Resilienz ohne Toxic Positivity: 6 Faktoren für innere Stabilität – KRISENSTARK #15 mit Claudia Pusch | Episode #445

Shownotes

Wie bleibst du handlungsfähig, wenn die Weltlage dich überfordert und was hat das mit deinen Finanzen zu tun? Claudia Pusch und ich gehen der Frage nach, wie wir in unsicheren Zeiten innere Stabilität gewinnen können. Claudia ist systemische Therapeutin und Resilienz-und Mindset-Expertin in unserem Programm Advanced Assets für fortgeschrittene Anlegerinnen.

In Episode #455 sprechen wir darüber…

  • warum Resilienz nicht toxisches Durchhalten bedeutet.
  • wie du dir Schritt für Schritt innere Stabilität aufbaust.
  • welche 6 Resilienz-Faktoren dir in unsicheren Zeiten Halt geben.
  • wie du Zuversicht im Alltag stärkst.
  • warum deine Werte dein Fundament sind und was passiert, wenn du dauerhaft gegen sie lebst.

Plus: Ich verrrate dir, welchen Resilienz-Faktor ich lange, lange ehrlich unterschätzt habe.

In dieser Folge bekommst du fachlichen Input und praktische Tools, mit denen du deine psychologische Resilienz trainieren kannst – anstatt in Gedankenspiralen stecken zu bleiben.

Auf deine Unabhängigkeit,

Natascha

Relevante Links

Transkript anzeigen

00:00:00: Also, ich bin irgendwann darauf gekommen, so gibt es eigentlich gute und schlechte Werte.

00:00:03: Was muss ich tun, um diesen Wert zu leben?

00:00:05: Oder war der bis jetzt noch nicht so präsent?

00:00:08: Wir stellen ja auch die Frage, sind das wirklich deine eigenen Werte?

00:00:10: Oder kommen die von irgendwo andersher?

00:00:11: Und warum ist diese eine Werte, wie du sagst, so ein Überwert?

00:00:14: Woher kommt das?

00:00:15: Wobei ich keine Freundin davon bin, zu sagen, ich schmeiß jetzt einfach auch Werte raus.

00:00:22: Und dann nehme ich neue rein, weil wenn es da Werte gibt.

00:00:36: Salü im Manipenis und herzlich willkommen zu einer neuen Ausgabe von Krisenstark.

00:00:40: In dieser Folge geht es darum, wie wir in unsicheren Zeiten wieder innere Stabilität gewinnen können, ohne toxisches Durchhalten, sondern mit einem klaren, trainierbaren Werkzeugkasten.

00:00:51: Und dafür habe ich mir Unterstützung geholt, und zwar von Claudia Pusch.

00:00:55: Sie ist systemische Therapeuten und Resilienzexpertin und vor allem sie ist auch Expertin in unserem Programm Advanced Assets für fortgeschreitene Anlegerinnen.

00:01:06: und natürlich auch unsere Resilienz-Experten.

00:01:09: Und ihr Buch Resilienz Coaching, was sie zusammen mit Tatjana Reichert geschrieben hat, war bei der Recherche zu meinem eigenen Buch, Die Krise liebt Frauen wie dich, eine sehr, sehr wichtige Inspiration und auch Stütze.

00:01:21: Claudia und ich sprechen in dieser Podcastfolge darüber, was Resilienz wirklich ist und was auch nicht und wie du dir Schritt für Schritt mehr Kontrolle, Ruhe und auch Handlungsfähigkeit zurückholst, auch bei einem Außengrade alles... viel zu viel zu viel wirkt.

00:01:36: und ich sag mal so, es wird ja gerade auch eher nochmal jeden Tag schlimmer als besser.

00:01:41: Du bekommst also ein einfaches Modell an die Hand, mit dem du herausfindest, welcher Hebe bei dir vielleicht auch gerade fehlt, welcher Resilienzfaktor bei dir noch ein bisschen untertourig fährt und was du jetzt konkret tun kannst.

00:01:53: konkret tun kann, anstatt in Gedankenspiralen festzuhängen.

00:01:57: Claudia verrät uns außerdem in dieser Folge, welche sechs ganz konkreten Resilienzfaktoren der psychologischen Resilienz dir dabei helfen, innere Stabilität zu erlangen, warum deine Werte, dein Fundament sind und weshalb es dich krank machen kann, wenn du dauerhaft gegen sie lebst, wie du aus diesem Ohnmachtsgefühl rauskommst, rein in die Handlungsfähigkeit.

00:02:17: und drei Mini-Resilienztools, die dir sofort helfen.

00:02:20: Und am Ende erzähle ich auch, welcher dieser Resilienzfaktoren bei mir persönlich den größten größten Schiff erzeugt hat und warum ich den lange aber auch leider komplett unterschätzt habe.

00:02:32: Ich bin mir ganz ganz sicher, du kannst aus dieser Folge unheimlich viel für dich mitnehmen.

00:02:36: Inspirationen, aber auch konkrete Handlungsempulse, Denkanstöße.

00:02:40: Es geht hier um psychologische Resilienz.

00:02:43: Das ist wirklich die Grundlage für jegliche Form der Resilienz.

00:02:46: Natürlich auch der finanziellen, worum es ja bei uns auch.

00:02:50: immer mehr geht.

00:02:51: Und jetzt wünsche ich dir ganz, ganz viel Spaß mit dieser Folge.

00:02:53: Und wenn du Bock hast, bewerte doch gerne Podcast-Teil die Folge oder lass auch einen Kommentar da.

00:03:00: Ja, und damit ganz herzlich willkommen, liebe Claudia.

00:03:02: Ich freue mich super, dass du da bist.

00:03:04: Danke für deine Zeit.

00:03:06: Und für unsere Höhren, die dich noch nicht kennen.

00:03:09: Vielleicht magst du einmal kurz erzählen, wer du bist und was du so machst.

00:03:13: Ja, vielen Dank erst mal für die Einladung zu deinem Podcast, Natasha.

00:03:19: Also ich heiße Claudia Pusch, ich bin systemische Therapeuten von der Ausbildung.

00:03:23: Ich mache Coaching und Training.

00:03:26: Ich habe so zwei Schwerpunktgebiete, das eine ist Systemisches Arbeiten zu vermitteln und zu leeren.

00:03:33: Ich bin Lehrtrainerin auch in der systemischen Ausbildung.

00:03:37: Ich liebe das einfach.

00:03:39: Und damit habe ich ein Feld gefunden, wo mir nie langweilig wird, weil das einfach so vielseitig ist.

00:03:45: Und das andere ist das Thema Resilienz.

00:03:47: Dafür bin ich auch heute da.

00:03:50: Und ich habe mit der Tatjana Reicher zusammen nicht nur Bücher geschrieben, sondern wir erleiten auch zusammen die Kitchen to Soul Akademie mit der Katrin Große zusammen in München.

00:04:02: So weit vielleicht erst mal.

00:04:03: Ja, cool.

00:04:04: Und genau da schon angesprochen, dieses Buch von dem du geredet hast, das ist das hier von Tatjana Reichert und dir, klar, der Busch, Resilienzkouching.

00:04:12: Ich hatte das mal hier in die Kamera.

00:04:15: Das ist das.

00:04:17: Und ich bin darüber, oder darauf gestoßen, darüber gestolpert bei der Recherche zu meinem Buch.

00:04:24: Was ja... Das ist hier die Krise, die Frauen wie dich, auch immer wieder in die Kamera halten.

00:04:30: Was ja dann jetzt auch, wenn dieser Podcast hier erscheint, dann auch erschienen sein wird.

00:04:35: Futur zwei oder so ähnlich.

00:04:39: Und ja, das ist ein ganz spannendes großartiges Buch, sehr wissenschaftlicher auch.

00:04:47: Und es hat mir zum Beispiel damals auch sehr geholfen, so ein bisschen besser zu verstehen, wie ich mich wappnen kann für das, was da draußen gerade passiert.

00:04:59: Also das war ja auch der Anders für mein Buch, weil zu schauen, die ganzen geopolitischen Spannungen, Klimakrise, wirtschaftliche Rezession in Deutschland, AfD auf dem Vormarsch, Frauenhass steigt, Kriminalität gegen Frauen steigt.

00:05:15: Das ist alles so, das passt so auf einen ein.

00:05:18: Und da bin ich eben über diesen Terminal zur Resilienz.

00:05:21: Ich habe gedacht, ja, aber was ist da so, das konnte ich nicht so richtig.

00:05:25: und hat mir euer Buch richtig richtig stark dabei geholfen.

00:05:29: und vielleicht fangen wir mal einmal damit an, dass ich mal Vorleser aus eurem Buch, wie ihr in dem Buch Resilienz definiert, weil das fand ich nämlich sehr aufschlussreich.

00:05:40: Also ihr schreibt hier auf Seite fünfzehn.

00:05:43: Da hab ich kurz noch was Zwischenfragender Taschen.

00:05:46: Weil du grade gesagt hattest, das hat dir geholfen.

00:05:48: Also erst mal hab ich gehört, dass du selber mit dem Begriff erst mal so da ankommen musstest.

00:05:54: Was ist das überhaupt?

00:05:55: So geht's ja ganz vielen, ne?

00:05:56: Und da sprechen wir ja gleich auch noch mal drüber, überhaupt eine Schärfung reinzukriegen.

00:06:01: Aber dieses Wappnen kannst du sagen, was du dazu gelernt hast.

00:06:08: Also was hat dich gewappnet jetzt anders?

00:06:11: Also, mich hat erst mal gewappnet oder mir hat ein gutes Gefühl von Sicherheit gegeben, zu verstehen, dass es da ein Konzept gibt.

00:06:19: Also, dass es eine Lösung gibt.

00:06:20: Dass dieses overwhelming Gefühl einmal, dass es okay ist, dass es irgendwie auch vielen so geht.

00:06:28: Und aber auch gleichzeitig zu wissen, es gibt ja etwas.

00:06:32: Es gibt dieses Konzept von Resilienz.

00:06:34: Das besteht aus psychologischer Resilienz.

00:06:36: Das besteht aus Exfaktoren.

00:06:38: Da geben wir später auch noch mal drauf ein, einfach zu verstehen.

00:06:42: Es gibt sozusagen eine Lösung.

00:06:44: Die ist jetzt nicht mit im Schnipp, die kann ich mir nicht einkaufen.

00:06:46: Das ist auch Arbeit an mir selber.

00:06:49: Aber auch sozusagen ein Verständnis für mich, auch für Resilienz zu entwickeln, psychologische Resilienz und dann ja auch finanzielle Resilienz.

00:07:00: Resilience bedeutet, was es eben auch nicht bedeutet.

00:07:03: Darauf gehen wir gleich auch noch mal ein, ohne zu viel vorwegzunehmen.

00:07:07: Aber es ist ja eben nicht diese so toxische Durchhaltung.

00:07:10: Ich muss da jetzt und mit dem Kopf durch die Wand.

00:07:13: Sondern da ist ja auch viel Flexibilität drin.

00:07:15: Da ist viel ... Dinge so kommen, wie sie sind oder wie sie dann halt kommen, so anzunehmen und mich selber aber dem gegenüber gut aufzustellen.

00:07:25: Darum geht es ja eigentlich.

00:07:26: Das ist

00:07:27: ein sehr menschliches Konzept.

00:07:29: Total.

00:07:29: Also Fokus auf das, was ich kontrollieren kann, was ich beeinflussen kann.

00:07:33: Circle of influence, Circle of control sind also die Stichwörter, die ich jetzt auch schon öfter mal im Podcast hier gesagt habe.

00:07:39: Also nicht darin zu verharren in diesem Circle of Concern, so mir die ganze Zeit Sorgen zu machen.

00:07:45: Ich mache mir durchaus noch Sorgen und es wäre mir egal.

00:07:50: dann sozusagen in die Aktivität zu kommen, in die Proaktivität zu kommen und zu sagen, okay, aber was kann ich denn jetzt tun, bevor ich mich in irgendwelchen Gedankenspiralen, sozusagen, verliere?

00:08:01: Ja, das ist interessant, was du sagst.

00:08:04: Ich wollte dir jetzt aber nicht das Wort abschneiden.

00:08:07: Nee, das ist gut.

00:08:09: Als wir das Buch angefangen haben zu schreiben, hatten wir ja, waren wir noch nicht da, wo wir jetzt gerade sind.

00:08:17: Das ist Jahr zwanzig, dreiundzwanzig rausgekommen.

00:08:20: Wir haben zwanzig, einundzwanzig das erste Mal drüber nachgedacht, das zu schreiben.

00:08:25: Und wir sind da gerade so in der Corona-Krise gewesen damit.

00:08:31: Aber es war nicht unsere Absicht für diese wirklich sehr großen, weltumspannenden Krisen auch ein Handwerkszeug zur Verfügung zu stellen.

00:08:42: Und das freut mich jetzt aber gerade, weil ich immer mehr merke, okay, es ist aktueller denn je.

00:08:47: Total.

00:08:48: Gerade so dieses wirklich was Handfestes in der Hand zu haben.

00:08:52: Und da auch zu wissen, man kann was tun.

00:08:56: Das ist ja so das Wichtigste.

00:08:57: Und auch zu wissen, was kann ich tun?

00:08:59: Und Resilienz ist ja auch zu fünfzig Prozent trainierbar.

00:09:03: Das ist das Schöne.

00:09:04: Ja, also ich bin nämlich schutzlos ausgeliefert, was passiert.

00:09:09: Und ich glaube, dass alleine, so wie du das beschreibst, stärkt schon oder macht schon ein bisschen ruhiger.

00:09:16: Total.

00:09:16: Es gibt auch einen Gefühl von Kontrolle zurück.

00:09:19: Ich glaube, dass ja das, was viele gerade spielen, eine Ohne macht.

00:09:22: Was kann ich denn tun?

00:09:23: Was soll ich denn machen?

00:09:25: Ich kann ja nicht beeinflussen, was Trump jetzt mit Grönland macht oder whatever.

00:09:30: Oder wann er die nächste Börsen-Krise tweetet.

00:09:35: Aber einfach zu wissen, es gibt ... Trotzdem viele Dinge, also wahrscheinlich auch mehr als man denkt, die ich für mich tun kann, um sozusagen damit klarzukommen.

00:09:50: Es gibt ja kein störungsfreies Leben, um das mal so zu sagen.

00:09:53: Genau.

00:09:54: Wir haben immer darauf an, wie wir damit umgehen.

00:09:58: Genau.

00:09:58: Und ich würde das mal einmal hier zurück zur Definition von Resilienz springen.

00:10:03: Also ihr schreibt, Resiliente Menschen sind in der Lage, flexibel agil, situationsangemessen und durch den Rückgriff auf innere und äußere Sourcen, da sind wir sozusagen beim Thema, und Schutzfaktoren auf Stressoren zu reagieren.

00:10:18: sich zu wandeln und zu verändern und aus den Krisen gestärkt hervorzugehen und sie als Anlass für das persönliche Wachstum und individuelle Weiterentwicklung zu nutzen.

00:10:31: Genau.

00:10:32: Und ihr schreibt noch, wir möchten uns damit nicht auf den Gesundheitsbegriff begrenzen, sondern das Wohlbefinden und das gelingende Leben explizit mit einschließen.

00:10:40: Und das fand ich auch so schön an dieser Definition.

00:10:44: Und das war auch immer so.

00:10:46: Was ich mir auch sozusagen gewünscht habe für mich, ist nicht so, nur durchhalten und irgendwie ... Überleben, sondern wie kann ich Krisen nutzen, um daraus genau wie ihr schreibt, um aus Krisen gestärkt hervorzugehen.

00:11:01: So, und das als anders zu dem für Persönliches Wachstum und daraus zu lernen und vielleicht reflektierter zu werden oder andere Entscheidungen zu treffen.

00:11:08: Es ist ja, da steckt ja in jeder Krise, steckt ja auch so unheimlich viel Chance drin.

00:11:13: Und was ich nämlich super spannend fand, ist, dass ihr, ihr habt ja damit auch Den Begriff aus der Werkstofftechnik, so hatte ich nämlich Resilienz auch im Abgespeicher.

00:11:22: Resilienz

00:11:23: ist so dieses,

00:11:24: du hast aus der Werkstofftechnik das Material... wird in deinem Schock ausgesetzt, ein Luftballon, du ziehst ihn, ein Luftballon, der nicht aufgeblasen ist, so ein schlapper Luftballon, du ziehst ihn so zwischen zwei Händen, ganz auseinander und dann lässt es los und dann springt er wieder in seinen Ursprungszustand zurück.

00:11:41: Und ich dachte, ja, aber wir sind doch Menschen, wir nehmen doch auch von Weiterentwicklung und wir wollen doch sozusagen besser werden und so.

00:11:50: Ja, und das fand ich da total schön, dass ihr das da auch ... mit reingenommen habt.

00:11:57: Magst du noch was ergänzen zu der Definition oder zu der...

00:12:00: Ich kann das nur bestärken, wenn man die Definition aus der Werkstofftechnik... kann eben nicht so eins zu eins auf den Menschen übertragen werden, weil wir Menschen uns nicht zurückspringen in das alte, sondern weil wir indem wir durch Krisen durchgehen, durch Herausforderungen durchgehen, wenn es gut läuft, ist ja auch nicht immer so.

00:12:24: Manchmal verharren wir auch oder bleiben irgendwo stecken, dass wir da aber... auf diesem Weg immer schon etwas finden, wo wir weiter lernen.

00:12:33: Und das ist oft nicht so direkt ersichtlich, weil oft die Schwere oder das, was uns die Verletzung oder das, was gerade einfach auch so uns so hart reinfasst, dass das so im Vordergrund steht.

00:12:50: Und wir oft gar nicht sehen, was wir alles aber auch schon bewegen, initiieren, auch in kleinen Schritten.

00:12:57: Und manchmal fängt das ja einfach nur mit einem neuen Gedanken an, oder dass ich merke, okay, heute habe ich einmal kurz ... Ein- und Ausgeatmet oder ich habe es heute geschafft jemanden anzurufen, den ich und um Hilfe zu bitten.

00:13:12: So diese vielen kleinen Schritte.

00:13:14: Und wo wir dann hinterher und das ist eine schöne Übung, die ich mache, immer sehr gerne mache, zu schauen, welche Ressourcen habe ich denn alles schon in meinem Gepäck durch diese ganzen Herausforderungen, die ich schon gemeistert habe.

00:13:29: Und dann mal sich zu erinnern und zu sagen so im Rückblick.

00:13:33: Was hat mir geholfen?

00:13:36: Was würde ich heute anderen raten?

00:13:38: Was habe ich gelernt?

00:13:39: Wer hat mich unterstützt?

00:13:41: Das sind alles so lösungsorientierte Fragen, die einen da sehr gut bringen, eher zu schauen, was habe ich denn, was funktioniert und was kann ich auch weiter nutzen?

00:13:51: Und wenn man das macht, dann merkt man oft schon so ein Kribbeln, sodass man so merkt, so, ah, ja stimmt, man richtet sich vielleicht schon ein bisschen mehr auf, dass eine Vergewisserung stimmt.

00:14:03: kann das und das Leben ist einfach so, dass wir immer wieder auch, wie du sagst, das ist jetzt kein Ponyhof, viele denken ja auch.

00:14:13: Wir müssen uns immer, es muss so sein, dass wir immer glücklich sind, dass wir immer zufrieden sind.

00:14:21: So ist es aber auch nicht.

00:14:22: So funktioniert das Leben nicht.

00:14:25: Und ich finde, das schafft schon eine große Akzeptanz, wenn wir auch sagen, das Leiden ist ja auch so eine buddhistische Sichtweise.

00:14:32: Das Leiden gehört zum Leben dazu, wie alles andere.

00:14:37: Und ... Und dass es nicht nur die eigenen Ressourcen sind, das finde ich auch wichtig, die uns resilient erhalten und uns stärken, sondern auch von sozial vermittelte Ressourcen.

00:14:51: Also, dass ich auch einen Umfeld brauche, dass ich auch einen Kontext brauche, in dem ich mich resilient verhalten kann und eben, dass es trainierbar ist.

00:15:02: Das ist auch immens wichtig.

00:15:04: Früher in der Forschung hat man noch gedacht, entweder man ist resilient oder nicht.

00:15:09: Nach dem Motto Glück gehabt oder Pech gehabt, also ich habe die Ressourcen aufgebaut oder nicht.

00:15:14: Aber heute weiß man eben sehr gut, dass man das auch trainieren kann, auch proaktiv trainieren.

00:15:21: Wobei die meisten erst anfangen, wenn sie in der Krise dann wirklich sind und auch einen Bedarf verspüren oder auch einen Leidensdruck.

00:15:30: Klar, aber das ist natürlich ein spannender Punkt.

00:15:34: Wenn es um finanzielle Resilienz geht, darum geht es ja jetzt auch in meinem Buch.

00:15:39: Da gehe ich schon immer viel auf Vorbereitung.

00:15:43: Das ist natürlich dann sozusagen der Best Case, zu sagen, okay, ja, ich bereite mich jetzt schon mal drauf vor, weil ich weiß nicht genau, was kommt.

00:15:52: Finanziell ist das jetzt sozusagen, ja, ich habe mich in der Lage zu versetzen, Anti-Zügel vielleicht zu handeln, Notgroschen zu haben, gutes Liquiditätsmanagement, gute Versicherung und so.

00:16:03: Das ist ja schon vielleicht bei Finanzen vielleicht sogar noch ein bisschen, ich sage mal, griffiger, was ich denn tun kann oder vielleicht ein bisschen klarer tun kann, tun müsste, um halt wirklich vorbereitet zu sein und eben nicht dann erst mit zu überlegen, wenn dann die Scheidung ins Haus steht zu sagen, oh, warte mal, kann ich eigentlich meine Miete selber bezahlen?

00:16:25: Oder warte mal, jetzt hat Trump gerade die Märkte vollkommen nach unten gejagt.

00:16:29: Was mache ich denn jetzt, also dieses Vorbereiten zu sein?

00:16:34: Und jetzt hast du gerade gesagt, dass die meisten Menschen natürlich sich mit Resilienz dann erst beschäftigen, wenn sie sozusagen in der Krise stecken.

00:16:41: Und das ist irgendwie auch menschlich.

00:16:42: Man braucht oftmals erst mal so den Pain, ja, so das Trauma, bevor man sich dann so ein bisschen bewegt.

00:16:49: Aber sonst lass uns da doch gerne mal direkt einsteigen.

00:16:54: Was kann ich denn tun?

00:16:57: vielleicht auch jetzt gerade in dieser, ich sag mal, Weltlage, wo man ja nicht so richtig weiß, was passiert als nächstes.

00:17:03: Und ich meine, wir sind in der Weltlage, aber wir leben ja auch noch unser Leben auch noch darin.

00:17:08: Das heißt,

00:17:09: Krisen

00:17:10: passieren ja auch im familiären Umfeld oder bei mir persönlich.

00:17:13: Ja, es kann Gesundheit sein, es kann ein Tod von einem geliebten Menschen sein, es können irgendwelche Schocks und Traumata sein.

00:17:21: Was?

00:17:22: Aber auch einfach, Entschuldigung, wenn ich unterbreche, auch nicht nur Trauma.

00:17:28: Trauma ist oft das Wenigste, sondern natürlich ist es dann sehr schwerwiegend, aber das betrifft jetzt nicht die breite Masse der Bevölkerung und der Begriff wird einfach auch zu inflationär genutzt.

00:17:41: Deswegen kräte ich da ein bisschen rein.

00:17:43: Es sind auch oft genau, was du angesprochen hast, die kritischen Lebensereignisse nennt man das auch, wo was Altes auf.

00:17:51: hört, wo was Neues noch nicht angefangen hat, alle Arten von Umbrüchen, Veränderungen, Tod von einem nahen Angehörigen, Kündigung, Trennung und so weiter.

00:18:03: Aber auch Daily Hazels, also die normalen, der alltägliche Scheiß sag ich mal, was sich immer wiederholt.

00:18:13: Und das gehäuft jeder Tropfenhöhe den Stein, kann auch etwas sein, was mich wirklich ganz schön runterzieht und auch erschöpft.

00:18:24: Und was ist denn jetzt sozusagen das Handwerkszeug?

00:18:29: Ihr schreibt ja auch in den Buch von sechs Faktoren.

00:18:32: Vielleicht kannst du dazu mal was sagen.

00:18:34: Also warum sind das jetzt sechs Faktoren?

00:18:36: Und dann können wir die danach nochmal irgendwie... zusammen einzeln durchgehen, damit die Höhren ein bisschen besser verstehen, was jeder einzelne Faktor ist.

00:18:43: Aber warum jetzt gerade dieser Blumstrauß?

00:18:46: Warum sind sechs?

00:18:46: Warum nicht acht?

00:18:47: Wie seid ihr darauf gekommen?

00:18:48: So, wo kommt das her?

00:18:50: Ja, also die Tatjana reichert und ich, wir haben uns zusammengesetzt und Unsere beiden Hintergründe, wir haben ja schon beide jahrelang auch gearbeitet, Stressprävention, Burnoutprävention.

00:19:05: Wir haben uns beide sehr intensiv mit Resilienz beschäftigt und da haben wir das beide so zusammengebracht, was wir herausgefunden haben in unserer Praxis als Trainerinnen, als Coaches, als Therapeutinnen, was für den erwachsenen Menschen ... hilfreich ist und welche Faktoren er selber trainieren kann.

00:19:28: So sind wir erst mal rangegangen, das zusammenzuschmeißen.

00:19:31: Und dann hatten wir schon eigentlich die Schnittmenge, die wir jetzt auch beschrieben haben mit den sechs Resilienzfaktoren.

00:19:42: Und dann haben wir noch mal sehr intensiv recherchiert in der ... Welche evidenzbasierten Faktoren denn es gibt?

00:19:52: Also was sagt die Wissenschaft dazu?

00:19:55: Liegen wir da richtig oder nicht?

00:19:57: Und man muss sagen, es gibt noch viel mehr Resilienzfaktoren, als wir jetzt in einem Buch beschrieben haben.

00:20:04: Das kommt auf der einen Seite.

00:20:07: Zum Beispiel so was wie Humor oder manchmal Sinn und Werte.

00:20:11: Da haben wir jetzt zum Beispiel sowohl so insgesamt Sinn im Leben finden, aber auch durch Hobbys oder durch vielleicht auch Spiritualität oder durch Religiosität.

00:20:24: Also wir haben die mehr zusammengefasst auch.

00:20:29: Und wichtig ist aber, dass es gibt nicht die einen sechs Resilienzfaktoren.

00:20:34: Sondern es könnten auch mehr oder weniger sein.

00:20:37: Aber das sind so die Evidenzbasiertesten, die wir gefunden haben für den erwachsenen Menschen.

00:20:45: Und wir haben das als Resilienz-Tempel visualisiert.

00:20:48: Also das Dach dieses Tempels ist die Selbstregulationsfähigkeit.

00:20:53: Also Selbstregulationsfähigkeit im Denken, im Fühlen, Körperphysiologie, Körperausdruck und Verhalten.

00:21:03: Und dann kommen das ist einmal der Optimismus, Zukunfts- und Lösungsorientierung, Selbstwirksamkeit

00:21:11: und

00:21:12: soziales Netz.

00:21:14: Genau.

00:21:14: Und als Boden von dem Tempel Sinn und Werte, was auch total Sinn macht, weil wenn wir keinen Sinn haben, wenn wir unsere Werte nicht leben können, dann wackelt so das ganze Haus.

00:21:28: Das ist sozusagen das Fundament.

00:21:30: Ja, genau, ist die Basis.

00:21:33: Okay, und wenn ich die sozusagen sechs Faktoren, ja, was sagt man dazu?

00:21:38: Kann er nicht erfüllen, sondern ich kann ja für mich irgendwie wahrscheinlich nur auf einen Level bringen, wie es sich für mich irgendwie gut anfühlt oder irgendwie Sinn ergibt, keine Ahnung.

00:21:47: Dann wirst du sagen, habe ich schon mal, dann bin ich relativ stabil sozusagen aufgestellt, was jetzt auch so Krisenbewältigung angeht.

00:21:57: Also das sind sechs Faktoren, die ich trainieren kann und zwar situationsbezogen.

00:22:07: Also jetzt, wir haben zum Beispiel eine Resilienzkala entwickelt, wo man selber einschätzen kann.

00:22:12: Und ich glaube, ihr habt hier in dem Programm auch ein bisschen aufgewandelt und aufgegriffen, als Selbsteinschätzung.

00:22:18: Wenn ich jetzt nehme Optimismus, wie würde ich mich denn gerade einschätzen, wie optimistisch ich gerade bin?

00:22:25: Dann hätte ich jetzt zum Beispiel gestern gesagt, ich bin auf einer Vier und jetzt gerade denke ich mir, euer Eigo.

00:22:32: Okay, ich bin auf einer Sieben.

00:22:34: Also das ist sehr dynamisch auch und situationsbezogen.

00:22:39: Natürlich haben wir so einen gewissen Level an Optimismus zum Beispiel auch, der sich nicht so stark verändert.

00:22:47: Und ich würde das eher wie so ein Mischpult sehen.

00:22:51: Also, dass ich gucke, für die Herausforderung, die ich gerade habe, was brauche ich denn da?

00:22:57: Von diesen Resilienzfaktoren.

00:22:59: Also, was kann ich ein bisschen mehr stärken?

00:23:02: Also merke ich, mein soziales Netz funktioniert gerade nicht gut für die Herausforderung, die ich habe.

00:23:08: Es wäre gut, mal wieder Leute anzusprechen oder Freunde einzuladen oder jemanden um Rat zu fragen, also auch sich ganz konkret zu fragen, was kann ich konkret tun und was brauche ich dann überhaupt auch?

00:23:22: Brauche ich gerade Optimismus?

00:23:23: Nie vielleicht brauche ich den gerade gar nicht, vielleicht darf ich auch einfach mal pessimistisch sein.

00:23:30: Zukunfts- und Lösungsorientierung.

00:23:32: Ja, okay, brauche ich vielleicht ein bisschen was.

00:23:34: Und wovon brauche ich vielleicht noch mehr?

00:23:37: Ist okay Selbstwirksamkeit.

00:23:39: Ja, vielleicht merke ich ich ziemlich zurück in die Opferrolle.

00:23:42: Und ich merke, ich muss ein bisschen mehr raus.

00:23:44: Ich muss wieder ein bisschen mehr gestalten.

00:23:47: Und das ist eben nicht eine Sache.

00:23:48: Und das wird oft falsch verstanden von habe ich oder habe ich nicht.

00:23:52: Sondern was brauche ich von diesen sechs Zutaten, wenn ich nochmal bei dem Mischpult oder Tönen bei Mischpult bleiben.

00:24:02: Und wie setzt sich das als Komponist meines Lebens immer wieder neu zusammen, dass es für die eine Situation für mich sind ergibt?

00:24:13: Okay, spannend.

00:24:14: Vielleicht können wir die einzelnen Faktoren nochmal so ein bisschen... durchgehen, damit vielleicht ja ein oder andere auch noch mal ein bisschen mitschreiben kann.

00:24:23: Also du sagtest, das absolute Fundament ist Sinn und Werteorientierung.

00:24:28: Was genau beinhaltet das?

00:24:30: Also bei Sinn und Werten geht es einmal so um den umspannenden Sinn, den ich in meinem Leben finde.

00:24:40: Also viele erleben eine Krise, weil sie eine Sinnkrise haben.

00:24:45: weil sie nicht wissen, wer bin ich, was macht mich aus.

00:24:50: Welche Fähigkeiten habe ich?

00:24:53: Diese große Frage, wofür bin ich hier auf dieser Welt?

00:24:57: Und was möchte ich initiieren?

00:24:59: Was möchte ich in Bewegung setzen?

00:25:01: Wer möchte ich sein?

00:25:03: Das hatten wir gestern auch im Mindset Call.

00:25:05: Das hat mich heute Morgen noch berührt, weil ich gemerkt habe, dass da eine gerade so struggled an dieser Frage.

00:25:12: Und wie wichtig das ist, dass wir eine Idee darüber haben.

00:25:18: Was wir hier auf dieser Welt, wer wir sein möchten und was wir tun möchten.

00:25:23: Und auch so diese Frage bin ich am richtigen Ort, mache ich das Richtige.

00:25:28: Da kommen auch ganz viele in die Coachings mit diesen Fragen, gerade mit diesen Sinnfragen.

00:25:34: Und dann aber auch lebe ich meine Werte.

00:25:36: Also was sind überhaupt meine Werte?

00:25:39: Also wir wissen, wenn wir unsere Werte leben und es ist gut so die wichtigsten drei.

00:25:45: zumindest zu kennen, dass ich auch immer mich navigieren kann und entscheiden kann, mache ich jetzt das.

00:25:53: Also komme ich zum Podcast zur Natascha, ja, weil ich bin zwar ein bisschen schüchtern manchmal und es macht mir auch ein bisschen.

00:26:03: Ich habe Respekt davor, aber ... Ich, ein Wert ist Entwicklung bei mir und Wachstum.

00:26:09: Also weiß ich, okay, gut.

00:26:11: Same.

00:26:14: Das hat der David Bowie letztens, also der lebt ja nicht mehr, aber das war eine Aufzeichnung von ihm, wo er gesagt hat, es ist immer gut, ein bisschen was zu machen, was einem auch ein bisschen Angst macht.

00:26:26: Also was sind da auch so meine Leitideen, meine Visionen?

00:26:31: Und natürlich auch so was.

00:26:32: Was macht mich denn glücklich?

00:26:34: Also was bringt was?

00:26:36: Gibt mehr Energie?

00:26:38: Ist das ein Garten zu haben?

00:26:41: Ist das in die Natur zu gehen?

00:26:44: Auch da, wo ich wieder so auflade, so mich mit neuer Energie versorge.

00:26:52: Und im ganz Kleinen finde ich aber auch Sinn macht.

00:26:57: dieses bloße Dasein mit allen Sinneswahrnehmungen.

00:27:04: Das ist so, finde ich, das allerkleinste aber so wesentlich.

00:27:08: Also ich schmecke, ich rieche, ich spüre die Sonne auf meiner Haut.

00:27:14: Ja, ich kann was hören.

00:27:17: Also wirklich gewahr sein als Mensch.

00:27:22: Ja.

00:27:24: Das ist ja schon auch, also das... Er fordert auch einiges an Reflektionsarbeit und arbeitet mit mir selber.

00:27:30: Also so einen Sinn mir, also für mich selber herauszuarbeiten und auch meine Werten.

00:27:36: Das ist ja, das ist ja eine Arbeit, die ganz, ganz viele Menschen, das ist ja viel sehr weit weg so.

00:27:43: Ich habe mit Werte Arbeit, dann habe ich damit angefangen.

00:27:45: So vor da, doch vor einigen Jahren schon, habe ich auch mal verschiedene Seminare und Workshops zum Thema Wertarbeit gemacht und da auch.

00:27:54: dann gemerkt, so in Krisensituationen, so Krisen, die jetzt nicht nur krass von außen gemacht waren, sondern wo ich mich vielleicht auch so ein bisschen selber hinein manövriert habe, oder wirklich in Situationen, wo ich dachte, ich bin ja überhaupt nicht mehr happy und ich weiß nicht, ob ich das

00:28:11: noch

00:28:12: will, egal ob jetzt Job oder Beziehung oder eine Freundschaft oder irgendwie ein Projekt oder so.

00:28:17: Das ist immer unbewusst so gegen... Einen meiner Core-Werte höchstwahrscheinlich gelaufen, ohne dass ich das aber wusste, weil ich nie meine Werte mal so richtig mir belegt habe, aufgeschrieben habe oder auch habe ich da vielleicht einen Wert drin, den ich eigentlich gar nicht haben will, dann bin ich gar nicht von meinen Eltern, komme von außen irgendwie mit rein und habe ich wirklich gemerkt so, okay krass, ich hatte hier Werte sozusagen, das war auch ein Aha-Erlebnis von mir.

00:28:46: Dass ich zum Beispiel, als ich das erste Mal eine Wertanalyse gemacht habe, hatte ich zum Beispiel oben als Top drei Werte Wachstum, Loyalität und noch irgendwas Drittes.

00:28:59: Und dieses Wachstum und Loyalität zusammen ohne ein Gegengewicht hat bei mir dafür gesorgt, dass ich.

00:29:07: Jede, ich sag mal, auch so Grenzüberschreitung oder immer, wenn irgendjemand, hab ich immer als Wachstum das Opportunity gesehen, weil ich ja auch so loyal war.

00:29:15: Also ich bin dann immer zu lange geblieben, in vielerlei Hinsicht, zu lange geblieben, weil ich immer dachte, ja, aber ich bin ja so loyal.

00:29:22: Und das ist jetzt die Chance auf Wachstum, während die andere Seite schon lange ausgecheckt war und die immer noch so, hey, wir können doch hier wachsen, wir können noch was lernen.

00:29:30: Sie kennt es doch so lange, wir sind doch loyal.

00:29:33: Und da ist mir wirklich wie Schuppen von den Augen gefallen, dass ich dachte, okay, sind ja erst mal zwei noble Werte.

00:29:38: Aber da muss doch irgendwas, ich glaube, ich habe dann selbst Respekt noch mit dazu getan.

00:29:43: Also man kann es auch so ein bisschen steuern.

00:29:45: Also so habe ich es genutzt, mir zu sagen, okay, aber da muss noch irgendwie ein Gegenstück sein, weil so funktioniert das hier überhaupt nicht.

00:29:52: Und ja, das war so mein Einstieg in die Werte, aber ich zu sagen, ja krass, wo, da macht richtig eigentlich meine Entscheidung.

00:29:59: So ein Podcast oder auch ... Arbeitsprojekte oder bin ich Unternehmerin oder nicht?

00:30:06: Das sind ja ganz viele auch Lebensentscheidungen, die darauf, die auf unseren Werten fußen.

00:30:13: Und da

00:30:13: finde ich es eigentlich eine ganz gute Idee, da mal reinzuschauen

00:30:16: zwischendurch.

00:30:17: Ja, und wenn wir zu lange gegen unsere eigenen Werte leben, die so immer nennt, in uns drin sind, dann werden wir auch oft... krank.

00:30:27: Also es zeigt sich dann dadurch, dass wir energielos werden, dass wir vielleicht auch eine innere Lehre spüren, bis hin zu psychosomatischen Beschwerden.

00:30:36: So war das bei mir damals.

00:30:38: Ich habe dann ein Schwindel bekommen.

00:30:40: Mein Körper hat gesagt, sag mal, ich muss dich jetzt einfach körperlich mal ausnocken, damit du verstehst, was du hier machst.

00:30:47: Und wo wir dann auch eher das Gefühl haben, wir müssen so funktionieren.

00:30:52: Wir haben nicht so dieses Fisch im Wasser.

00:30:54: Gefühl.

00:30:55: Von daher ist es immens wichtig und gleichzeitig kann es aber auch sein, dass wir überhöhte Werte haben.

00:31:02: Also so was wie zu viel Loyalität zeigen zu wollen.

00:31:09: Da stecken dann, da sind wir eigentlich schon beim Resilienzfaktor Selbstregulationsfähigkeit.

00:31:15: Was sind denn da so für tiefe Wahrheiten, denen ich noch nachgehe für Glaubenssätze auch und darf ich das mal über auch hinterfragen.

00:31:25: Da geht es ganz viel in mein Zett-Coll, darüber mal so ein bisschen in die Tiefe zu gucken und zu schauen.

00:31:30: Was treibt mich denn da so vom Inneren an, dass ich glaube, das tun zu müssen, weil es ist ja manchmal dann auch nicht mehr so ein Wert nice to help oder kann ich mal, sondern das kann sehr absolut werden, wo ich mich selber getrieben fühle, diesen Wert auch immer wieder zu erreichen.

00:31:50: Und das kann auch wahnsinnig anstrengend sein oder eben auch in Wertkonflikte führen.

00:31:56: Also was mache ich, wenn ich sowohl Autonomie als Wert habe als auch als Loyalität.

00:32:02: Also auf der einen Seite möchte ich gerne mein eigenes Ding sein, stark sein, unverbunden sein und auf der anderen Seite aber Verbundenheit haben.

00:32:11: Das ist ja was, wo wir selber merken, da gibt es so eine Zerrissenheit in mir.

00:32:16: Und da ist es gut, finde ich, zu reflektieren, wie du sagst und mal zu gucken, was ist denn da bei mir im Inneren?

00:32:25: Auf was kann ich stoßen und was kann ich da auch verändern, wie zum Beispiel so ein Glaubenssatz oder auch ein Wert?

00:32:32: Wie hast du es dann gemacht?

00:32:33: Darf ich dich fragen?

00:32:39: Ich habe mich dann mit Werten.

00:32:40: Also ich bin irgendwann darauf gekommen, so gibt es eigentlich gute und schlechte Werte.

00:32:44: Ich bin darauf gekommen,

00:32:46: so ja irgendwie schon.

00:32:49: Also bei mir hat einfach so diese Selbstreflektion sehr geäugert.

00:32:53: Ich habe das ganz aktiv angegangen.

00:32:54: Ich habe gesagt, okay, was glaube ich denn gerade?

00:32:56: sind meine drei oder meine top fünf Werte?

00:32:59: Haben wir die angeguckt und gesagt.

00:33:01: Möchte ich das denn?

00:33:02: Also bringen diese Werte, die ich gerade so in mir trage, bringen die mich denn dahin, wo ich hin möchte oder lösen die auch meine Probleme?

00:33:09: Also mehr Loyalität löst gerade nicht mein Problem.

00:33:12: Und

00:33:13: ich habe das dann schon.

00:33:14: Ich bin ja ein sehr zielorientierter Mensch.

00:33:17: Ich bin auch da drauf.

00:33:19: Zukunfts- und Lösungsorientierung.

00:33:20: Aber genau, ich bin ja sehr zielorientiert auch und habe mir dann einfach die Frage gestellt, okay, bringt mir das?

00:33:26: Sind mir diese Werte dienlich?

00:33:30: helfen die mir oder beschneiden, genau wie mit Glaubenssätzen auch.

00:33:33: Es gibt Glaubenssätze, die einlimitieren.

00:33:35: Es gibt Glaubenssätze, die einen halt pushen und die total positiv für die eigene Entwicklung sind.

00:33:40: Und dann bin ich das, ich sage es mal relativ straight forward angegangen und gesagt, geh du raus, du rein.

00:33:48: Und irgendwie as simple as that.

00:33:52: Also vielleicht funktioniert.

00:33:55: relativ, relativ simpel.

00:33:57: Aber ich habe mir dann ja überlegt, was muss ich tun, um diesen Wert auch zu leben?

00:34:00: Oder war der bis jetzt noch nicht so präsent oder so?

00:34:03: Also ich bin ja schon so tief reingegangen in die eigene Arbeit.

00:34:07: Und deswegen ist es ja auch durch mein Erfahrung auch genau das, was du gerade auch gesagt hast, dadurch ist es ja zum Beispiel auch durchaus ein Bestandteil von Advanced Assets, weil wir halt damit auch sagen, okay, auch im Finanz, also einmal, wir gehen ja schon so aufs ganze Leben, es ist ja wie immer nicht nur ein Finanzprogramm, sondern es ist ja schon auch Wir schauen uns ja schon das Leben einfach an.

00:34:26: Und da haben wir da auch den Wertetest, wo die Frauen wirklich mal sagen können, okay, was sind meine Werten?

00:34:31: Und auch mal zwei gegeneinander matchen.

00:34:33: Man entscheidet nicht für einen.

00:34:34: So ein bisschen raus aus der Komfortzone.

00:34:37: Weil wir da eben auch sagen, egal in welchen Zeiten, Krisenzeiten, dass diese Werte einfach dein Kompass sind.

00:34:45: Und nicht selten passiert es ja dann auch da, dass die Frauen dann so Aha-Erlebnisse haben und gerade bei Frauen so das ganze Thema Fürsorge und so.

00:34:53: Wir stellen ja auch die Frage, sind das wirklich deine eigenen Werte oder kommen die von irgendwo andersher?

00:34:57: Und warum ist diese eine Werte, wie du sagst, so ein Überwert, woher kommt das?

00:35:02: Und das, genau, deswegen für mich ist das absolut auch... die Basis auch für eine gewisse Art von Lebensplanung, eine gewisse Art von das zu erreichen, was ich mir im Leben vorstelle.

00:35:17: Wobei ich keine Freundin davon bin zu sagen, ich schmeiß jetzt einfach auch Werte raus.

00:35:24: Und dann nehme ich neue Reihen, weil wenn es da Werte gibt, die einfach auch so zu mir gehören, da ist es, finde ich, besser zu schauen, wo übertreibe ich es einfach nur?

00:35:36: Oder

00:35:37: die Priorisierung.

00:35:40: Und wo bleibt da so ein guter Kern davon?

00:35:44: den ich auch weiterhin pflegen kann.

00:35:47: Also auch so was wie fürsorglich sein, auch selbst so wie kümmern.

00:35:51: Es soll ja nicht aufopfern.

00:35:53: Das ist so das andere.

00:35:54: Also man kann ja immer so...

00:35:55: Wo sind die Grenzen?

00:35:56: Wo sind die Grenzen?

00:35:57: Wo sind die extremen Pole?

00:36:00: Und wo kann ich mich navigieren in so eine gesunde Mitte hinein?

00:36:04: Ja,

00:36:05: ja, genau.

00:36:07: Wir können ja nochmal in die anderen von Faktoren rein schielen.

00:36:10: Zukunfts- und Lösungsorientierung.

00:36:13: Ja, das hat dir ja schon gefallen.

00:36:15: Das ist mein Lieblings.

00:36:21: Wichtig so wahrnehmen.

00:36:22: jetzt gerade auch, wie du sprichst, scheint es ja auch eine große Pragmatikerin zu sein.

00:36:27: Ich bin Umsetzerin.

00:36:28: Ich bin total

00:36:29: Umsetzerin.

00:36:30: Ja, genau.

00:36:32: Ja.

00:36:32: Und der Steve de Chaser, das ist der Erfinder vom Lösungsorientierten Ansatz im systemischen Arbeiten.

00:36:38: Der war auch ein total großer Pragmatiker, der hat gesagt, wenn es ist ein Problem da, okay, shit happens.

00:36:45: Ja, so.

00:36:45: Also es bringt jetzt nichts, in die Vergangenheit zu gehen und da jeden Stein nochmal.

00:36:50: um zu drehen, um zu erklären, warum das jetzt so gekommen ist und damit viel Energie und Zeit mit zu verbringen, sondern lass uns doch jetzt mal nach vorne schauen.

00:36:59: und wo wollen wir denn überhaupt hin und wie können wir das erreichen und welche Ressourcen haben wir dazu, um das zu machen.

00:37:06: Also die Zukunfts- und Lösungsorientierung bringt uns dahin zu schauen, wie will ich es nicht haben.

00:37:13: Sondern wo möchte ich gerne hin, sich auch Zukunftszenarien zu überlegen?

00:37:19: Anziehungsziele, also nicht Vermeidungsziele, sondern wirklich, was ist die Anziehung?

00:37:25: Ich brauche das, um motiviert zu sein, um Emotionen zu spüren, um überhaupt in Bewegung zu kommen, Motivation, mauvere Bewegung.

00:37:35: Dafür brauche ich Gefühle.

00:37:37: Das Gefühle der Anziehung bringen mir Zukunftszenarien.

00:37:42: Und Da steckt aber auch drin, was brauche ich denn vielleicht auch noch, um überhaupt bereit zu sein, in die Zukunft zu schauen?

00:37:51: Weil es ja auch oft irgendwo was gibt, wenn ich noch nicht bereit bin, da hängt was, weil ich da noch etwas durchkauen muss, was ich noch nicht verarbeitet habe oder etwas noch nicht akzeptieren kann.

00:38:05: Also gerade Akzeptanz ist unglaublich

00:38:07: wichtig.

00:38:09: Weil sonst häng ich ja wieder, ne?

00:38:10: Wenn ich das noch nicht akzeptieren kann, gehe ich immer wieder in die Vergangenheit und wühle dann noch mal rum.

00:38:16: Da ist es sehr kraftvoll, zu sagen, es ist so, wie es ist.

00:38:19: Ja, okay.

00:38:21: Vielleicht sogar auch mit dem Moment, wo ich noch jemanden vergeben kann oder mir vergeben kann.

00:38:26: Also, es ist ja auch oft, dass ich selber hadere, mich Entscheidungen getroffen habe oder was ich gemacht habe, ne?

00:38:32: So.

00:38:33: Ja, kennen alle Mütter sehr gut wahrscheinlich.

00:38:36: Ja, total.

00:38:37: Das bleibt glaube ich auch.

00:38:40: Oder auch wirklich bereit sein, das loszulassen, um dann so nach vorne zu schauen und dann natürlich smarte Ziele aufstellen, zu schauen, wie kann ich das auch erreichen.

00:38:53: Aber Lösungsorientierung auch im Sinne von einer inneren Haltung, so wie ich das gerade gesagt habe, aus dem systemischen, lösungsorientierten Ansatz.

00:39:04: Es gibt einen schönen Spruch, wenn du weißt, wie der Karn in den Dreck gefahren ist, weißt du noch lange nicht, wie du ihn wieder herausbekommst.

00:39:12: Und das so als Idee, also wenn ich eine Problemanalyse führt, nicht zur Lösung.

00:39:19: Der stiefte Schäser hat getagt.

00:39:21: gesagt problem talk creates problems and solution talk creates solutions.

00:39:26: You

00:39:27: find what you're looking for.

00:39:28: Ja, genau.

00:39:30: Und dass ich mich immer entscheiden kann.

00:39:31: Aber will ich jetzt dahin in die Problemtrance oder möchte ich mehr in Richtung Lösungen?

00:39:39: Und das ist oft der tiefste.

00:39:40: Schäle hat gesagt, dieser Drehe innerlich auch in der Art Wie ich frage.

00:39:45: Nicht wie ist es dazu gekommen, sondern zum Beispiel, was habe ich gelernt?

00:39:49: Was kann ich mitnehmen?

00:39:51: Welchen nächsten kleinen Schritt möchte ich denn gehen?

00:39:56: Und das ist alleine in der Art, wie wir uns selbst befragen, können wir sehr lösungsorientiert werden, anstatt Problemen orientiert.

00:40:06: Und da sind wir auch schon bei der, ich meine, die hängen alle zusammen, aber bei der Selbstwegsamkeit auch viel.

00:40:10: Wo du gesagt hast, welchen einen Schritt kann ich denn gehen?

00:40:13: Das heißt in Selbstwegsamkeit, wenn ich es richtig verstanden habe, geht es ja viel darum, wie das Wort eigentlich schon sagt.

00:40:19: Also was?

00:40:20: Was kann ich wirklich tun und mich auf meine Wegsamkeit zu konzentrieren, mich handlungsfähig zu machen und raus aus diesem ja Obenmachtsgefühl.

00:40:29: Das ist ja so schön bei bei Babys ja auch, wenn die wie die Selbstwegsamkeit entdecken und erleben mit so einer Wippschaukel.

00:40:36: Es gibt ja diese Wippschaukeln, die sind, es gibt ja so diese... ... elektronischen, wo die Babys immer dann so die ganze Zeit gewippt werden.

00:40:45: Da findet ihr nicht so viel Selbstwirksamkeit statt, aber diese ganz klassischen Wippschaukeln, wo das Baby sich bewegt und dann merkt so, ich strampe mit den Füßen und es bewegt sich.

00:40:53: Das ist so eine sehr, sehr frühe Erfahrung von Selbstwirksamkeit und genau.

00:41:01: Und eigentlich heißt es Selbstwirksamkeitserwartung.

00:41:06: Also ich habe das Vertrauen.

00:41:08: Es ist auch etwas, was wir in uns haben.

00:41:11: durch diese ganzen Erfahrungen von Baby.

00:41:13: Ich kann etwas beeinflussen, wenn ich schreihe, kommt meine Mama.

00:41:18: Das sind ja alles schon so ganz kleine Selbstwirksamkeitserlebnisse oder ich kann alleine in den Kindergarten gehen oder ich kann alleine auf die Toilette gehen, die haben wir jetzt so ganz basal sind.

00:41:29: Und wir lernen, dass die Selbstwirksamkeitserwartung durch... Erlebnisse, durch die wir durchgehen, die meistens für uns schon schwierig waren erst mal.

00:41:41: Also auch nicht, wo wir sagen, hey cool, ich schaffe das auf jeden Fall, sondern Momente, wo wir wirklich auch das Gefühl hatten, ich schaffe das nicht, ich werde untergehen, es wird mir zu viel sein.

00:41:53: Und in dem, wo wir dann aber durchgegangen

00:41:56: sind,

00:41:57: und da sind wir auch wieder so grundsätzlich bei dem Verständnis von Resilienz, dass ich was lerne.

00:42:03: Dadurch lerne ich, okay, ich hab gedacht, ich kann das nicht, aber am Ende... habe ich, wenn ich zurückschaue, sehe ich, hey, ich habe es doch geschafft.

00:42:11: Und da kommt so ein Moment von Stolz oder Freude.

00:42:14: Und ich weiß, ich habe eben jetzt auch die Erwartung in der Zukunft, dass ich das wiederherstellen kann und damit auch in mir ein Vertrauen.

00:42:25: Und wenn ich die Selbstwirksamkeit, also die, das ist das Vertrauen aus eigener Kraft, Dinge verändern zu können.

00:42:33: Und wenn ich das habe, bin ich natürlich viel proaktiver.

00:42:36: Weil ich dann eher auch schaue, was kann ich denn tun?

00:42:42: Wer kann mir helfen?

00:42:43: Ich suche viel mehr nach Lösungen.

00:42:46: Ich bin, ich gehe nicht so in die Opferrolle rein.

00:42:49: Das wäre so das Gegenstück zur Selbstwirksamkeit, die in die Komfortzone gehen, sich zurückziehen.

00:42:57: Und ich spreche aber auch viel mehr Leute an und sage, kannst du mir helfen?

00:43:02: Wie können wir das machen?

00:43:03: Ja, ja.

00:43:05: Also es ist einer der wesentlichsten Faktoren und du hast ja schon ... von dem Steven Kovey oder Kovey, ich weiß immer nicht, wie der ausgesprochen

00:43:13: wird,

00:43:16: Circle of Influence und wo man das einteilen kann.

00:43:20: in was kann ich denn beeinflussen?

00:43:23: und was ist auch nicht beeinflussbar oder nur mittelbar beeinflussbar?

00:43:28: und sich das klar zu machen, weil das machen viele nicht.

00:43:30: Wir lassen vieles geschehen.

00:43:33: Und einfach mal, ich mache das in den Trainings aufschreiben lassen, zum Beispiel Zettel mit Stressoren.

00:43:40: Was stresst mich alles gerade?

00:43:42: Und dann mal zuordnen zu dieser Zielscheibe kann das sein oder einfach nur beeinflussbar, nicht beeinflussbar.

00:43:49: Und dann mal zu gucken, was ist denn davon doch beeinflussbar?

00:43:54: Weil wir ganz vieles in nicht beeinflussbar.

00:43:58: Hintun, weil wir denken, ich kann ja den Putin nicht verändern, ich kann den Trump nicht verändern, ich kann ja nicht meine Firma verändern.

00:44:05: Aber was daran kann ich verändern?

00:44:07: Und da gibt es ganz viel.

00:44:08: Ich kann meine eigene Einstellung immer verändern.

00:44:12: Ich bin Herrin über mein Körper und das, was ich denke und was in also zu mir kommt.

00:44:20: Ich kann schauen, ob ich weniger ... Das hatten wir gestern erst auch im Mindset Call.

00:44:26: Viele, viele Dinge, die ich da tun kann, wie zum Beispiel auch mich nicht diesem ganzen Lärm und diesen ganzen Bildern auszusetzen.

00:44:33: Weniger Medienkonsum und so.

00:44:35: Total.

00:44:36: gucken, wie kann ich mir meine Werte leben?

00:44:39: Also wie kann ich mehr vielleicht wieder Freunde treffen?

00:44:43: Wie kann ich schauen, dass es mir gut geht, meiner Familie gut geht, das war gestern auch so ein Bild, dann geht es auch der Stadt gut, dann zieht es immer weitere Kreis,

00:44:52: wo ich

00:44:54: sehr viel machen kann.

00:44:57: Ja, ich hatte jetzt gerade noch einen Punkt, den habe ich vergessen zur Selbstwirksamkeit.

00:45:02: Vielleicht kommt der gerade noch.

00:45:04: Das hat auch viel mit Optimismus zu tun.

00:45:06: Also, wenn ich optimistischer bin, bin ich auch selbst wirksamer, genau.

00:45:10: Du hast schon gesagt, die sind alle, also wenn wir uns nochmal diesen, das Mischpult vorstellen, wenn ich dann lerne, auf der einen mehr Selbstwirksamkeitserfahrung zu machen, dann geht automatisch mein Optimismus meistens auch hoch und automatisch auch meine soziale Unterstützung, genau.

00:45:29: Und das wollte ich noch sagen.

00:45:31: Selbstwirksamkeit lernen wir nicht nur durch eigene Erfahrungen, sondern auch dadurch, dass wir anderen zuschauen können, wie sie selbstwirksam sind.

00:45:42: Deswegen finde ich dein Programm zum Beispiel total gut.

00:45:45: Ich erlebe das immer wieder in den Mindset-Calls.

00:45:49: Wenn an, also diese gegenseitige Unterstützung zu sagen, so mache ich das, oder das ist mein Geheimrezept.

00:45:55: Ja, so.

00:45:56: Das kann ich dir raten, damit habe ich gute Erfahrungen gemacht.

00:46:00: Das steigert auch meine Selbstwirksamkeitserwartung, weil ich sehe, bei anderen funktioniert es auch.

00:46:05: Die schaffen

00:46:05: es auch,

00:46:06: ja.

00:46:06: Es ist

00:46:07: möglich überhaupt.

00:46:07: Erst mal zufrieden, dass es möglich ist.

00:46:09: Ja,

00:46:09: ja.

00:46:10: Total.

00:46:11: Wollen wir direkt bei Optimismus vielleicht weitermachen, weil wir es schon so ...

00:46:15: Ja, du merkst, ich kann da viel zu sagen, ich muss mich vielleicht ein bisschen kürzer halten.

00:46:22: Ja, ich denke, Optimismus geht ja eigentlich relativ flott.

00:46:26: Ja, Optimismus kann man natürlich auch sehr viel zu sagen, aber grundsätzlich kennt ja jeder das Bild, ist das Glas jetzt halb voll oder ist er halb leer.

00:46:35: Und geborene Pessimisten können auch lernen.

00:46:41: das Glas ein bisschen voller zu sehen und das auch trainieren, aber es ist natürlich mehr Arbeit, als wenn man das von Natur aus schon gegeben hat und vielleicht auch in seinem Umfeld so gelernt hat, eher auf die andere Seite der Medaille zu schauen.

00:46:57: Nicht das, was ist schwierig, sondern was funktioniert bereits zum Beispiel.

00:47:01: Und es ist eine Zuversicht, dass schon alles gut kommt, aber nicht in einem naiven Ausmaß, also dass ich jetzt immer denke, ja, wird schon alles so, sondern es ist ein realistischer Optimismus.

00:47:15: Das bedeutet, Optimisten können sehr gut auch unterscheiden.

00:47:20: Ist es jetzt etwas, wo ich Zuversicht haben kann oder wo wird es auch schwierig?

00:47:26: Auf der anderen Seite ist es bei Pessimisten so, dass sie meistens überall eine Haar in der Suppe sehen und immer nur sehen, was katastrophal ist und schwierig ist.

00:47:34: Und

00:47:35: das auch so ein bisschen aufbauschen.

00:47:37: Ja, und auch immer in der Katastrophe schon zu leben, obwohl die nicht da ist.

00:47:41: Und das macht einfach unglaublich schlechte Laune aufzeigt.

00:47:45: Man sagt ja auch Optimisten leben länger.

00:47:48: Und da ist viel dran, weil Optimisten einfach auch sehr viel mehr ... wohlbefinden haben, glücklicher sind, zufriedener sind, alleine weil sie durch diese optimistische Sichtweise viel positivere Gefühle haben.

00:48:05: Klar.

00:48:08: Und in positiven Gefühlen sind wir auch wieder lösungsorientierter, assoziativer, vernetzter.

00:48:15: Und wir können eher andere Leute ansprechen.

00:48:18: Wir haben mehr Lust darüber nachzudenken, was ist der nächste Schritt.

00:48:22: Insofern ist das auch eine wichtige positive Gefühle, auch eine Ressource für uns.

00:48:27: Das nennt man Broaden and Build Theorie.

00:48:29: Das kommt aus der positiven Psychologie von der Barbara Fredrickson.

00:48:34: Und auch das Bild, dass wir dreimal mehr positive als negative Dinge berichten sollten.

00:48:43: Und da kann man jetzt unterschiedliche Sachen machen.

00:48:46: Dankbarkeitsübungen kennen ganz viele.

00:48:49: Also das hilft wirklich sehr, den Fokus darauf zu legen.

00:48:53: Was ist Schönes in meinem Leben?

00:48:54: Was erfreut mich?

00:48:57: Was macht mich auch glücklich?

00:48:59: Was fand ich toll?

00:49:01: Ich mag die Übung drei gute Dinge sehr gerne, weil das Selbstwirksamkeit mit Optimismus verbindet.

00:49:08: Also was sind mir heute drei gute Dinge passiert?

00:49:12: Und wie habe ich selbst dazu beigetragen?

00:49:18: Dass diese Seilgundlinge passieren.

00:49:20: Ah ja, schön.

00:49:20: Ja, und das bringt einen auch noch mal mehr dahin.

00:49:23: Nicht nur es passiert etwas automatisch ohne meinen Einfluss, sondern Dinge passieren auch, weil ich etwas dazu getan habe.

00:49:31: Also die Verkäuferin war nett und hat mir das große Stück Schokogroson gegeben, weil ich vielleicht auch sehr freundlich reingefrocken

00:49:41: bin oder

00:49:42: freundlich gefragt habe.

00:49:46: Also es gibt da viele Übungen auch.

00:49:49: wie man Optimismus auch trainieren kann.

00:49:52: Super.

00:49:53: Jetzt haben wir

00:49:53: noch zwei offene soziales Netz und Beziehungen und Selbstregulationsfähigkeit.

00:49:57: Vielleicht machen

00:49:58: wir mit soziales

00:49:59: Netz und Beziehung weiter.

00:49:59: Der ist auch schon so angeklungen, auch bei Selbstwirksamkeit, auch bei Lösungserrichtierung.

00:50:03: Hast du immer mal gesagt, wer kann mir denn helfen?

00:50:05: Wie kann ich um Hilfe fragen?

00:50:07: Und darum geht es wahrscheinlich genau in diesem Faktor, oder?

00:50:10: Ja.

00:50:11: Also soziale Unterstützung, soziale Beziehungen, das ist der aller, allerwichtigste Resilienzfaktor.

00:50:19: Das wird in Studien immer wieder bestätigt.

00:50:22: Und wenn wir uns anschauen, wie du hast gerade schon gesagt, von deinem Kind gesprochen, wir brauchen andere Menschen, um überhaupt zu überleben.

00:50:34: Also das ist so die die wesentlichste Elementarste Basis und mit anderen Menschen lernen wir auch erst selbst Wirksamkeit.

00:50:43: Wir lernen erst uns Co.

00:50:45: zu regulieren erst mal und wir sind immer verbunden im Miteinander und wir wenn wir mit anderen verbunden sind in Gemeinschaften leben uns unterstützt fühlen dann fühlen wir uns auch sicher.

00:51:00: Also das ist alles da.

00:51:02: Erfahren wir auch Anerkennung.

00:51:05: Zum Beispiel auch.

00:51:06: Wir können Sinn erleben mit anderen zusammen.

00:51:10: Also in Beziehung zu sein mit anderen, das machen damit stärken wir alle anderen Resilienzfaktoren meistens schon.

00:51:18: Um zukunfts- und lösungsorientiert zu sein hilft es ja auch oft mit der Kollegin oder Kollegen zu sprechen.

00:51:24: Total.

00:51:27: Genau.

00:51:27: Und

00:51:27: auch ganz pragmatisch.

00:51:28: Also bei wem kann ich übernachten, wenn ich zu Hause nicht sein will.

00:51:32: Oder wer leidet mir fünfhundert Euro, wenn die Waschmaschine kaputt ist und ich kein Notkroschen habe.

00:51:37: Also auch das ganz pragmatische, so wer ist auch wirklich im Notfall da und Unterstützung und hat die Ressourcen, die ich vielleicht gerade nicht habe.

00:51:49: Also man unterscheidet immer emotionale Unterstützung und materielle Unterstützung.

00:51:54: Und das, was du gerade gesagt hast, genau, ist ganz viel materielle Unterstützung.

00:51:59: Aber das ist auch so.

00:52:00: was, wie finde ich, Informationen.

00:52:02: Das machst du ja auch mit deinem Programm.

00:52:04: Wo gibt es Links, Videos bereitstellen, informieren?

00:52:10: Auch, wie gehe ich an Dinge heran?

00:52:12: Was sind Weiterempfehlungen für Experten und so weiter?

00:52:17: Und das andere, das Emotional ist auch wichtig zu hören.

00:52:21: Ich bin ganz bei dir, ich verstehe dich.

00:52:25: Welchen einen Menschen gibt es, den ich nachts anrufen kann und den ich mein Herz ausschütten kann?

00:52:31: Das ist wichtig, zumindestens eine Person zu kennen.

00:52:35: Und wenn jetzt von den Zuhörern und Zuhörern manche sagen, ja, so jemanden habe ich nicht, dann hopp.

00:52:41: Ja, also es ist wichtig, sich da auch Beziehungen aufzubauen, zumindest einer Person.

00:52:49: Und es gibt jetzt gerade auch viel die Diskussion.

00:52:55: Und das Wissen auch darum, dass immer mehr Menschen einsam sind und sich einsam fühlen.

00:53:02: Und insofern ist das unglaublich wichtig.

00:53:05: wichtig, sich da auch ja beziehungsfähig zu machen, in Verbindung zu gehen mit anderen.

00:53:11: Das fängt ja auch im Kleinen an mit der Verkäuferin morgens beim Bäcker vielleicht, ne?

00:53:16: Klar und auch da spielt auch viel so ein bisschen Optimismus.

00:53:19: Also auch, ich hatte immer so, ich hatte irgendwie den Spruch mal so im Kopf so, be a person to be fun around with oder so in der Art.

00:53:29: Also, ne?

00:53:32: oder Pessimisten suchen sich dann auch Pessimisten, finden sich dann darüber oder so.

00:53:38: Aber auch einfach, was kann ich auch, wie kann ich auch auftreten?

00:53:42: Wie kann ich auch sozusagen sein, damit so eine Beziehung auch funktioniert?

00:53:47: Was kann ich reingehen?

00:53:47: Wie kann ich diese Beziehung pflegen?

00:53:50: Und es ist ganz interessant.

00:53:52: Ich habe viele Freunde und auch im Bekanntenkreis, die sagen alle, ich bin so schlecht in Beziehung fliegen, ich bin so schlecht in Beziehung fliegen.

00:53:57: Ich kenne niemanden, kaum Leute, die sagen, ja, ich bin total gut, ihre Freundschaften zu fliegen.

00:54:02: Also scheint, ich weiß nicht, ob es nur in meiner Bubble ist, aber scheint auch etwas zu sein, was vielleicht Film, vielleicht auch meine introvertierten Bubble, die adoptieren werden muss für eine extravertierten Person, mich mit einbezogen.

00:54:16: Aber ja, es ist glaube ich auch nicht etwas, was vielen so leicht von der Hand geht.

00:54:19: Aber was ich glaube, ich alle irgendwie dann auch wünschen, genau wie du sagst.

00:54:24: Ich glaube, alle wünschen sich vielleicht schönere Beziehungen, engere Beziehungen.

00:54:28: Aber keiner weiß so richtig, wie mache ich das hier?

00:54:30: Habe ich so das Gefühl, dass so die Kompetenz teilweise auch fehlt, wo es ja manchmal so einfach ist.

00:54:36: Aber ja, das ist auf jeden Fall...

00:54:38: Und sich da auch zu fragen, wie möchtest du gerne haben?

00:54:42: Also wenn ich jetzt sage, mein soziales Netz wie zufrieden bin, ich bin da jetzt gerade auf der Skala von null bis zehn und ich sage ja zwei.

00:54:50: Okay, was ist denn da?

00:54:51: Was funktioniert denn da auch schon?

00:54:52: Und dann aber sagen, wie will ich es denn haben?

00:54:55: Das ist ja auch wieder Zukunfts- und Lösungsorientiert.

00:54:57: Wie will ich es haben?

00:54:58: Und dann zu sagen, ja, stimmt.

00:55:00: Ich hätte gerne jemanden, mit dem ich wirklich über meine persönlichen Sachen sprechen kann ganz offen.

00:55:09: Okay, wo finde ich so jemanden?

00:55:11: Oder wer ist schon da auch?

00:55:13: Mit wem hatte ich das schon?

00:55:15: Und wie kann ich das auch wieder herstellen?

00:55:18: Und ich bin eine Freundin auch von kleinen Schritten.

00:55:20: Was ist der nächste kleine Schritt?

00:55:22: Was ist das Erste, was ich machen kann?

00:55:23: Genau, mal wieder jemanden anrufen, Nachrichten schreiben.

00:55:28: Und auf der anderen Seite sitzen ja auch Leute, die sich das auch wünschen.

00:55:32: Die ist aber selber vielleicht auch nicht so richtig hinbekommen.

00:55:36: Okay, kommen wir doch noch fix zum letzten.

00:55:38: Selbstregulationsfähigkeit.

00:55:39: Du hast gesagt, das ist so das Dach von eurem Teppel.

00:55:43: Genau.

00:55:44: Also Selbstregulationsfähigkeit ist auch das Dach, weil wir brauchen die Selbstregulationsfähigkeit die ganze Zeit.

00:55:53: Also wir haben das als Raute visualisiert mit vier Ecken.

00:55:58: Einmal denken, Gefühle, Verhalten und Körperphysologie.

00:56:02: Und das sind die vier Ecken, wo wir uns permanent synchronisieren.

00:56:08: Also ich habe einen Gedanken von, ich bin so alleine, ja, es interessiert eh niemanden, wer ich bin und was ich mache.

00:56:17: Dann werde ich wahrscheinlich nicht so dastehen und sagen, ja, super.

00:56:23: Sondern mit diesem Gedanken hat automatisch auch geht mein Körper auch mit in eine Körperhaltung, aber auch in ein Körpergefühl.

00:56:33: Manchmal, dass wir auch merken, so somatische Empfindungen, Klos im Hals, es ist irgendwo was Schweres, es ist vielleicht irgendwo ein Kribbeln da.

00:56:43: Und ich werde dann auch nicht das Gefühl haben von Verbundenheit, sondern Ich bin wahrscheinlich traurig.

00:56:51: Und ich verhalte mich dann wahrscheinlich auch nicht so, dass ich nach draußen gehe und jemanden anrufen, sondern ich ziehe mich dann eher zurück.

00:56:58: Und die Regulation ist jetzt einmal zu erkennen, wie denke ich denn in Situationen, wo ich wirklich merke, da komme ich unter Strom und in Stress.

00:57:10: Was passiert denn da in mir?

00:57:11: Also eine Reise ins Innere zu machen und sich selbst zu erforschen.

00:57:17: ganz spannend.

00:57:18: Das mache ich immer wieder in den Mindset-Calls und alleine durch dieses Mal innehalten und in die Tiefe mit sich gehen, was ja auch ein Kontakt ist mit sich, sich auch selbst erkennen, sich selber zu spüren, dass da ganz viele Erkenntnisse schon kommen.

00:57:36: Gestern auch hat eine gesagt, stimmt, da fühle ich mich unmächtig oder hilflos, da muss man erst mal hinkommen.

00:57:44: Ja, total.

00:57:45: Und so, ich fühle mich falsch.

00:57:48: Ja, interessant, wo kommt das denn jetzt gerade her?

00:57:52: Und es braucht ein bisschen Zeit.

00:57:53: Und wenn ich das habe, dann kann ich schauen, wie kann ich es denn verändern?

00:57:58: Es gibt so einen schönen Spruch, der Kopf ist rund, damit das Denken die Richtung ändern kann.

00:58:04: Aber das kann man natürlich auch körperlich machen.

00:58:06: Wie kann ich mich anders hinstellen?

00:58:09: Wie kann ich einfach von der Körperhaltung embodiment?

00:58:14: Wie kann ich mich da anders aufrichten, schwingen vielleicht?

00:58:21: Da hat die Claudia Großmüller auch schöne Bücher drüber geschrieben.

00:58:26: Alleine durch die Veränderung der Körperhaltung.

00:58:32: diese Selbstregulationsraute in eine positive Richtung drehen kann.

00:58:37: Und genauso mit meinen Gedanken, was sind meine Gedanken, was sind meine Überzeugungen, was sind meine Ansprüche, was sind meine Erwartungen, die ich habe an etwas.

00:58:47: Und zu erkennen, die machen die schlechte Laune oder die bringen mich in eine Ohnmacht, in eine Traurigkeit.

00:58:54: Und dann zu gucken, wie kann ich denn auch das ja kognitive Umstrukturierung oder Arbeiten mit Glaubenssätzen zum Beispiel?

00:59:02: Denkmuster zu verändern.

00:59:04: Wie kann ich anders denken, damit ich auch zufriedener bin?

00:59:09: Also förderlicher denken in eine bessere Richtung für mich, damit ich mir eine Unterstützung sein kann.

00:59:19: Ja, super.

00:59:20: Und an der Börse auch wichtig, Selbstregulationsfähigkeit.

00:59:23: Kein impulsives Verhalten.

00:59:26: Und auch da wieder.

00:59:27: Community, soziales Netz, Beziehung.

00:59:29: Wie machst du das?

00:59:29: Innerhalten, mal einen Schritt zurückzutreten und in den Austausch auch zu gehen.

00:59:35: Was machst du in dieser Situation, dass man nicht sozusagen in sich selber so ein bisschen

00:59:40: verharrt?

00:59:42: Und Geldangelegenheiten, das habe ich schon in den Mindset-Calls gemerkt.

00:59:47: Wir sprechen ganz viel über Glaubenssätze.

00:59:52: Und ich finde, wenn ich den Frauen zuhöre, erst mal ist es eine ganz schöne Community, wo eine ganz große Unterstützungsbereitschaft da ist, die sehr trägt, finde ich.

01:00:03: ... wo ganz oft Momente auch entstehen von ... ... ach, so geht's mir auch.

01:00:10: Also wo man auch ein bisschen aufmacht, ... ... nicht ist, hey, ist alles super.

01:00:14: Und ich rocke das total, ... ... sondern wo auch Momente kommen von ... ... ich check das nicht, mir ist das zu viel.

01:00:21: Ich hab den Eindruck, es bringt doch gar nichts.

01:00:24: Und so andere sagen, oh ja, stimmt.

01:00:26: Also das ist ja auch Verbindung.

01:00:28: Ja, so geht's mir auch.

01:00:30: Mitführend, mithören mit den anderen für sich auch.

01:00:34: mit sich selbstfreundlicher zu werden.

01:00:39: Aber auch mit diesen Glaubenssätzen, da kommen wir vielleicht auch noch hin.

01:00:44: Ich finde, das ist auch so schön, dass in eurem Programm, das habe ich gestern auch gesagt, es ist eher eine Lebensschule.

01:00:51: Es wird angehängt an Geld.

01:00:55: An Handfinanzen.

01:00:58: Aber es ist viel mehr.

01:01:02: Ja, total.

01:01:02: Finanzen ist ja auch sozusagen dein... Spiegel von vielem, was in so, vorsichtig geht, ganz klar, glauben Sie, die Projektion, Pipapo, Werte, also deswegen gehen wir da ja auch so tief in Advanced Assets, weil wir gesagt haben, okay, es ist nicht nur, machen wir ein bisschen Krypto oder so, sondern es ist ja dann auch gefährlich, also es ist, wenn wir gehen ja wirklich rein in die Projektion, rein in die Werte, um eben dieses Fundament auch in die Ziele und alle, also wir machen ja quasi einmal rundum Schlag und setzen die Gleisen, die Frauen erst mal richtig auf, bevor wir dann überhaupt weitere asset-Klassen und so weiter auch reden können.

01:01:37: Sonst ist es einfach aus meiner Sicht viel zu unsicher oder zu gefährlich einfach auf Mindset, was limitiert ist oder Projektionen, die mir nicht helfen werden in Zukunft, wenn man vermögen wächst, da noch was obendrauf zu setzen.

01:01:55: Aber ich finde total wichtig.

01:01:57: eben auch nicht so in so einen Chaka-Chaka-Modus zu kommen.

01:02:01: Total.

01:02:02: Und ich wuppe alles und ja, ja, ich bin jetzt bestärkt worden.

01:02:06: Total.

01:02:06: Sondern auch zu gucken, was ist denn, okay, ich weiß jetzt, wie ich es machen kann, aber trotzdem mache ich es nicht.

01:02:12: Das ist ja interessant, ja.

01:02:14: Genau.

01:02:14: Also was sind so die eigenen Blockade?

01:02:16: Das ist ja die Kernfrage, die Tourie.

01:02:18: Und das ist ja auch, mir wird ja auch oft die Frage gestellt, ja, aber die Frauen können auch YouTube-Videos gucken.

01:02:23: Ja, können sie machen, machen sie aber nicht.

01:02:25: So, wir können auch ein Buch lesen.

01:02:26: Ja, vielleicht, sie lesen die Bücher aus, sie machen aber nicht was drinsteht.

01:02:29: Warum?

01:02:30: Genau.

01:02:31: Und

01:02:31: da sind wir bei Mainz, da sind wir bei Tifa gehen.

01:02:34: Es ist ja nicht rational, Geld ist nicht rational.

01:02:37: Nee, nee.

01:02:38: So,

01:02:38: es ist ein Trugschluss.

01:02:40: Der Mensch ist auch nicht rational.

01:02:41: Eben, wir sind

01:02:42: nicht Homo Ökonomikos.

01:02:44: Die sind nicht homo-ökonomikos.

01:02:45: Das wäre toll, weil dann würden wir alle nur total rationaler Entscheidungen treffen.

01:02:50: Egal, was passiert.

01:02:52: Aber irgendwie auch stinkt langweilig so.

01:02:54: Und natürlich, so ist es halt einfach nicht.

01:02:56: Und ich finde das aber auch nochmal einen guten Punkt.

01:02:58: Und das finde ich schön, dass ihr ja auch eure Fraktoren auch Optimismus.

01:03:02: Das ist auch nicht chakachaka und wird schon und egal was kommt und so Toxic Positivity, sondern das ist alles sehr, ich sag mal, auf einem geerdeten, geregelten Level.

01:03:14: Genau, Claudia, du hast ja schon ein paar Mal auch von den Mindset Calls gesprochen.

01:03:17: Du bist ja bei Advanced Access bei uns, eine Expertin, die die Calls auch macht.

01:03:21: Was würdest du denn sagen, sind so die Kernthemen der Teilnehmerin, womit die zu dir kommen in den Mindset Call?

01:03:28: Ja, also vielleicht, also zuerst möchte ich noch sagen, dass Resilienz nicht bedeutet, dass man alles an sich abprallen lässt, sondern dass man da auch empfänglich wird für das, was in der Welt und mit mir passiert und dass wir da auch, weil wir Menschen sind, auch verletzlich sind, aber dass wir lernen können, sowohl mehr Stärke aufzubauen, anstellen, wo es nötig ist, aber auch flexibler zu bleiben.

01:03:58: Ja.

01:03:59: Und auch unsere eigenen Muster immer wieder zu hinterfragen, die vielleicht sehr stark geworden sind, weil wie du vorhin gesagt hast, ich so vielleicht so was habe, ich muss immer loyal sein, ich darf nie Nein sagen, ich muss mich immer um andere kümmern zum Beispiel.

01:04:16: Und ich würde sagen, das ist so aus den Mindset-Calls, die ich bisher begleitet habe.

01:04:23: So der Kern, wo sich ganz viel drum dreht.

01:04:27: Was sind so meine inneren Blockaden?

01:04:29: Was sind so meine inneren Saboteure?

01:04:33: Und was sind meine festgefahrenen Ansprüche, Erwartungen, auch Ziele?

01:04:40: Wo ich merke, da bin ich zu wenig flexibel.

01:04:44: Und es geht ganz viel um Perfektionismus.

01:04:47: Also ganz viele, die sagen, ich fühle mich unmächtig, hilflos, traurig, überfordert, weil die Ansprüche an mich sind, keine Fehler zu machen, alles richtig zu machen, alles auch schnell machen zu können, im guten Tempo zu machen zu können.

01:05:07: Es geht ganz viel um Perfektionismus.

01:05:11: Aber auch um das Thema, wie kann ich mir auch selbst vertrauen?

01:05:16: Das finde ich auch.

01:05:17: Also sowieso auch um Selbstwert geht, seinen eigenen Wert auch erst mal zu erkennen und damit einhergehend auch, wie kann ich ausbrechen aus diesen braven Bahnen vielleicht, wo ich spüre, dass das erwartet die Gesellschaft von mir, genau das gute Mädchen zu sein, irgendwas.

01:05:38: erfüllen zu müssen oder zu wollen und da auch Lust zu bekommen, da mal auszubrechen.

01:05:43: Also müssen ungehorsam zu werden

01:05:46: und

01:05:47: seien es auch erst mal ein Stück weit zu finden und auch mutiger zu werden, experimentierfreudiger und am Ende glaube ich auch bunter.

01:05:56: Aber da stecken viele so auch in einem Prozess des Werdens, wie so kleine Schmetterlinge.

01:06:04: die sich da erst noch so ein bisschen gerade einnisten und gucken, was brauche ich dann alles, bis ich so mal den Fühler auch rausstrecken kann und merke, es ist doch nicht alles so festgefahren, wie ich eigentlich glaube.

01:06:18: Und das sind auch so magische Momente, finde ich, wo die dann auch.

01:06:22: einer hat mir berichtet, kürzlich auch, dass sie da wirklich aus dem Mindset-Call für sich ... da ging es um ihren Vater und dass sie wirklich, der ist schon gestorben und wirklich merkt, der wollte das nie, dass ich, jetzt erfinde ich mal, was Krankenschwester werde, aber ich habe für mich gefunden, doch, ich bin das.

01:06:43: Ja, krass.

01:06:45: Ja, ja.

01:06:46: Und ich habe das richtig gemerkt, für mich, wie wichtig mir das ist.

01:06:50: Und dafür gehe ich jetzt.

01:06:51: Das ist ja auch diese Entscheidung, das ist meine Verantwortung.

01:06:55: Also es ist ja auch erwachsen werden, finde ich noch mal.

01:06:58: Absolut.

01:06:58: Später auf dem Läden.

01:07:00: Für sich selber auch einzustehen zum Beispiel.

01:07:02: Wo wir

01:07:02: auch wieder bei den eigenen Werten wären, ne?

01:07:05: So lebe ich meine Werte oder die meine Eltern.

01:07:08: Und du hast gerade Flexibilität angesprochen, dass mal übrigens ein Wert, von dem ich, den ich sehr viel höher aktiv priorisiert hatte bei mir dann.

01:07:16: Nachdem ich diese Reflexion mache, dachte ich, ich bin ja auch mit dem Kopf durch dir.

01:07:19: Und ich kann auch durchballern.

01:07:20: Also, wenn ich eins kann, ist es durchballern so.

01:07:23: Aber manchmal auch ein bisschen zu viel.

01:07:25: Und da in diese Flexibilität auch wirklich aktiv reinzukommen.

01:07:29: Das war wirklich etwas, was ich mir aktiv vorgenommen habe, zu sagen, okay, ich möchte den Wert Flexibilität, der ist bei mir unterrepräsentiert, den möchte ich mehr Gewicht schenken.

01:07:37: Den pack ich weiter nach oben auf die Liste.

01:07:40: Und ja, hat mein Leben auf jeden Fall auch entspannter gemacht.

01:07:44: Definitiv.

01:07:46: trainiert man übrigens auch Selbstwirksamkeit, wie flexibler werden.

01:07:51: Also Flexibilisierung auch des Gehirns aus der eigenen Komfortzone mal auszutreten, anderen in die Arbeit nehmen, mit einem anderen Stift zu schreiben.

01:08:06: Ja, ja, schau, dann ist das doch schon mal eine gute Übung, das zu tun.

01:08:11: Also irgendwie lieb ich Veränderung, aber irgendwie hasse ich auch Veränderung.

01:08:13: Ich nehme auch immer den gleichen Weg.

01:08:15: Ich mag es auch nicht, weil Leute, die müssen auf dem Hinweg die eine Strecke fahren, auf dem Rückweg die andere, ich so, warum?

01:08:19: Das ist dort die sicherste Route, die weiß, wann ich da bin.

01:08:22: So, ich fahre nicht andersrum.

01:08:25: Aber damit fängst du genau an.

01:08:26: Ja,

01:08:27: ich weiß, ich weiß.

01:08:33: Wir sind ja auch nie fertig mit denen.

01:08:36: Und da das unser

01:08:37: Wert ist.

01:08:39: Genau.

01:08:40: Flexibilität

01:08:40: und Wachstum, genau.

01:08:43: Super, liebe Claudia.

01:08:44: Ich könnte mich auch jetzt noch zwei Stunden weiter mitteilen.

01:08:46: Ich finde es super, super spannend.

01:08:48: Danke, dass du das für uns so greifbar aufgedröselt hast.

01:08:52: Und während noch weiter reintauchen möchte, kann ja euer Buch lesen, Resilienzkouching oder bei euch bei der Akademie vorbeischauen.

01:09:00: Oder natürlich dich auch live erleben unseren Advanced Assets Live Calls, wo du ja auch mit Z-Calls machst.

01:09:06: Ja, da sowieso.

01:09:06: Kommt alle vorbei.

01:09:08: Da sowieso, genau.

01:09:09: Vielen, vielen Dank, liebe Claudia.

01:09:11: Und ja, ich sag mal, bis bald.

01:09:12: Könnt mir vorstellen, dass wir

01:09:13: noch mal streng sind.

01:09:15: Ja, würde mich sehr freuen.

01:09:17: Mich

01:09:17: auch.

01:09:17: Bis dann, tschau tschau.

Neuer Kommentar

Dein Name oder Pseudonym (wird öffentlich angezeigt)
Mindestens 10 Zeichen
Durch das Abschicken des Formulars stimmst du zu, dass der Wert unter "Name oder Pseudonym" gespeichert wird und öffentlich angezeigt werden kann. Wir speichern keine IP-Adressen oder andere personenbezogene Daten. Die Nutzung deines echten Namens ist freiwillig.