eine sehr, sehr emotionale und sehr aufreimende Zeit und ich bin super froh, dass ich da die Entscheidungen anders getroffen habe. Aber das meine ich damit, man sieht immer nur so diese shiny Sachen bei Insta und alles ist super und alles floriert und alles ganz toll. Aber durch wie viel Scheiße ich in den letzten zehn Jahren gegangen bin und ein paar meiner Mitarbeitenden ja auch, also ein paar sind jetzt auch schon wirklich lange mit dabei, das sieht man halt einfach nicht und ich finde, das gehört genauso. zur Realität. Deswegen erzähle ich das jetzt hier auch so offen und auch in meinem Buch. Weil ich finde auch auch Unternehmertum, das wird so glorifiziert und wir alle fliegen Privatjet und lassen die Champagnerkorken knallen jeden Tag. Aber sowas auch alleine durchzuziehen. Ich will gar nicht sagen, dass das die beste Lösung ist. Also ich habe ja weder Investoren noch habe ich einen Co-Founder oder so. Das macht ja eigentlich auch niemand alleine zu gründen, sondern in meinem Team. Bei mir hat sich es einfach nicht so ergeben und es ist auch vollkommen okay so. Aber ja, das war sozusagen schon einiges. jetzt, zehn Jahre, meine Penny, wie cool, dass es das Unternehmen noch gibt und in der besten Verfassung, die es auch je hatte, ehrlicherweise. Dann gab es noch ein Jubiläum, sieben Jahre Podcast. Ich glaube, das hier ist jetzt die 440. Folge oder so. Ich habe das mal durchgerechnet, so mit wie viel Stundenaufwand das auch so pro Folge ist. Ich meine, ja nicht immer nur so eine dreiviertel Stunde mein Gequatsche. Aber davor, das Skript zu schreiben, das ist mindestens eine Stunde Arbeit. Dann das Aufnehmen, dann noch mal Post-Production, das Ganze einstellen und so weiter. Also ich bin mal konservativ auf 1320 Stunden gekommen. Das sind 55 24-Stunden-Tage, das sind fast zwei Monate nonstop 24-7, die jetzt hier schon in diesen Podcast reingeflossen sind. Und ich find's immer noch super und freu mich auf die nächsten sieben Jahre mit euch.
00:15:49: Ja, und jetzt kommen wir natürlich zum absoluten Superhigh. Mein neues Buch ist da. Krise liebt Frauen wie dich, wie du finanziell resilient bist und wächst, egal was kommt. Und es kann jetzt vorgestellt werden. Es erscheint im Januar, ihr hört diesen Podcast ja auch im Januar, es erscheint am 21.01. Kommt es raus. Und direkt nach Kommunikationsstart war es Bestseller bei Amazon in etlichen Kategorien. Was mich natürlich sehr, sehr, sehr, freut. Also vielen, vielen Dank da auch für euer Vertrauen. Also das haben mir so viele Leute vorgestellt und ohne auch nur irgendwas da auch zu wissen. Das heißt natürlich, dass ihr mir sehr, sehr stark vertraut, dass das ein knaller Buch wird. Und ich kann euch sagen, es ist ein absolutes Knallerbuch geworden. Und ich gebe euch gleich nochmal mehr Hintergrund dazu, was da eigentlich alles so drinsteckt. Nicht inhaltlich, sondern hier eiskalter Behind-the-Scenes-Content jetzt hier heute. Denn auch da ist es ja so, dieses Buch dachte ich mir auch so, ja, steht da jetzt so irgendwann dann im Handel und ist dann so bei Amazon und die Leute kaufen sich das und lesen dann halt so 320 Seiten oder auch nicht. Viele werden es auch kaufen und nie lesen, auch schade, aber immerhin haben sie es versucht. Das sind dann so hinten raus, kommen dann halt so 320 Seiten gedruckt aus so einer Maschine. Was aber auch da keiner sieht, dieser Prozess dahinter, was das für eine Tortur war. Und da möchte ich euch mal einen kurzen Abriss geben, weil ich es auch da wichtig finde, ein bisschen mehr Realismus da irgendwie auch reinzubringen, was auch solche großen Projekte betrifft. Mal eben so ein Buch zu schreiben, das macht halt eigentlich niemand. Dieses Buch hat mich ein Jahr lang beschäftigt. Ein komplettes Jahr. Und ich würde sagen, drei Viertel davon Vollzeit. Und mit Vollzeit meine ich auch nachts. Da steckt so viel Arbeit drin, so viele Fails, wie oft ich wirklich am Rande eines Nervenzusammenbruchs stand und zweimal ist es auch wirklich passiert, dass ich heulend auf dem Sofa saß oder einmal auch an meinem Schreibtisch saß und dachte, es kann nicht sein, das wird alles nichts. Ich muss dieses Projekt abbrechen. Wie viele Nachtschichten da drin stecken, wie oft nach 21 Uhr, also Kind ins Bett bringen.
00:18:05: nach 21 Uhr, wenn sie geschlafen hat, noch mal aufstehen, noch mal zwei Stunden an den Schreibtisch mich zu setzen, manchmal auch auf Sofa, damit es bisschen gemütlicher ist. Nachtschichten, Nachtschichten, Nachtschichten. Ich hatte dieses Jahr genau acht Tage Urlaub verteilt auf zwei innerdeutsche Urlauber, Mini-Reisen. Und jeden Mittagsschlaf saß ich dennoch da, also Mittagsschlaf des Kindes, saß ich am Laptop und habe in diesem Buch geschrieben. Und immer gehofft, dass der Schlaf länger als eine Stunde ist, damit ich länger an dem Buch arbeiten kann. An den Wochenenden konnte ich oft nicht dran schreiben, wenn ich keine Kinderbetreuung hatte, was an 95 Prozent der Wochenenden der Fall war. Also was ich damit sagen will, ich habe sehr viele auch private Opfer gebracht für dieses, na nicht nur dieses Projekt, es sind ja noch ein paar andere, es ein Helegel auf, es ist nicht so, dass ich mich ein Jahr eingeschlossen hätte und gesagt habe, hey, sorry Leute, ciao, ich schreibe jetzt an dem Buch, sondern das ist ja auch alles viel, viel anders gekommen, als es eigentlich geplant war. Und dementsprechend, das war eigentlich auch so der Stress, dass ich es komplett anders erwartet habe, als es dann gelaufen ist und ich immer nachrudern musste und ich nie vor die Welle gekommen bin, eigentlich ein Jahr lang und das ist echt irgendwie ein super stressiges Gefühl. Warum ist das so gelaufen? Erstens mal bin ich viel zu naiv da rangegangen. Ich habe meinen Einsatz, den es braucht, dieses Buch komplett unterschätzt. Komplett unterschätzt. Also so, so wie ich wahrscheinlich noch nie etwas in meinem Leben unterschätzt habe. Das war absoluter Wahnsinn. Und ich hatte ja Unterstützung beim Schreiben und so weiter, aber am Ende musste ich so viel mehr machen, als es eigentlich geplant war. Und mit so viel mehr meine ich so 1000 Prozent mehr, als eigentlich geplant war. So, also darüber reden wir. Und alles hat länger gedauert. Der Vertrag hat länger gedauert. Der Titel und Untertitel, das hat länger gedauert. Das hat... etliche Wochen gedauert. Das Coverdesign und dann natürlich vor allem auch das Schreiben und dann Umschlagtexte und so weiter. Da ist ja so ein Rattenschwanz dahinter. Zwei Tage vor der Deadline haben wir ein Drittel des Bureaus komplett über Bord geworfen und neu geschrieben, weil wir damals nicht mehr zufrieden waren. Das macht halt kein normaler Mensch. Ja, das macht man halt nur, wenn man hohen Anspruch hat und sagt so, ey, könnten wir jetzt so machen? Würde auch wahrscheinlich keiner so richtig merken. Aber so kann ich das nicht rausgeben.
00:20:30: Dann kam sozusagen das erste Feedback, ja? Wieder etliches rausgeworfen, wieder neu gemacht. Wir hatten auch nie Zeit, aufgrund der Titan Deadline, nie Zeit, mal Abstand zu gewinnen. Tagelang, wochenlang, habe ich nur irgendwelche Absätze hin und her geschoben, korrigiert, ergänzt, gelöscht, inhaltlich gechallenged. Wir hatten teilweise ganz Tagsmetings, die Inhalte nochmal zu diskutieren und nochmal zu challengen. Dann gab es ganz viele Abstimmungsprozesse, auch mit Expertinnen, die im Buch vorkommen. Der Quellencheck hat Tage, Tage gedauert. haben über 300 Quellen im Buch. Das hat Tage gedauert, das nochmal zu checken. Ist das noch aktuell dadurch, dass sich das Buch ja auch so lange gezogen hat im Entstehungsprozess? waren da manche Quellen nicht mehr verfügbar, dann gab es wieder neue Statistiken, da müssen wir die wieder neu reinmachen. Abbildung, Abbildungen erstellen, Abbildung korrigieren. Jeder Abbildung braucht eine Unterschrift, einen Titel, dann ändert sich der Text, dann muss die Abbildung wieder geändert werden, dann gibt es ein Workbook mit zu dem Buch dazu. Was kommt da rein? An welcher Stelle? Was nicht? In welcher Form? Welche Übung machen wir? Auf welche verzichten wir? Wie ausführlich muss sie da überhaupt rein? Dann ist das ganze Buch 50 Seiten zu lang und du fängst literally wieder von vorne an und kürzt wieder und machst da wieder und da und brauchen wir das oder nicht und es ist Kapitel 3, nicht eigentlich Kapitel 5 und hey und hier noch mit die Struktur ist einfach so krass. Dann wartest du auf qualitatives Feedback, aber das ist leider von so schlechter Qualität, dass du es einfach wegwerfst und du denkst, ja geil, jetzt habe ich aber immer noch kein vernünftiges Feedback. Dann wartest du wieder auf Feedback von fünf Leuten, die dir zugesagt haben. Zwei liefern davon pünktlich. ein andere zu spät, der eine macht irgendwie gar nichts, dann wird das Feedback, das muss ja auch wieder ausverbeilen, wir reden hier von 320 Seiten, da kommt auch einfach sehr, sehr viel Feedback zusammen, aber das übernimmt man ja auch nicht nur einfach, sondern auch das wird wieder diskutiert, das wird entschieden, entscheiden, entscheiden, entscheiden, die ganze Zeit entscheiden, entscheiden, entscheiden, dann ist die Formulierung noch nicht gut, dann ist das irgendwie nicht verständlich, der eine findet super, der andere findet scheiße, alles wieder einarbeiten oder halt auch nicht.
00:22:33: Klappentexte in zwölf verschiedenen Varianten. So, dann so, dann so. Ach nee, dieses Wording doch wieder nicht. Ach, den Teil gibt's ja im Buch jetzt gar nicht mehr. Ach, vielleicht nehmen wir das dann doch auch aus dem Klappentext raus. Das ist echt. Dann doch noch mal ein anderes Foto auf dem Cover. Dann bekommt der Grafiker es nicht hin, das Foto vernünftig freizustellen. Machen wir also auch selbst. Dann hat es einen Rotstich. Dann kommen die Proves beschädigt an tausend Kleinigkeiten. Man ist wochenlang ganz tags mit Kleinkram beschäftigt. Und sowas killt mich ja komplett. Diese ersten 80 Prozent kann ich richtig gut, baller ich dir durch. Alles was dann so nitty gritty und hier noch eine Quelle und dann noch eine Fußnur, das killt mich komplett. Das saugt mir jegliche Energie aus. Plus alles andere ja noch nebenbei in Anführungsstrichen. Dadurch, dass ich dieses Projekt überhaupt nicht eingeplant habe, dass ich da so viel beitragen muss, kam es in meiner Jahresplanung dementsprechend nicht vor. Oder viel zu wenig vor. Sodass ich mir diese Zeit auch gar nicht freiräumen konnte. Und dieses Projekt wurde einfach immer länger und dieses Buch wurde einfach immer anspruchsvoller und deeper, je mehr ich mich da auch reingegraben habe. Und das hat uns einfach komplett gekillt. Das Ergebnis ist grandios. Aber der Prozess dahin und mit alles andere nebenbei, meine ich, ich habe weiter jede Woche einen Podcast aufgenommen. Die ganze Contentproduktion, Fotoshootings, Reels, die wir drehen. Werbeanzeigen, wir drehen, ganze Kommunikation mit dem Verlag, Piepapo, Meetings, interne Meetings, Madame Moneypenny, Alumni Day, Mentoring Day, PR-Geschichten, Auftrittes, Speakersachen, das war halt alles nebenbei. Plus Kind, Krankheiten, Kinderarzt, und so weiter. Das ist, das war einfach, das meine ich mit enorm, enorm viel. Wir haben auf dem Weg zur Veröffentlichung original jede Deadline gerissen. Jede Deadline gerissen, die uns gesetzt wurde vor Verlag. Wir haben keine davon geschafft. Da hätte man schon mal ein bisschen vielleicht on the way ein bisschen reingucken können. Aber der ET war eigentlich immer grob machbar. Bis Ende August. Mein neues Buch, Die Krise liebt Frauen wie dich, wie du finanziell resilient wirst und wächst, egal was kommt, erscheint im Januar 2026.
00:24:58: Aber du kannst es schon jetzt vorbestellen. Warum solltest du das jetzt schon vorbestellen und nicht einfach warten, bis du es im Januar kaufen kannst? Mit deiner Vorbestellung bringst du direkt zwei große Hebel in Bewegung. Erstens, alle Einnahmen, die wir über das Amazon Affiliate Programm im Rahmen der Vorbestellung erhalten, spenden wir vollständig an den afghanischen Frauenverein, denen wir bei Madame Moneypenny schon sehr, sehr lange unterstützen. Und zweitens, mit deiner Vorbestellung trägst du dazu bei, dass das Buch ein Spielgebäßseller wird. Und das Thema finanzielle Resilienz für Frauen dahin kommt, wo es hingehört, auf die ganz, ganz großen Bühnen, in die großen Medien, in die gesellschaftliche Debatte. Wenn du diese Hebel in Bewegung setzen willst, dann bestelle dir dein Exemplar jetzt über den Link in den Show Notes vor. Ende August? Ja, ich erinnere noch mal, die Verlage habe ich angeschrieben im November 2024. Wir sind jetzt hier im August 2025. Ich weiß es noch genau. Ich lag mal wieder im Bett nach einer Nachtschicht. Am nächsten Tag hätte ich das finale Manuskript abgeben müssen. Hätte die Fahrradkette. Und ich hab mich ... so im Bett. War wahrscheinlich so 22 Uhr, 23 Uhr, 24 Uhr, irgendwie so um den Dreh. Und war im Austausch, im SMS-Austausch mit einer befreundeten Autorin. Und sie fragte mich, wie's mir mit dem Manuskript ging. Ich hab das hier. such mal eben, kam mal eben die SMS raus, um no momento. 24. August. Das ist eine Konversation vom 24. August. Die hat schon angefangen, sehe ich gerade nachmittags. Da habe ich geschrieben, werde morgen eh nur Teil 1 einreichen können. Teil 2 ist noch weitgehend unbearbeitet. Was für ein Ritt. Danke für den Feedback. Hier ist meine Mutter krank, gleich Kinderbetreuung, sodass ich mich erst heute spät abends oder morgen wieder dransetzen kann. Dann schreibt sie, wie geht es ihr denn gerade mit dem Manuskript? Ich schreibe und da ist es mittlerweile 23.13 Uhr. Ich finde es gut, aber habe auch das Gefühl, dass ich nichts mehr sehe. Ständig in 300 Seiten hin und her springen, ich schiebe seit 4 Wochen 12 Stundenschichten. Ach, don't know. Ich habe überhaupt keine Zeit, es mal sacken zu lassen. Ich habe den Aufwand komplett in Versalien unterschätzt. Es ist auf dem Weg irgendwie immer größer und tiefer geworden, was ich mag, aber es zerrt unheimlich. Sie schreibt Ja, verstehe ich komplett, gerade das Hin und Her-Springen und Scrollen durch so viel Text, den man schon so oft gelesen hat.
00:27:19: Das Buch hat den Anspruch, viel abzudecken und herzuleiten. Ich hatte das als Hauptarbeitsschwerpunkt über Monate und wurde von zwei Lektoren in Betreut. hätte ich das nie in der Zeit gepackt. Ganz viel Respekt an dich. Und dann schrieb sie das, was mir ... was mein Aha-Moment war. Sie schrieb, kann's komplett mitfühlen, da ein Titel ihres Buches, kam damals auch einen Monat später raus als geplant, weil es einfach nicht früher ging. Und nach der Phase geht das ja erst richtig los mit Interviews und Promo. Ich wünsche dir einen richtig klaren Kopf für die letzten Meter. Und das war mein Aha-Moment in dieser Nacht 23 Uhr noch was, dass ich dachte, ja, das ist die Lösung. Erst mal sie hat Recht, weil danach geht es ja erst richtig los für alle anderen. Lektorinnen, alle, die daran mitgewirkt haben und so, ja. Für die ist es vorbei, die machen nur einen Abschnitt des Projektes. Die Einzige, die das ganze Projekt mit dabei ist, plus eben auch was da hinten draus passiert, Pressearbeit und so weiter, war ich. Den ganzen Text und Erstellung und Lektorat und so weiter macht nur die Bucherstellung mit. Manuskript, Körper, und so weiter. Danach haben wir Feierabend. Danach startet da Marketing, PR und so weiter. sind wieder andere Leute. Ich mach aber alles komplett von vorne bis hinten durch. Und da habe in dieser Nacht ... Aufgrund von dieser Nachricht, aufgrund von diesem Austausch ist bei mir der Groschen gefallen und ich habe sofort die Entscheidung getroffen, das Buch muss verschoben werden. Das Buch sollte eigentlich im November 2025 erscheinen. Und ich habe mich im Mai auf unserem Alumni Day vor vielen Leuten hingestellt und das announced und habe gesagt, das Buch kommt im November. Im August, Ende August, habe ich dann die Entscheidung getroffen, es klappt nicht. Es funktioniert einfach nicht. Und ihr müsst verstehen, Also wenn ihr sagt, ja, August bis November, nee, nee, nee. Dazwischen muss noch einiges passieren. Da ist noch mein Lektorat, da ist noch mal der ganze Satz, dann ist noch der ganze Druck usw. Das sind unheimlich lange Vorlaufzeiten. nicht, ich reiche das Manuskript ein und am nächsten Tag steht es der Buchhandlung. sind Wochen noch dazwischen. Das heißt, am nächsten Tag ... Nee, noch in der Nacht. Noch in der Nacht hab ich eine E-Mail an meine Lektorin geschrieben. Ich glaub, war Sonntag. Eine E-Mail an meine Lektorin, die gesagt wir müssen mittelmorgen ganz dringend sprechen.
00:29:45: habe ihr dann in einem Zoom-Call gesagt, dass es nicht mehr geht. Dass die Deadline der Erscheinungstermin im November nicht mehr zu halten ist. Die waren natürlich so mäßig amused, weil der November-Termin hat natürlich den Vorteil, Weihnachtsgeschäft mitzunehmen und Verlage machen einen Großteil ihres Umsatzes mit dem Weihnachtsgeschäft. Und so sind wir auch damals auf den November-Termin auch gekommen. Aber glücklicherweise ... bin ich da sehr, sehr klar geblieben und habe sehr deutlich gemacht, dass es einfach nicht mehr geht. Und dann kam sie nochmal zurück und hat gesagt, hey, wir können nochmal zwei Wochen und so. Das ist nett von dir, aber es bringt nichts. Ich kann nicht, also es würde das Ganze nur nochmal zwei Wochen verlängern, aber nicht mit einem besseren Ergebnis. Weil ich so da schon, ich hab ja auch nichts mit, man sieht einfach, du weißt nicht mehr, wo was steht. Wochenlang, Monate lang, Tage und Nächte lang. in 300 Seiten versunken und bin von links nach rechts die ganze Zeit gesprungen. Hätte sie mich gefragt, ist der Absatz einfach noch drin? dachte, keine Ahnung, ich weiß nicht mehr, was drinsteht in diesem Buch. Und da verlängern es natürlich zwei Wochen dann noch nicht. Sondern ich brauchte an der Stelle Zeit ohne das Buch. Und darauf hat sich der Verlag dann dankenswerterweise auch eingelassen. Plus, was mir ja auch noch im Nacken saß, war neben dem Business as usual mit Podcasts und so weiter, was ja schon einiges auf der Pfanne ist, Unser Advanced Assets Launch, den haben wir ja auch noch im September geplant. Und ich bin jetzt gerade Ende August und habe noch kein einziges Video für Advanced Assets gedreht, was ich glaube drei Wochen, vier Wochen danach live gehen sollte. Also euch nur mal eine Idee von meinem Stresslevel zu geben. Stress ist ja nicht nur das, was man die ganze Zeit runter rattert und macht, sondern auch zu wissen, Shit, wann soll ich das eigentlich alles noch machen? Ich hatte noch kein einziges Video gedreht. Und diese ganzen Faktoren rückwinken natürlich zu den Fragen, warum habt ihr den Termin schon früher verschoben? Aber natürlich habe ich immer versucht, ich will ja auch meine Absprachen einhalten und gebe ja auch mein Commitment und so und ich verschiebe nur etwas wirklich, wenn es gar nicht mehr geht. Und so haben wir es dann halt gemacht. Das war die einzige Lösung und witzigerweise handelt das Buch ja auch von Resilienz. Und Resilienz ist ja nicht durchballern jeden Preis, sondern flexibel zu sein.
00:32:03: smart zu entscheiden, Prioritäten zu setzen, nach den eigenen Werten zu handeln. Ich bin durchaus bereit, eine gewisse Zeit über meine Grenzen zu gehen, aber ehrlicherweise nicht mehr jeden Preis. Und auch nicht mehr so, wie als ich 25 war. Ich bin 40 Jahre alt, ich habe auch ein Leben außerhalb der Arbeit, ich habe ein Kind und so weiter. Und da war dann einfach das Fass voll. Ich habe gesagt, ich kann das nicht mehr auf Kosten von mir selbst, auf Kosten meiner Familie und auch auf Kosten dieses Buches, weil es wird an dieser Stelle einfach nicht mehr besser. Ich weiß nicht mehr, wo ich ansetzen soll. Und das waren einfach genug Argumente zu sagen, sorry, this is it, ist bis hierhin und nicht weiter, es geht nicht weiter. Bitte, wir müssen das auf Januar verschieben. Januar übrigens immer noch ein super guter Monat, weil neues Jahr, neues Ich und so weiter. Und so sind wir dann auf den jetzigen Erscheinungstermin 21.01. gekommen. So, das war also entschieden, ja, zum wirklich aufatmen aller, denn es war ja auch nicht nur ich, sondern da waren noch weitere Leute im Schreiben mit dabei. gab zwei Mitarbeiterinnen von mir, haben auch den kompletten Quellencheck gemacht. Also es war ja nicht nur ich, die die Nachtschichten geschoben haben, sondern ganz, ganz viele andere Leute auch noch, die irgendwie in diesem Buch mitgewirkt haben. Und da war es dann auch meine Verantwortung als Führungskraft zu sagen, okay, bis hierhin und nicht weiter. Ja, also ich Wenn ich die Nachtschichten schrubbe, ist das eine Sache. Das kann ich mit mir selber ausmachen, aber ich kann nicht erwarten, dass hier mein Team, Mitarbeitenden von mir das auch machen. Und das geht einfach nicht. Ich bin sehr, sehr dankbar, dass ich ein Team habe, das das dann auch mal macht und so. Aber eigentlich möchte ich es nicht. Das absolute Ausnahmesituation. Und dementsprechend habe ich gesagt, this is it, wir müssen es verschieben. Also 21.01. war dann der neue Termin. Alle haben aufgeahmet, alle haben durchgeahmet, alle waren mir sehr dankbar, dass ich das auch so, ja ich sag mal standhaft vertreten habe, auch diese Entscheidung gegenüber allen. Und ja, was hab ich dann gemacht? Ich hab das Buch zwei Wochen weggelegt, ja ich wollte ja auch diese Pause davon haben, diesen Abstand davon haben. Wer jetzt aber glaubt, dann bin ich in den Urlaub gefahren. Nein, denn ich hatte ja noch die Advanced Assets Videos, von denen ich noch kein einziges aufgenommen hatte. Das heißt, Buch weg.
00:34:19: Advanced Assets Videos durchgeballert, die nächsten Nachtschichten also. waren, ich weiß nicht wie viele Videos es waren, aber das ist keiner, irgendwo zwischen 30 und 50 Videos waren das auf jeden Fall. Und teilweise auch lang und auch anspruchsvoll, also unser Mindset, unser ganzer Mindset Bereich zum Beispiel ist super anspruchsvoll. Und auch da, ja, ich setze mich nicht einfach hin, mache die Kamera an und laber irgendwas, sondern auch da wieder Skripte nochmal angepasst, nochmal diskutiert mit den Leuten, die die Skripte erstellt haben. Hier nochmal rumgedreht, da nochmal, nee, das muss eigentlich das andere Video, hier nochmal die Reihenfolge ändern. Da fehlt ein Aspekt. Ich habe noch was anderes gefunden. Also das ist ja wirklich auch ein krasser Prozess. Plus ein komplettes Online-Training zu konzipieren. Und ihr wisst, unsere Online-Training sind lang und umfangreich. Das habe ich komplett konzipiert. Ich habe dafür 300 Slides runtergehackt. Ich habe es komplett aufgenommen. Alleine. Da sind auch nochmal so viele Stunden reingeflossen. Dann habe ich da einen Haken dran gemacht. Dann wieder zurück ans Buch. Mit frischem Blick da aufs Buch. Und auch nochmal mit dem coolen Hintergrundwissen von Advanced Assets. Da hatte ich natürlich auch nochmal wieder neuen Input. Das hat mich immer sehr zurückgehalten. Wir hauptsächlich gekürzt, nochmal neu gemacht. Feedback nochmal, neues Feedback erhalten. das eingearbeitet, wieder Nachtschichten da, Tag und Nacht, wieder in diesem Buch gearbeitet, aber eben mit einer anderen Brille und mit mehr Frische einfach. Und das war dann jetzt also Advanced Assets, war an dem Zeitpunkt mehr oder weniger abgehakt, mehr oder weniger abgehakt, also die Videos haben ich kontinuierlich das ganze Jahr noch weiter aufgenommen. Buch war sozusagen wieder on track nach der neuen Timeline. Jetzt kam aber das nächste Problem, das Hörbuch. Ich wollte das Hörbuch gerne selber einsprechen. Beim letzten Buch hat der Verlag das leider verpasst, dass ich dieses Hörbuch selber einspreche. Deswegen war es mir auch sehr, sehr wichtig, weil es auch wirklich, ja, weil mich dieses Thema einfach auch krass berührt. Ich dachte, ich kann es am besten rüberbringen, auch wenn ich jetzt keine ausgebildete Sprecherin bin. Dieses Hörbuch musste eingesprochen werden und zwar von mir. Jetzt war das Buchmanuskript aber noch gar nicht final. Ich musste also anfangen, dieses Hörbuch einzusprechen.
00:36:31: bevor das Buch überhaupt final war. Und das Buch ist ja logischerweise das Buch, lese ja nur das Buchmanuskript vor. Warum das? Weil natürlich ein Tonstudio reserviert war. Das nehme ich ja nicht hier zu Hause auf, wie ich jetzt den Podcast hier zu Hause aufnehme, dafür reicht das. Sondern da bin ich ja in einem richtigen Tonstudio, in so einem Raum, der total schallisoliert ist und alles. Das muss gebucht werden, die müssen Zeitslots haben. Und überhaupt Zeitslots zu finden, an denen ich kann und die können. Und alles immer nur ... Da kam noch was dazu. Alles immer nur in der Zeit bis 14 Uhr. Weil 14 Uhr muss ich wieder losrasen, das Kind vom Kindergarten abzuholen. Weil in der Zeit war es natürlich auch so, dass nur ich akzeptiert wurde, als Hinbringer und Abholender. Es war einfach so, oh mein Gott. Na ja, auf jeden Fall saß ich im Tonstudio dann und hab das Manuskript eingelesen. wohl wissend, dass das gar nicht das finale Manuskript ist. wir haben es jetzt natürlich nicht nochmal über einen Haufen geworfen, aber trotzdem kamen da in manchen weiteren Nachtschichten nochmal einige Änderungen natürlich. Ich saß also nachts an einem Buchmanuskript, das final zu machen, habe parallel tagsüber das Hörbuch aufgenommen, wohlgemerkt nur bis 14 Uhr, weil ich danach zur Kita gehetzt bin. Und dann habe ich im Nachhinein die Änderungen am Manuskript wiederum im Hörbuch eingesprochen. Effizient ist was anderes. Naja, aber das war jetzt halt der einzige Prozess, wie das halt geht. Weil die brauchen ja auch, das muss ja auch geschnitten werden, die brauchen drei Wochen zum Schneiden. Das ist ja unheimlich viel Material. So setze ich ja nicht dahin und lese es einfach runter und gehe es wieder nach Hause. Ich habe ja Regieanweisungen bekommen. Da geht es Betonung, da geht es mach das mal mit ein bisschen mehr so, mach das mal mit ein bisschen mehr so, hier eine längere Pause, langsamer. Ich tendiere ja dann auch dazu. Wenn ich dann gestresst bin, dann rede ich auch schneller. Okay, slow down, langsamer, ja, und hier ein bisschen mal hier und da und so. Und der Satz bitte nochmal. Und da so komisch geahmelt. Das sind ja tausend Sachen. Letztendlich habe ich mal ausgerechnet, ich habe 25 Stunden in diesem Hörbuchstudio verbracht. 25 Stunden und verteilt auf, ich glaube, es waren so sieben Aufnahmetage oder irgendwie so. Alles in, ich glaube, zehn Tage gepresst oder zwölf oder vierzehn Tage gewesen sein gepresst.
00:38:51: Dazu kam, dass ich in der ersten Woche Hörbuch einsprechen, zwei Tage lang keine Stimme mehr hatte. Weil ich natürlich keine geübte Sprecherin bin und mir das komplett auf die Stimme gegangen ist. Zwei Tage lang keine Stimme. Zum Glück, in Anführungsstrichen war das am Wochenende. Samstag und so. Also, Freitag war eigentlich, genau, Freitag hab ich noch eine Aufnahme gemacht, so vier Stunden oder so. Samstagmorgen war ich auf und denke, irgendwas ist komisch. hatte keine, also nicht mal einen Krechzen flüstern könnte. Ich flüstern soll man aber nicht, weil das noch mehr auf die Stimme bender geht. Samstag, Sonntag, komplett keine Stimme, was auch total toll ist mit Kleinkind. Und Dienstag war ich dann zum Glück wieder so fit, dass ich die Timeline einhalten konnte und wieder aufnehmen konnte mit Inhalator unterm Arm, den ich mir fix am Samstag noch besorgt hatte, um inhalieren zu können, damit ich dann wieder aufnehmen kann. Die letzte Hörbuch-Session war am 6.12. Nikolaus an einem Samstag. Vor neun bis 17 Uhr. Durchgeballert. Aber da war es dann wirklich geschafft. Da war es wirklich geschafft. Das war dann mein letztes To-Do für dieses Buch, also zumindest für die Erstellung. Buch abgeschlossen, Änderung, Ernst-Hörbuch aufgenommen, Hörbuch-Final abgeschlossen. Das war auch ein sehr emotionaler Moment, da ist so viel von mir abgefallen. Da ist auch ein kleines Tränchen gerollt in meiner kleinen Sprecherkabine da. Aber das war dann echt so, ja, poah, geschafft. Und jetzt dann wirklich sozusagen der Haken dran. ab da konnte ich es auch gut loslassen. Das war aber auch so, diese Stage musste ich aber auch für mich erreichen. Drei Wochen vorher hätte ich es nicht loslassen können, weil ich da noch Änderungen machen wollte. Und das hat mir aber auch gezeigt, dass es nicht mein Perfektionismus der mich da gehindert hat, das früher abzugeben oder so, sondern ich habe den Punkt ja erreicht. Wenn man zu krass perfektionistisch ist, dann erreicht man diesen Punkt ja nie oder man fühlt sich nie gut damit. Und so kann ich es jetzt, ich sag mal zu 98 Prozent, zu 98 Prozent gut gehen lassen und zu sagen, jetzt ist es, jetzt ist ein geiles Buch. Ja, es gibt immer noch ein paar Stellen, wo ich sage, hier noch ein Nebensatz oder da nochmal oder hier irgendwas, aber das hat man glaube ich immer. Aber ich konnte es dann, aber auch erst dann wirklich gehen lassen, als es dann auch wirklich ja das Stadium erreicht hatte, dass ich da mein Stempel drauf machen könnte und sagen könnte, ja, damit.
00:41:17: Das läuft. Das ist ein richtig geiles Buch. Das ist eine Bereicherung für Menschen, die es lesen. Das hat eine Berechtigung in dieser Welt, weil weder ich habe Langeweile noch habt ihr Langeweile, sondern das ist ein Buch, das geschrieben werden musste. Deswegen habe ich es auch geschrieben und das ist ein Buch, das ihr lesen müsst. Deswegen ist es jetzt auch da und da bin ich jetzt sehr froh und auch stolz und auch sehr, sehr, sehr, sehr erleichtert, dass das jetzt so geklappt hat. Genau, das war also an diesem Nikolaus-Samstag. Den Montag darauf habe ich dann auch den ganzen Tag Content gedreht für Reels, für Trailer, für Ads, für dieses Buch. Es war einfach wild. Deswegen hatte ich ja eingangs gesagt, eigentlich nur die Arbeitswoche vor Weihnachten war einigermaßen mehr oder weniger entspannt. Auch diesen Podcast, nämlich jetzt noch vor Weihnachten, das kommt ja auch dazu. Zwischen den Tagen sind alle im Urlaub und so weiter, vorproduzieren. Jetzt ist gerade hier Donnerstag der 18.12. und das ist jetzt noch so mein Letztes Content to do hier auf der Liste. Aber ja, es war wild. Es war absolut wild. Und ihr merkt, in diesem Blog waren jetzt heiß, endlos und was ich über mich selbst gelernt habe und also viele Erkenntnisse von mir konsolidiert drin. Und deswegen skippe ich jetzt auch den Part meiner größten Erkenntnisse, weil ehrlicherweise habe ich auch gerade keine Kapazitäten mehr darüber nachzudenken oder einfach keinen Bock mehr darüber nachzudenken. Ich entlasse euch aber noch mit einem kleinen Ausblick auf 2026. Also mein persönlicher, was ich mir sozusagen vornehme. Mai nächstes Jahr muss ruhiger werden. Das hier war ein absolutes Ausnahmejahr. Das darf nie wieder so in der Form passieren. Ich brauche viel mehr Family-Time, obwohl ich glaube, habe das eigentlich auch ganz gut. Bis jetzt auf die Urlauber, das hat nicht so gut geklappt, aber trotzdem habe ich es, glaube ich, trotz allem ganz gut doch hinbekommen, auch der Quality-Time mit der Familie zu haben, aber natürlich den Umständen entsprechen und nicht so wie ich es eigentlich ganz gerne. Hätte mehr Family Time, mehr Urlaube, Gesundheit, Gesundheit, Gesundheit, Gesundheit. Die ist leider auch bisschen hinten rüber gekippt im letzten Jahr. Ich habe nicht meine Bluttests gemacht, die ich sonst immer mache. Das muss ich jetzt alles nächstes Jahr nachholen. Und ich mache immer riesige Blutbilder. Das nicht so ein bisschen hier das Stimpehafte, was man so beim Hausarzt bekommt, sondern wirklich riesige, riesige Blutbilder. Die kosten dann auch etliche 100 Euro.
00:43:40: Aber das mach ich immer mal wieder, zu wissen, ist mein Stand, wie muss ich die Supplements anpassen. Und werd mich auch mal mit ein Gentests beschäftigen. Also, 2026 wird auf jeden Fall mein Gesundheitsjahr. Und dann, obwohl mein nächstes Jahr, oder mein dieses Jahr, sorry, hört das jetzt schon, obwohl mein 2026 arbeitstechnisch viel ruhiger werden muss, steht bei MyDubMoneyPenny aber wieder einiges an. Zum Beispiel unter anderem ein kompletter Relaunch vom Mentoring. Inklusive neuer Inhalte. super, krass, cooler, hilfreicher KI-Tools, die euch euer Leben so was von leichter machen werden. Außerdem gibt es eine neue Community-Plattform und mein absolutes Highlight. Aber das darf ich noch nicht verraten. Das darf ich noch nicht verraten. Don't give it away. Das erfahrt ihr dann, wenn es soweit ist. Und natürlich auch noch viele weitere Sachen. Wir haben einen riesigen Madame-Money-Penny-Day geplant, wo wir wirklich auch eine krasse Location gemietet haben hier in Berlin. Das erfahrt ihr dann auch alle. Da sind natürlich wieder unsere aktuellen Kundinnen eingeladen. Das heißt, wenn ihr aktuell im Mentoring seid oder in Advanced Assets seid, dann könnt ihr euch da ein kostenloses Ticket holen. Das bekommt ihr alles per E-Mail und so weiter noch. Aber da steht natürlich auch noch in Startlöchern und noch ganz viele weitere... ja, noch ein Reason Launch. Meine Güte, das habe ich auch schon wieder fast vergessen. Also noch ein... Also Mentoring Relaunch. Ein großes Event und noch ein weiterer Launch. Und das werdet ihr übrigens auch auf dem Mother Money Penny Day erfahren. Da sind wir gerade auch in der Strategie in der Konzeptionsphase. Das werdet ihr auch am Mother Money Penny Day, während wir das enthüllen, was dann noch mal ein neues Riesending ist. Aber glücklicherweise kann das weitestgehend autark von meiner Person laufen. Super, ihr Lieben, vielen, vielen Dank. Ich hoffe, ihr hattet ganz tolle Weihnachten. Ich hoffe, hattet einen guten Start in das Jahr 2026. Ich hoffe natürlich auch, dass das Thema Finanzen auf eurer Agenda steht für 2026 und freue mich natürlich, wenn ihr mich, wenn ihr uns in diesem Jahr auch weiterhin begleitet und danke euch sehr, sehr für eure Treue und wünsche euch ein absolutes Knallerjahr 2026.
00:45:58: Ja, und dann bleibt mir nur noch an dieser Stelle mich zu bedanken fürs Zuhören. Auch ein riesiges Shoutout an mein gesamtes Team, das mir hier so krass den Rücken frei hält, einfach so super Arbeit hier leistet. Jeden Tag für euch, für uns alle, damit Madame Moneypenny so viele Frauen erreicht und wir so viele, ja, Frauen in die finanzielle Unabhängigkeit und ja jetzt auch finanzielle Resilienz begleiten können. Vielen, Dank dafür und wir hören uns wie immer schon nächste Woche.
00:46:35: Let's try
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