Wie die Liebe Frauen einsam, erschöpft und arm macht – MMP meets Beatrice Frasl | Episode #450
Shownotes
Macht romantische Liebe Frauen wirklich glücklich – oder macht sie uns vor allem müde, ärmer und einsamer? Mit Beatrice Frasl zerlegen wir das „Prinzen“-Narrativ und sprechen über Care-Arbeit, Mental Load und finanzielle Abhängigkeit. Beatrice Frasl ist Kulturwissenschaftlerin, Podcasterin, Kolumnistin und Autorin der Bücher „Entromantisiert euch – ein Weckruf“ sowie „Patriarchale Belastungsstörung“.
In diesem Madame Moneypenny meets erfährst du:
- Worum es in „Entromantisiert euch“ wirklich geht und warum das Buch so polarisiert
- Warum Männer in heterosexuellen Beziehungen oft mehr profitieren als Frauen
- Wie wir von klein auf lernen, dass „ein Mann“ angeblich der Schlüssel zum Lebensglück ist
- Warum Freundinnenschaften für Frauen oft wichtiger sind als romantische Beziehungen.
- Weshalb überall von „Male Loneliness“ die Rede ist, aber nicht über weibliche Einsamkeit gesprochen wird
Und ja: Beatrice verrät auch, ob sich Frauen nach der Lektüre ihres Buches wirklich getrennt haben. Eine Folge, die du unbedingt hören solltest - und die deinen Blick auf romantische Liebe komplett verändern könnte.
Auf deine Unabhängigkeit,
Natascha
PS: Like, bewerte und teile diese Folge wie immer sehr gerne! So gibst du dem Algorithmus das Zeichen, diesen Podcast auch anderen Frauen auszuspielen und sie so auf Female Financial Education aufmerksam zu machen. Wer weiß, welchen Stein du ins Rollen bringst;)
Und jetzt viel Spaß mit der Folge!
Relevante Links
- Hier geht’s zu Beatrice Frasls Buch „Entromantisiert euch“
- Und hier zu ihrem Buch „Patriarchale Belastungsstörung“
- Hier findest du Beatrice auf Instagram und auf LinkedIn
- Hier kannst du dich zum 0€-Online-Training anmelden – „Wie du mehrere Tausend Euro ansparst ohne Verzicht, Jojo-Effekt und Disziplin"
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Transkript anzeigen
00:00:00: Von vorne bis hinten, erhält ja sozusagen in diesem Bild, in dem wir uns gerade bewegen.
00:00:05: Die Frau eigentlich alles am Leben so.
00:00:08: und gleichzeitig wird uns Frauen immer gesagt Wir bräuchten den Mann zum leben aber es ist doch andersrum.
00:00:14: Es sind die erste Generationen wo's wirklich viele Frauen gibt, die ohne Männer gut leben können.
00:00:22: Überhaupt die Möglichkeit
00:00:23: haben!
00:00:24: Und Männer machen jetzt die Fahreung.
00:00:26: Es ist sehr wenig an ihn.
00:00:27: Sie haben keine Kompetenzen, die sie attraktiv machen für eine
00:00:30: Beziehung.".
00:00:43: Salut im Manipenis!
00:00:44: Herzlich willkommen zu einer neuen Folge von Madame Manipénemiz.
00:00:47: und heute spreche ich über die Liebe – die romantische Liebe genauer gesagt – und zwar mit Beatrice Frasel.
00:00:55: Und sie hat dieses Buch hier geschrieben «Entromantisiert euch ein Weckruf».
00:01:00: Und darin kritisiert sie die heterosexuelle romantische Paarbeziehung.
00:01:03: Ich lese mal kurz von der Klappe vor, Romantische Liebe ist das was uns pausenlos und von klein auf als unerlässlicher Bestandteil von Lebensglück und Erfüllung ins Hirn gehämmert wird.
00:01:14: Dabei ist die Realität alles andere als romantisch – und das v.a.
00:01:18: für Frauen!
00:01:19: Hetro-romantische Beziehungen bilden den Rahmen dafür, dass Frauen zwei Drittel der unbezahlten Arbeit übernehmen, weniger verdienen und in Abhängigkeiten rutschen.
00:01:27: Die Ideologie der romantischen Liebe führt zu zweisamer Einsamkeit und beraubt uns tragener Bindungen und platonischer Intimität.
00:01:35: Es ist Zeit von ihr zu manzipieren und uns dem Beziehung zuzuwenden die uns vor allem langfristig bereichern.
00:01:42: und genau über diese Inhalte spreche ich mit der Lehme Beatrice.
00:01:44: Wir sprechen darüber, warum romantische Paar- beziehungen Männern mehr nützen als Frauen?
00:01:50: Wie und warum uns von klein auf immer eingetrichtert wird das wir als Frau einen Mann finden müssen sozusagen als Lebensglück?
00:01:57: Warum wir über die Male Loneliness Epidemic sprechen aber nicht über eine Female Loneliness epidemic?
00:02:04: Warum wie Frauen uns mehr um unseren platonischen Freundinnen schaffen auch kümmern sollen und ob sich Frauen aufgrund ihres Buches von Beatrice hier getrennt haben.
00:02:15: Spoiler!
00:02:16: Ja, aber die Frage ist wie viele.
00:02:19: Und ich glaube es sind einige und ich glaube nicht Dunkelzweiß noch viel, viel höher!
00:02:23: Also das hier ist ein wirklich augenöffnendes Buch.
00:02:26: Es ist absoluter sozialer Sprengstoff auch hier drin und so, so viel weit.
00:02:30: Das ist nicht Meinung sondern sie belegt das alles anhand von Studien.
00:02:36: ganz wissenschaftlich geht sie vor und da sind natürlich Themen Und ja, Ergebnisse in diesem Buch, die sehr viele nicht hören wollen.
00:02:45: Ich finde ihr müsst es alle hören und ihr müsst auch alle dieses Buch lesen.
00:02:49: Also das hier ist absoluter sozialer Sprengstoff!
00:02:51: Und ich freue mich über eure Kommentare von euch, Spotify, YouTube wo auch immer zu den Inhalten des Interviews.
00:03:00: natürlich auch super gerne zum Buch.
00:03:02: Ja?
00:03:02: Und auch wie euch, wie's euch ... Damit.
00:03:05: er geht mit diesem Innern, wie es euch in eure Beziehung vielleicht geht.
00:03:07: Findet ihr euch darin wieder?
00:03:09: Also hau's mir in die Kommentare.
00:03:10: bewertet podcast wie immer und lest alle dieses Buch entromatisiert euch von Beatrice Frasel.
00:03:15: Und jetzt aber auch erst mal den Podcastfolge anhören.
00:03:18: viel Spaß!
00:03:20: Ja und damit ganz herzlich willkommen liebe Beatrice.
00:03:22: schön dass wir es endlich geschafft haben.
00:03:23: schön dass du da bist.
00:03:24: hi
00:03:25: ja vielen lieben dank für der Einladung.
00:03:27: ich freue mich sehr.
00:03:28: Wir beide konnten uns jetzt recht lange auf dieses Gespräch freuen.
00:03:32: Das ist ja ein paar Mal sozusagen auch verschoben worden, aber jetzt haben wir es endlich geschafft.
00:03:36: Robertis ich möchte natürlich unbedingt mit dir über dein fantastisches Buch sprechen.
00:03:40: Entromantisiert euch einen Wegruf und das ist ja letztes Jahr erschient, im Jahr zwanzig also noch relativ frisch Und ich habe diese eine Freundin, die mir immer gute Bücher empfiehlt.
00:03:51: Ich weiß nicht ob du auch so eine Freundine hast.
00:03:53: Mehr
00:03:54: oder mehr?
00:03:55: Genau, bei mir sind sie
00:03:56: alle.
00:03:57: Ja genau, ich glaube mich nämlich auch.
00:04:00: Die schrieb mir irgendwie bei WhatsApp mal zu, boah Natascha, ich hab das Buch gelesen ey und genauso ist es!
00:04:07: Genauso war's in all meinen Beziehungen Und glücklicherweise waren sie schon getrennt, weil spätestens nach dem Buch nicht wahrscheinlich auch getrenn.
00:04:15: Aber es ist so oh mein Gott alles was da drin steht.
00:04:18: genau so habe ich es erlebt.
00:04:21: und deswegen vielleicht mal die Einstiegsfrage an dich bevor wir tiefer in die Inhalte gehen.
00:04:26: aber warum hast du dieses buch geschrieben?
00:04:28: War das aus einer persönlichen Erfahrung heraus?
00:04:30: war dass das?
00:04:31: das muss jetzt mal irgendwie ans ans Licht kommen.
00:04:34: was ist so deine Geschichte zu diesem Buch?
00:04:37: wie Wie ist dieses Buch auf die Welt gekommen?
00:04:39: durch dich?
00:04:40: Tatsächlich hat das gar nicht so viel zu tun gehabt mit meinen persönlichen Erfahrungen, denke ich.
00:04:45: Wobei natürlich alles was man schreibt auch immer mit persönlichen Erfahrungen zu tun hat.
00:04:48: aber es war tatsächlich nicht irgendwie ein Niederschreiben meiner Beziehungserfahrung und das ist etwas was sehr oft sehr gerne angenommen wird.
00:04:56: wenn Frauen Bücher schreiben ist dass sie immer nur über sich selbst schreiben.
00:04:58: und gerade wenn man als Frau über die romantische Liebe schreibt und darüber was an ihr nicht so toll ist dann ist natürlich der erste Annahme Die erste sexistische Annahme.
00:05:08: Ja genau,
00:05:08: und auch dieses... Frustrierte Alter!
00:05:09: ... die hat
00:05:10: dann later schlechte Erfahrungen gemacht und wie, ach sei halt unglücklich und hat sich halt die falschen Männer ausgesucht so.
00:05:18: Stellt euch natürlich die Frage ob es richtige Männer gibt aber also die richtigen Männer mit den romantischen Beziehung zu haben.
00:05:22: Aber das ist immer so.
00:05:23: die Unterstellung ne?
00:05:24: Also dass es irgendwie eine persönliche Frustration wäre Und das war sie in meinem Fall tatsächlich gar nicht.
00:05:31: Es war tatsächlich, eigentlich ist dieses Buch entstanden Irgendwie aus meinem ersten Buch heraus, das heißt immer noch patriarchale Belastungssteuerung, Geschlecht, Klasse und Psycho.
00:05:42: Und da ging es eigentlich um den Zusammenhang zwischen psychische Gesundheit und geschlechter Verhältnisse und patriarchalen Verhältnissen.
00:05:50: Eine Sache die in der Recherche für dieses Buch aufgekommen ist, die mich sehr überrascht hat... war, dass das für Menschen Einsamkeit unfassbar schädigend ist.
00:06:01: Und zwar sowohl für unsere psychische Gesundheit als auch für unsere physische Gesundigkeit.
00:06:04: also wir brauchen Beziehungen um glücklich und gesund zu leben.
00:06:09: Das Ausmaß der Schädigenden Wirkung von Einsamkeiten hat mich tatsächlich schockiert.
00:06:15: Also das ist irgendwie das einzigmal dazu führt, dass Menschen eher Angststörungen entwickeln und Depressionen.
00:06:20: Das ist vielleicht jetzt gar nicht zu überraschend, dass sie traurig sind und ängstlich wenn die einsam sind, überrascht uns vielleicht nicht.
00:06:25: aber dass sie ein schlechteres Immunsystem haben, dass Sie eher einen Herz-Kreislauferkrankungen erkranken, dass es eigentlich einsam keilend also eigentlich so schädlich ist wie Ketten rauchen, das ist etwas was wir alle irgendwie nicht so wirklich wissen.
00:06:39: Genau, dass Menschen die nicht zum Beispiel keine engen Freundschaft haben oder sie einsam sind.
00:06:43: Dass die eher auch beispielsweise sich mit Viren infizieren weil sie ein schlechteres Immunsystem haben solche Dinge.
00:06:49: Das ist alles nicht so wirklich bekannt das es unsere Lebensdauer verkürzt und so weiter und so fort.
00:06:55: Das hat mich sehr schockiert!
00:06:56: Und das zweite was ich dann spannend fand ist, wenn wir über Beziehung sprechen ja meistens eine Form von Beziehungen meinen Paarbeziehung, das ist die romantische Paar Beziehung.
00:07:07: Das ist die monogamme Paar-Beziehung und ganz oft ist es dann auch noch die heterosexuelle Romantische Monogame PaarBeziehungen.
00:07:13: Es ist das was oft gemeint ist wenn man das Wort Beziehungen sagt also in jedem Fall mal die romantasche PaarBezöhung und manchmal dann auch ganz konkret die heterossexuelle romantisch Paar beziehung.
00:07:23: Und wenn man sich dann aber ansieht Zu Wessengunsten, diese paar Beziehungen ausfällig und zu Wessungunsten.
00:07:29: Also das ist auch irgendwie im Zug auf dieses Buch dann auch hoch rausgekommen in der Recherche, weil da ging es um psychische Erkrankungen, dass beispielsweise Männer die mit Frauen verheiratet sind wesentlich weniger Depressionen haben als Männer die sogenannte Single-Sind und bei Frauen war's genau umgekehrt.
00:07:45: also dieser Effekt hat sich einfach nicht gezeigt in der Datenlage so Und davon ausgehen, habe ich mir dann gedacht.
00:07:52: Das ist irgendwie spannend dass wir einerseits zu dringend Beziehungen brauchen in unserem Leben und andererseits wird diese eine Beziehung die irgendwie so als Non-Plus Ultra als absolutes Ideal und das eigentlich die eigentliche wirkliche Beziehungs, die eine Beziehung hochstilisiert wird, dass die vielleicht gar nicht so gut ist für uns und mit uns meine ich vor allem Frauen.
00:08:12: Und so ist irgendwie der Gedanke entstanden dieses Buch zu schreiben.
00:08:18: Es ist natürlich auch entstanden aus sehr viel Beobachtung in meinem Umfeld.
00:08:24: Also ich hab, auch natürlich in meinem umfeldbekannten Freundinnen die Daten und ich habe Menschen, die Männerdaten im Umfeld und das ist wirklich... also man hört eine Schauergeschichte danach der Nächsten und man glaubt ja es lassen sich diese Schauer-Geschichten gar nicht mehr toppen mit noch schrecklicheren Dingen und es wird einfach immer noch schlimmer.
00:08:44: Ich weiß nicht, bis dir da geht.
00:08:45: Aber es ist wirklich so ein Phänomen von The Bar is in Hell?
00:08:50: So ein bisschen habe ich den Eindruck
00:08:52: und
00:08:53: es ist natürlich auch gleichzeitig so ein Zeitkass-Thema weil ich dann irgendwann auch bemerkt hab Es ist gerade echt so ein Thema mit dem sich ganz viele Frauen auseinandersetzen.
00:09:02: Das Thema Heteropessimismus ist auf Social Media extrem groß Und ich dachte mir so das ist irgendwie glaube ich ein guter Moment um dieses Thema mal anzureißen.
00:09:08: Und was mir dann auch noch besonders wichtig war, und das ist eigentlich auch so ein ganz wichtiger Impetus für dieses Buch gewesen, war meine eigene Auseinandersetzung damit.
00:09:16: Welche Beziehungen ich in meinem Leben eigentlich priorisieren möchte?
00:09:20: Weil ich mir irgendwann gedacht habe es ist doch eigentlich total schön oder eigentlich so rum, es ist total schade dass wir platonischen Beziehung in unserem Leben so wenig Wichtigkeit beimessen.
00:09:29: und deshalb ist das Buch Also da geht es ganz stark um Freundschaft eigentlich.
00:09:34: Es geht ja nicht nur darum, dass man die romantische Liebe schlecht redet oder so sondern jetzt geht er vor allem auch darum das man den Wert von platonischen Bindungen versteht oder schätzen lernt und das war einer der wichtigen Ausgangspunkte für mein Buch.
00:09:49: Das ist eigentlich eine persönliche Teil davon also meine persönliche Entwicklung auch, die ich gemeinsam mit diesem Buch durchgemacht habe.
00:09:56: Zweitens
00:09:56: sehr lange Antwort
00:09:57: Nee, alles gut.
00:09:58: Ja, total schön!
00:09:59: Sehr sehr interessant.
00:10:01: Du hattest jetzt ja schon so ein bisschen angedeutet auch was also sozusagen... Was ist denn das Problem mit romantischer Liebe gerade für uns Frauen und wenn wir es auf heterosexuelle, romantische Monogame liebe?
00:10:16: Also was ist für dich das Kernproblem?
00:10:21: Warum reden wieder rüber?
00:10:24: Ich glaube, man kann mal beginnen bei der Feststellung.
00:10:28: Das ist jetzt nicht nur etwas was eine individuellen Beobachtung entspringt sondern das ist etwas was sich ja tatsächlich auch statistisch festhalten lässt dass Frauen in heterosexuellen Paarbeziehungen wahnsinnig viel Arbeit leisten.
00:10:43: Sie leisten wahnsinnige viel Arbeit wenn ein gemeinsamer Haushalt besteht im gemeinsamen Haushalt Wenn gemeinsame Kinder da sind für die gemeinsamen Kinder Pflege und in der Betreuung.
00:10:56: Sie leisten aber auch, wenn all das beides nicht besteht, sehr viel Arbeit in der Beziehung selbst also auch sehr viel Beziehungsarbeit.
00:11:05: Wir kennen ja alle Zeitverwendungsstudien, die gibt es ja aus Deutschland, Bundesösterreich.
00:11:11: Das erschreckende in diesen Zeitverwendungsstudien ist ja immer, dass das Arbeitsaufkommen kleiner wird insgesamt.
00:11:17: Also vor allem im Haushalt wird das Arbeits-Aufkommen insgesamt kleiner als es in Österreich ist.
00:11:20: so aber die Verteilung verändert sich nicht wirklich.
00:11:26: Besonders bemerkenswert und das ist eben nur das Thema Haushalt, aber was da noch dazu kommt sind auch so Sachen wie Mental Load.
00:11:34: Da gab es in Deutschland jetzt vor kurzem eine Erhebung die das zum ersten Mal mit einberechnet hat.
00:11:39: Das ist die ganze unsichtbare Managementarbeit im Hintergrund.
00:11:41: also nicht nur ich koche Abendessen sondern ich denke darüber nach wann ich wo was einkaufen muss damit ich ein bestimmtes Gericht dass man auf bestimmten Uhrzeiten kochen kann.
00:11:54: Wer mag
00:11:55: was nicht und wann haben wir das letzte Mal?
00:11:58: Und wer hat keine Süßkartoffel?
00:12:00: Genau, genau!
00:12:01: Auch im Leben kann ich womit eine Freude machen.
00:12:03: Das ist auch in der Form von emotionaler Arbeit, es gehört alles dazu.
00:12:06: Auch so Dinge wie für wen mache ich wann welche Arzttermine aus und welche Kontrolltermine, wer hat welchen Stunkenplan
00:12:13: usw.,
00:12:14: wer hat Wangeburtstag... Das ist etwas, was genau.
00:12:17: Also es ist so eine ständige Beziehungsmanagementarbeit und Familien-Managementarbeit, die einfach wirklich zum Großteil auf den Schultern von Frauen lastet.
00:12:27: Und das auch so in der Sache, die ich quasi aus dem ersten Buch dann irgendwie so mitgenommen habe – wir wissen dass mehrfach Belastungen einfach wahnsinnig schädigend sind für uns, dass sie auch einer der Risikofaktoren sind für die Entstehung von bestimmten psychischen Erkrankungen weil sie einfach Wahnsinnig belastend sind also vor allem veraffektive Störungen.
00:12:46: Aber es bedeutet eben auch, dass der Nutzen und die Last dieser Beziehungen so ungleich verteilt ist.
00:12:56: Und das erklärt natürlich dann auch warum Frauen von diesen Beziehung viel weniger profitieren als Männer.
00:13:04: Dann kommt noch dazu, und das darf man natürlich auch nie vergessen im Kontext dieser Beziehungen.
00:13:08: Also ist es gerade in Deutschland diese große Dunkelfeldstudie entschieden zum Thema häuslicher Gewalt, wo rauskommt dass nur fünf Prozent überhaupt angezeigt werden oder wenn der polizeilichen Statistik dann überhaupt aufscheinen.
00:13:23: Das zeigt uns ja, wie weit verbreitet häusliche Gewalt ist.
00:13:26: Und diese häuslichen Gewalt findet er ganz oft in heterosexuellen Paarbeziehungen statt und Familien, die aus heteroseXuellen paar Beziehungen heraus entstehen und die Opfer sind fast immer Frauen beziehungsweise Frauen um ihre Kinder und die Täter sind so gut wie immer Männer.
00:13:42: Und das ist auch etwas was wir nicht vergessen dürfen wenn wir über Paar-Beziehung sprechen oder über romantische Liebe sprechen.
00:13:50: Beziehungskontext ist in dem sehr viel Gewalt passiert.
00:13:54: Der hat lebensbedrohlich sein kann tatsächlich, also man muss es einfach so sagen das ist ja nicht mal eine Übertreibung als in Deutschland.
00:14:00: Es gab ganz lange diese Zahl, dass in Deutschland jeden dritten Tag glaube ich war da seine Frau von einem Mann oder Ex-Mann oder Partnern oder Expartner ermordet wird und mittlerweile ist er im Grunde jeden Tag so.
00:14:14: In Deutschland sind die Zahlen krass und wenn du sagst nur fünf Prozent werden überhaupt angezeigt ... ist die Gewalt gegen Frauen exorbitant stark gestiegen.
00:14:27: Also ich glaube, von den Jahren auf die Jahre schon um die dreizig Prozent oder irgendwas und dann nochmal um über siebzig Prozent.
00:14:33: Das ist wirklich Wahnsinn!
00:14:35: Plus genau viele dieser Gewalt passiert eben im partnerschaftlichen Kontext ja oder halt auch oftmals nach Trennung oder in der Trennungsphase Und das ist jetzt auch eine neueste Statistik vom BKA.
00:14:50: Fünfzig Prozent dieser Taten werden der politischen Motivation rechts
00:14:56: zugespessen,
00:14:58: wo man merkt, okay, rechte Gesinnungen und vielleicht ... Was man da vielleicht auf einem Frauenbild damit hat oder mitvermittelt, woher auch immer.
00:15:09: jetzt diese ... also, ich finde schon viel gegenüber.
00:15:12: Es gab so verschiedene Klassifizierungen und so wie ich dich verstanden habe, machst du ja auch den Punkt in deinem Buch das was du gerade gesagt hast Carearbeit und die ganze Mental-Load.
00:15:22: Emotional-Loade war zum Beispiel auch ein Begriff, den ich auch neu gelernt hab in meiner Recherche für mein Buch.
00:15:27: Also dieses Die Emotionen der anderen auch noch mit zum Manage und zu gucken, wem geht es gar nicht schlecht.
00:15:34: Und wer braucht gerade irgendwie was?
00:15:36: Und sich selbst zurückzustellen um zb ein Konflikt zu vermeiden, also sich selber anzupassen.
00:15:41: Also dieses ganze Antizipier, dieses ganze Familiengefüge Beziehungsgefügee enttackt zu halten das machen auch überwiegend Frauen, die dann Dinge vielleicht nicht ansprechen.
00:15:53: Und das ist ja auch unheimlich anstrengend.
00:15:55: Es
00:15:55: ist einfach unheimlos anstreggend!
00:15:57: Die ganze Zeit für mindestens eine andere Person noch mitzudenken und zu fühlen und zu managen und zu antizipieren... ...und ich fand eine Statistik aus deinem Buch auch wirklich Augen öffnen, die hast du mir drin aus Österreich, dass während der Corona-Pandemie allein erziehende Frauen neun Stunden Kehrbeit pro Woche geleistet haben und Frauen in heterosexuellen Beziehungen Neun, fünf Stunden.
00:16:22: Also mehr!
00:16:24: Eigentlich müsste es ja die Hälfte sein wenn man logisch rangehen würde.
00:16:28: aber nein das ist mehr.
00:16:30: und das war so eine Statistik wo ich dachte okay wow oder auch in Deutschland.
00:16:37: also wenn Männer arbeitslos werden dann machen sie nicht mehr im haushalt die haben einfach mehr freizeit Wo genau so weiter im Haushalt ist.
00:16:47: Das wissen wir
00:16:48: auch zum Beispiel, das wissen wir ja schon länger als Zeit für meine Geschwindigkeit.
00:16:51: Auch wenn beide z.B.
00:16:55: gleich viele Stunden in der Werbsarbeit verbringen, dann ist es trotzdem so dass die Frauen viel mehr Hausarbeit machen.
00:17:02: also das endet nichts und ich fand das während des Corona-Logtons besonders spannend diese Erhebung weil Es zeigt nicht nur irgendwie, es zeigt dass eben die Männer, die ja eigentlich die zweite Erwachsene sind in diesem Haushalt eigentlich nichts der Arbeit übernehmen sondern Arbeit verursachen.
00:17:21: Und das klingt alles immer so total sarkastisch und übertrieben.
00:17:26: aber was ist einfach das Sango Zitalen?
00:17:27: Das ist ja nicht mal ein Scherz den ich mache, sondern das ist einfach offensichtlich so.
00:17:31: Das ist eine Sache wo mir dann ganz viele alleineziehende Mütter danach geschrieben haben die zu mir gesagt haben, dass sie also einfach ein paar persönliche Erfahrungen, die das bestätigt haben und gemeint haben.
00:17:42: Seit Sie quasi alleine ziehen sind, sind Sie viel weniger belastet und haben viel weniger Arbeit als davor weil es tatsächlich einfach in diesen Paarbeziehenen so war, dass Sie nicht nur Kinder betreuen mussten sondern Sie mussten auch noch einen Mann betrauen.
00:17:55: Was ich auch immer besonders spannend finde und das finde ich deshalb spannend weil meine halbe Familie, meine halben Freundschaft im Gesundheitswesen arbeitet Und was da so spannend ist, ist ja auch dieses Management von allen im Haushalt.
00:18:09: Das bezieht sich auf alle Lebensbereiche und ich finde es besonders augensständig in meinem Bereich Gesundheit weil das ist ganz oft so dass Frauen in heterosexuellen Paarushalten und Ehnen beispielsweise für alle in der Familie die Arzttermine ausmachen die oft mitgehen zu den Arztseminen.
00:18:29: Ich kenne Ärzte, die sagen mir oder Krankenschwestern, dass Frauen die Termine für die Männer ausmachen und sie dann auch zu den Aztseminen... Mit ihnen mitgehen, was ja okay ist.
00:18:44: Aber dass sie dann während dieser Arzt-Themen sozusagen auch die Sprechperson sind für den Mann.
00:18:50: Dass sie da sind, die dann wissen welche Medikamente der Arzt, also der Mann regelmäßig nimmt, welche Allergien er hat und das es wirklich ganz oft so ist, dass die dann zu zweit beim Arzt sitzen und der Mann sich irgendwie verzweifelt zur Frau dreht wenn der Arst fragt welche Gründerkrankungen er hat oder welche Medikannte nimmt weil das gar nicht weiß.
00:19:11: Das passiert sehr oft, was ich auch schon gehört habe von Notfallsanitätern.
00:19:14: Was besonders tragisch ist das wenn ein Mann irgendwie bewusstlos am Boden liegt und seine Ehefrau steht daneben weiß die ganz genau Welche Medikamente regelmäßig nehmen, welche Alugien hat?
00:19:24: Weil sie für Kronekrankungen hat und das ist schon öfter der Fall war.
00:19:27: Und wie gesagt, da sind alles immer so persönliche Erzählungen.
00:19:29: Das kann ich jetzt nicht in einer Statistik fassen aber das höre ich sehr oft dass wenn sozusagen die Frau bewusstlos am Boden liegt oder der Mann daneben steht, der Mann halt eigentlich gar nicht weiß um den Gesundheitszustand der Frau weil es sich damit nicht auseinandersetzt.
00:19:40: Weil es die Frau ist, die das für alle Männern stehen in der Familie.
00:19:42: Für die Kinder sowieso aber auch für den Ehemann.
00:19:46: Besonders krass, tatsächlich.
00:19:48: Auch dass die Frauen ganz oft dafür sorgen, dass die Männer dann zur rechten Zeit ihre Medikamente einnehmen und so weiter und sofort.
00:19:54: Das ist nur ein Lebensbereich ja?
00:19:57: Ja.
00:19:57: Und erklärt auch dieser Lebensbereich erklärt warum Männer mit Frauen verheiratet sind länger Leben weil sie jemanden haben der sich um sie kümmert.
00:20:05: Der dafür sorgt das sie zu zu Vorsorgeuntersuchungen zum Beispiel gehen.
00:20:11: Männer, die mit Frauen verheiratet sind, gehen auch öfter zum Arzt beispielsweise.
00:20:14: Also man sieht schon dass da sehr viel Fürsorgearbeit passiert von Frauen und das ist natürlich auch eine ungehore Last.
00:20:20: Und man kann sich dann natürlich schon mal die Frage stellen wozu macht man das überhaupt?
00:20:26: Ja und da kommt ja sozusagen dein... also ob ich es verstanden habe in dem Buch, dass du sagst naja uns wird das verkauft als Liebe.
00:20:36: Die paar Beziehungen wurden vielleicht so ein bisschen etabliert für die Männer, damit ja jemand haben, der sie für sie sorgt und so weiter.
00:20:42: Aber sie profitieren eher davon.
00:20:44: Und uns Frauen wird halt gesagt oder als Mädchen ja schon ... Hauptsache du findest deinen Prinzen?
00:20:49: Also wir werden ja von früh heran.
00:20:51: Das fing ja mit Disney-Filmen und Büchern an.
00:20:53: also ich habe jetzt auch einen Kind und manche Bücher, die lege ich sofort wieder weg weil ich denke was ist das bitte nicht!
00:21:01: Kannst du das vielleicht noch mal aufdrösen was sozusagen... Also das System dahinter ist, mit dem Ziel dann Frauen in die romantische Paarbeziehung zu bekommen.
00:21:14: Ja ich finde es total spannend dass man als Mädchen irgendwie von klein auf sehr darauf trainiert wird die Liebe zu wollen.
00:21:25: also Das ist ja nicht nur bei erwachsenen Frauen.
00:21:29: Aber da auch, wenn man sich anschaut
00:21:30: z.B.,
00:21:31: welche Themen sogenannte Frauenmagazine behandeln und welche Themen so genannte Männermagaziner behandeln?
00:21:36: Also beim Männermagazinen geht es dann um Autos und es geht um Sport und solche Sachen vielleicht noch bei manchen ein bisschen Kunst- und Kulturpolitik und Wirtschaft, Bitcoin oder was.
00:21:46: Und bei Frauen geht's halt ganz oft um wie kann ich eine bessere Liebhaberin werden?
00:21:50: Wie mache ich mich besonders attraktiv?
00:21:52: Wie kann ich mich auch besonders... also wie kann Ich auch Schönheitsarbeit möglichst erfolgen Leisten, damit ich einen möglichst guten Partner anziehe sozusagen.
00:22:02: Also das ist ganz stark eingeschrieben in unsere Vorstellung von Weiblichkeit auch oder Weibigkeit wird auch kulturell ganz stark darüber konstruiert dass man die Liebe möchte und vor allem dass man lieber eines Mannes möchte oder zumindest das Begehren des Mannes um daraus Liebe werden kann.
00:22:17: Du hast vorhin schon Disney-Filme angesprochen.
00:22:20: Ich habe mich deine Zeit lang wissenschaftlich immer beschäftigt.
00:22:22: Ich finde es total spannend.
00:22:25: Also ich bin in den neunziger Jahren aufgewachsen und da waren ja diese neunzigjährigen Filme, war so Pocahontas und Schöpfspies.
00:22:33: Und das sind ganz spannende Filme weil diese Filme alle rund um eine sehr rebellische Teenager Tochter kreisen die sich eigentlich auflehnt gegen das System mit dem sie lebt.
00:22:46: also zum Beispiel Bell ließ sehr viel, das finden alle im Dorf eigenartig.
00:22:50: Sie findet so eigenartig, dass sie Lieder drüber singen und sie möchte eigentlich raus aus dieser komischen Dorfgemeinschaft und passt denen gar nicht dazu.
00:22:57: Bei Poccahontas ein Film der als Meerengründung sehr problematisch ist.
00:23:00: aber wenn man sich jetzt allein darauf konzentriert dann ist sie eigentlich eine die am Anfang sagt oder sie sich am Anfang gegen eine arrangierte Ehe eigentlich wehrt und sagt nee ich will diesen Mann nicht und es wartet etwas anderes besserer auf mich.
00:23:13: und sie ist auch grundsätzlich eine die irgendwie sehr viel herumrennt und nicht das tut was man hier sagt.
00:23:17: Arielle schwimmt an irgendwelche Orte, wo sie nicht sein darf.
00:23:21: Der Vater verbindet ihr das und sammelt irgendwelchen Gegenstände, die sie nicht sammeln darf.
00:23:26: Aber das Spannende ist bei all diesen jungen Frauen ist es so dass das was sie ausmacht eigentlich nur dazu führt, dass sie einen Prinzen finden oder einen Mann finden.
00:23:34: Bei Belles ist es lesen besonders öffnet für das Biest, weil der ja eine Bibliothek hat.
00:23:43: Es wird immer die Geschichte dieser rebellischen jungen Frau dann aufgelöst in diesem... Also es ist quasi nur ein Vehikel, dass sie dorthin kommen, wo sie hinkommen sollen nämlich zu einem Mann.
00:23:54: Bei Reelle ist es so, diese Gegenstände sammeln und dann ist es letztendlich so, dass sie Teil der Welt der Menschen werden will.
00:24:01: Weil der Prinz Ehrig auch ist.
00:24:03: Und bei Bocahont ist das halt so, daß sie sagt, dass irgendwas Besonderes noch auf Sie wartet und die Großmutterweide sagt ihr, dass doch irgendwie was Besondereres auf Sie wartet.
00:24:12: Und das Besondere, das auf sie wartet, ist dann John Smith.
00:24:15: ja also... Also es ist total spannend, dass wir eigentlich total rebellische, irgendwie ganz coole Frauenfiguren haben, die dann aber alle.
00:24:23: Also dann stellt sich raus, dass das coole und rebellische an ihnen eigentlich ist.
00:24:26: Dass sie halt einfach einen Mann kriegen irgendwann.
00:24:29: Es wird immer so aufgelöst.
00:24:30: also ich finde, dass eben die Identifikationsfiguren, die wir haben schon als Mädchen eben ganz stark geprägt sind von diesem romantischen Narrativ auch wenn es zuerst vielleicht nicht so aussieht Und ich hab selber die Erfahrung gemacht in meinem Aufwachsen, dass von mir als Mädchen immer erwartet wurde.
00:24:49: Dass Teil meiner Vision, wie ich meine Zukunft verbringen möchte, immer war, dass ich einen Mann und Kinder habe.
00:24:54: Das war eine Erwartungshaltung, die bei den männlichen Schulklick... Gen.
00:25:01: so nicht wahrgenommen hat.
00:25:02: Da ging es ganz stark darum, was wollen die beruflich mal machen?
00:25:04: oder auch was haben die für Hobbys?
00:25:05: Was haben sie für Interessen?
00:25:06: Da ging's sehr stark um sich selbst und ihre eigenen Wünsche.
00:25:10: Und bei Mädchen gings immer irgendwie so da, wie sie dann irgendwann mal die Wünche anderer erfüllen können.
00:25:15: Ich hatte das ja bald irgendwie auch so... Das ist jetzt wieder so eine persönliche Sache.
00:25:17: Ich hätte es ja bald in meinem Aufwachsen dieses Unbehagen damit Ich gemerkt hab, irgendwie Frau sein.
00:25:24: Da gehört's dazu, dass man das auch möchte oder wollen muss.
00:25:29: so und das Weibliche hat eben ganz stark darüber hergestellt wird, habe ich den Eindruck.
00:25:36: Und was da auch noch nach Rheinfeld ist die ganze schönes Arbeit, das hab' ich schon im Verbeigen jetzt mal angesprochen weil das ja auch daran hängt.
00:25:43: Das ist ja auch verknüpft mit der Idee.
00:25:46: also wir alle wissen welchen unfassbaren Schönheitsnormen Frauen unterworfen sind, die völlig irre sind.
00:25:52: Aber das ist ja auch verknüpft mit der Idee, dass sie attraktiv sein sollen für jemanden.
00:25:57: Also da geht es ja auch ganz stark darum, dass man vielleicht irgendein gutem Ehemann findet eigentlich.
00:26:03: Das ist jetzt eine ganz konservative Idee.
00:26:08: Und das ist bei Frauen noch mal viel wichtiger als bei Männern, dass die gut aussehen.
00:26:13: Das wissen wir auch.
00:26:13: also das ist jetzt nicht überraschend und das fällt da finde ich auch hinein.
00:26:21: Ja, und es ist also Simone de Beauvoir hat ja schon beschrieben das Liebe für Männern und Frauen was ganz unterschiedliches bedeutet.
00:26:27: Und sie hat im Grunde auch beschrieben dass es für Frauen bedeutet, dass sie etwas geben und für Männer bedeutet, daß sie etwas nehmen.
00:26:33: Das ist gerade ich weiß was wir in der Rehe jetzt hier sehr gut wiedergespielt sehen.
00:26:38: Also Frauen... Ich beschreibe das so, dass Frauen eben zu liebes Dienstleisterinnen erzogen werden um Männer zu liebes Empfänger.
00:26:46: Und ja sozusagen, und nochmal für die Frau unter dem Deckmantel der Liebe.
00:26:51: So, ich mach das alles aus Liebe!
00:26:52: Ich werde da wirklich bezahlt... ich bekomme dafür nichts, also nicht fifty-fifty den Gegenwert wieder zurück.
00:27:00: aber weil wir uns ja so lieben und war Liebe und Ehe und Beziehung und Kinder kriegen so dass ideal der Frau ist Ich hab das Gefühl, es wird einfach so mit eingereht.
00:27:10: Das ist dann halt irgendwie so ... Wenn ich eine Beziehung haben will mit einem Mann, gehört das für mich dazu, dass ich A bis Z eigentlich alles alleine mache und weniger Geld verdiene und in Teilzeitarbeiter- und Elternzeit gebe.
00:27:24: und mein Mann geht ... weiter arbeiten und akkumuliert sein Vermögen.
00:27:28: Und wenn ich mich trennen will, kann ich mir nicht meine eigene Wohnung
00:27:30: leisten.".
00:27:30: Also das ist ja auch ... Wenn man das mal weiter denkt in den einzelnen Leben auch, sieht man bei uns geht es jetzt viel um Finanzenumalen.
00:27:39: Das zeigt sich ja auch in Euro-Zahlen am Ende des Lebens auf dem Konto sei's in der Rente oder in der Pension Gap, sei es im Lifetime Earnings Gap.
00:27:49: so während Frauen kostenlose Kehrarbeit verrichten gehen Männer halt Erwerbsarbeiten Rennrad fahren, was wir mit Freizeit haben und akkumulieren halt Vermögen.
00:28:01: Und das Spannende ist ja, also wenn man sich historisch anschaut, waren diese Idee der Liebes-Ehe ganz besonders wichtig wurde.
00:28:07: Das war eben im Zuge der Industrialisierung als so kapitalistische Verhältnisse eigentlich aufgekommen sind weil sich zu dem Zeitpunkt eben auch die Private und die öffentliche Sphäre, also dich atomisiert hat und die Öffentliches-Sphäre wurden dann zu einer männlichen Sphärie und die Bravatefsphäre wurde zu einer weiblichen Sphere und man brauchte dann plötzlich jemanden der oder die während eine Person sozusagen Im Arbeitsmarkt zur Verfügung stand, also in die Betriebsstätte ging um zu arbeiten.
00:28:32: Brauchte man natürlich irgendjemanden währenddessen der dann irgendwie wäschewäscht und kocht und Kinder betreut und dafür sorgt dass die Arbeitskraft der Person die auf dem Arbeitsmarktsverfügung steht reproduziert wird?
00:28:42: Ja
00:28:42: Und das waren dann die Frauen.
00:28:43: Man braucht natürlich irgendein Argument, um Menschen dazu zu bringen in einem kapitalistischen System, wo Geld bedeutet dass man partizipieren kann und kein Geld bedeutet, dass man nicht partizippieren kann.
00:28:52: Und sozusagen mit der monetären Vergütung auch einher geht, dass das Arbeit wertgeschätzt wird.
00:28:58: In so einem System braucht man einen guten Grund für Menschen, warum die irgendwie was tun sollen, weil für sie nicht bezahlt werden und dann nicht parteiz- also als wenn es zu Hause ist.
00:29:09: ich partizipieren können.
00:29:10: Und da wurde halt dann eben Liebe ganz besonders wichtig, aber gar nicht so sehr die Liebe, die Frauen bekommen von irgendjemandem sondern die Liebe die sie geben.
00:29:21: Da kam dann ganz stark die Idee auf ja du kriegst nichts dafür, aber du machst es aus Liebe und deshalb bist du eine besonders gute Frau, eine besonders gutte Ehefrau, einer besonders guten Mutter.
00:29:30: genau das ist dein Lohn sozusagen.
00:29:36: Das ist, glaube ich, ganz wichtig auch zu verstehen wie sehr diese Idee oder eigentlich die Ideologie von romantischer Liebe eingeschrieben ist.
00:29:42: Auch in der Art, wie wir uns Wirtschaft organisiert sind und auch wie Steuern organisiert ist.
00:29:46: das hängt mit... Also es ist ein zutiefst politisches Thema.
00:29:50: Es geht da nicht nur an... Das wird auch ganz oft falsch verstanden.
00:29:54: So eine Frau hat wieder eine Frau im Buch über Liebe geschrieben und in dem Fall regt sich halt darüber auf.
00:30:00: Es ist nicht ein Lifestyle-Thema sondern das ist ein politisches weil die Art, wie unsere ganze Gesellschaft und unser gesamtes System aufgebaut ist basiert auf dieser Idee dass sich Menschen in zweier Beziehungen organisieren.
00:30:13: Und dass jeder Part in dieser Beziehung eigentlich eine ganz beziefische Aufgabe hat.
00:30:16: das vierzig Stunden Vollzeit-Arbeitsmodell passiert auf diese Idee.
00:30:20: Das kann nur funktionieren wenn eine Person daheim ist und eine Person geht Erwerbsarbeiten und es kann nur basieren darauf ausgebeutet wird, ohne bezahlt zu werden und die andere Person ein Werbsarbeit dafür bezahlt wird.
00:30:33: Und das ist auch der Grund warum das für ganz viele Frauen mit dieser Doppelbelastung und mit Familie und Beruf einen Hut kriegen nicht funktionieren kann.
00:30:42: Nicht weil sie es nicht hinkriegen sondern weil das System darauf ausgerichtet ist dass es gar nicht funktioniere kann.
00:30:47: Das ist glaube ich etwas was man betonen muss, dass die Art wie wirtschaft organisiert ist.
00:30:55: Zutiefst verknüpft es damit Wie Wirtschafts- und Arbeitsmarktorganisation, wie das Steuersystem alles.
00:31:01: Ist zutiefst vergnüfft mit dieser Idee von romantischer Liebe?
00:31:05: Das ist ein massiv politisches Thema.
00:31:07: Jetzt sehen wir auch sozusagen eine neue Stimmung zumindest in meiner Bubble, das ist auch schon beschrieben.
00:31:14: Und dann lese ich ganz oft so von der Male Loneliness Epidemic.
00:31:19: Oder muss ich mal sehr stark schmunzeln.
00:31:21: Sollte
00:31:22: ich aber, weil ich mir denke ... Naja also wenn die Männer sozusagen die Counterpart sind und die sind jetzt alle lonely Warum hab' ich noch nie was von der female loneliness Epidemic gehört?
00:31:32: Also ich kenn keine Frau, die irgendwie einsames weiße!
00:31:35: Also wir machen halt unseren Shit so ein lieb altes Leben.
00:31:40: Was ist deine Sicht auf dieses Phänomen male Loneliness epidemic?
00:31:45: Ich möchte ganz so viel dazu sagen.
00:31:47: Also einerseits muss man natürlich sagen, dass Einsamkeit, das habe ich vorhin schon gesagt, ein C-Ens zu nehmen und das Problem
00:31:52: ist mit der WHO.
00:31:54: Genau.
00:31:54: Die WHO hat ja selbst ... Das ist eines der Ziele irgendwie deklariert, dass meine Einsamkeiten bekämpfen müssen weil es nicht so schlimm ist für Menschen.
00:32:01: Es war keine Studie.
00:32:03: dieser Welt sagt uns, dass Männer einsamer werden als Frauen.
00:32:05: wir wissen, dass die Einsamheit insgesamt steigt.
00:32:07: Das hat verschiedene Gründe und was wirklich sehr ernst zu nehmen ist.
00:32:12: Aber, weil es auch unter anderem – auch das ist auf mehreren Ebenen ein politisches Thema.
00:32:16: Weil Einsamkeit mit Radikalisierung zum Beispiel zusammenhängt.
00:32:19: Das wird auch viel zu wenig besprochen.
00:32:20: Also dass Menschen die Einsam sind, viel eher dazu neigen als sich auch zu radikalisieren und so weiter.
00:32:24: Aber das ist nur eine Seitennot.
00:32:27: Es macht uns auf jeden Fall unglücklich und krank
00:32:29: usw.,
00:32:30: also Einsamkeiten sind wichtiges Thema aber es sagt keine Studie der Welt, dass Männer mehr einsamer werden als Frauen.
00:32:36: eigentlich habe ich letztens sogar gelesen, dass die einsamste Gruppe wenn man sich Erhebungen anschaut Mütter sind Was auch nicht überraschend ist.
00:32:43: Ja, weil die komplett alleine gelassen werden in dem Moment wo sie Kinder kriegen von ihren Männern und von allen anderen.
00:32:48: ja genau eben das habe ich mir gedacht dass du vorher gesagt hast du kennst keine einzelnen Frauen.
00:32:51: ich mir dachte doch eigentlich kenne ich Frauen die mir gesagt haben in der Momente sich Mutter wurde war mein Radius plötzlich irgendwie ein paar Quadratmeter und ich war alleine zuhause mit einem Genau und hat keine Ansprechpartnerinnen mehr weil ich Die einzige was mich jetzt tun hatte konnte noch nicht sprechen so ungefähr also.
00:33:11: Das ist ein Problem, dass Mütter wahnsinnig einsam sind.
00:33:15: Es ist natürlich nicht kein Zufall... Also das hast du ja schon angesprochen.
00:33:18: also wenn jetzt Männer deshalb so einsamen sind weil sie keine heterosexuellen Beziehungen haben dann müsste das weibliche Counterpartia genauso einsam sein.
00:33:24: warum sprechen wir darüber nicht?
00:33:26: und es liegt natürlich daran dass wir männliche Bedürfnisse viel ernst ernehmen finde ich es auch immer so lustig, dass wir dann immer drüber sprechen.
00:33:32: Dass Männer ihre Gefühle zeigen dürfen und dass wir darüber nicht irgendwie sprechen dürfen.
00:33:35: Aber wir reden die ganze Zeit über männliche Gefühler.
00:33:37: Das ganze Gerede über die Meloniasepidemik ist ein ständiges Reden über männlichen Gefühlen... ...und über männlicher Anspruchshaltung auch!
00:33:45: Während wir weibliche Gefülle komplett ignorieren dabei?
00:33:48: Was ist mit weiblicher Einsamkeit?
00:33:49: Also das wäre ja genauso relevant.
00:33:52: Die Meloninasepidemic oder diese Idee von Melonis Passiert ja auf der Idee, dass die einzige Möglichkeit für Männern nicht einsam zu sein eine heterosexuelle Paarbeziehung ist?
00:34:03: Genau.
00:34:04: Also es ist ja nicht nur so das man sagt sie sind einsam, das wäre ja schlimm sondern die sind einsamm.
00:34:08: und jetzt muss aber bitte doch irgendeine Frau kommen und Sie aus der Einsamkeit retten.
00:34:13: Ja also es ist auch eine patriarchale Anspruchshaltung daran geknüpft was besonders spannend ist.
00:34:20: Also quasi die Frauen haben jetzt wieder Aufgabe sich um die armen Männer zu kümmern die so furchtbar einsam sind.
00:34:24: Stimmt!
00:34:25: Ja.
00:34:27: Das ist ja auch deshalb spannend, weil Männer ja auch andere Beziehungen haben könnten.
00:34:33: Sie könnten auch Beziehung miteinander haben.
00:34:35: Was ich das sehr spannend finde, wenn wir uns die Freundschaftsforschung ansehen, sagt uns dass Frauen ganz oft viel engere tragendere platonische Bindungen als Männer haben.
00:34:48: Viele teamere Freundinenschaften Da gibt es auch so spannende Erhebungen, wo man dann Frauen in heterosexuellen Paarbeziehungen und in heterosexuellen Ehnen fragt.
00:35:00: Wer ist deine wichtigste Ansprechperson?
00:35:02: Wenn irgendwas Schlimmes passiert oder was Gutes passiert, wenn du irgendwas Emotionales teilen möchtest, wenn Du Emotionalunterstützung brauchst, dann sagen die Frauen mit Männern verhörten sich ganz oft meine beste Freundin, meinen Mama- oder meiner Schwester also irgendeine enge weibliche Bezugsperson.
00:35:18: Und der Partner ist meistens an zweiter oder dritter Stelle.
00:35:21: Wenn man Männer dieselbe Frage stellt, die in heterosexuellen Paarbeziehungen sind und in heterossexuellem Ehen, dann sagt sie immer meine Ehefrau.
00:35:29: Ja klar!
00:35:30: Da ist niemand sonst da?
00:35:33: Genau oder das meint ich so ein bisschen als ich vorhin gesagt habe, ich kenne keine einsame Frau.
00:35:38: Und du beschreibst ja auch an deinem Buch wie auch sozusagen Frauen eigentlich dazu tendieren schon mehrere Beziehung zu führen... Jetzt schon wieder Beziehungen nicht im Sinne von romantischen Beziehung, sondern einfach eine Beziehungszueinander zu führen.
00:35:53: Und Männern das vielleicht irgendwie nicht so leicht gemacht wird oder keine Ahnung woher das kommt und dass das auch noch ein Grund ist sozusagen oder ein Mechanismus dieses Liebeskonstrukt für Frauen so hoch zu hängen damit sie sich sozusagen zu einem Mann hin orientieren um für den zu sorgen dass der nicht so einsam ist und gleichzeitig ja auch in das beschreibst du ja auch sehr eindrücklich in deinem Buch.
00:36:16: wird aber auch erwartet oder ist es halt normal, dass Frauen dann ihre Freundinenschaften erst mal vernachlässigen.
00:36:25: Und dann ist man irgendwie jahrelang so eine Einheit und nur noch einer Fokus irgendwie darauf weil das gehört sich so und hier du bist jetzt irgendwie my person usw.
00:36:34: Das beschreibst ja auch und wenn dann die Trennung ins Haus steht... Dann hat eine Frau so viele von den anderen Beziehungen irgendwie aufgegeben für diese romantische Beziehung.
00:36:44: Der Mann hat, ich sage es mal übertrieben, seine drei Buddies mit denen haben ein bisschen Fußball gucklobiert.
00:36:48: also wir sind jetzt hier sehr eng Klischee unterwegs.
00:36:50: Aber das ist ja so ein bisschen das warum es dann irgendwie auch geht.
00:36:53: Warum man irgendwie sagt oh jetzt sind die Männer so male lonely und die Frauen aber bei weiteren sozusagen ihre Freundinnen.
00:37:00: und das beschreibt sie ja auch dass ... dass diese, ich nenne sie mal Ehe oder die romantische Liebesbeziehung auch so ein bisschen dazu dient, die Frauen aus ihren Communities rauszuziehen und fast so'n bisschen zu isolieren.
00:37:15: Das ist natürlich auch das Stück weit für eine Entzoldarisierung von anderen Frauen ganz oft in einem heterosexuellen Kontext.
00:37:23: Auf der anderen Seite ist es halt so, dass Männer eben dann ganz oft nur Frau oder ihre Frau als Bezugsperson haben.
00:37:31: das führt dazu, dass Frauen natürlich diese ganze emotionale Last danach tragen müssen die einzige Bezugsperson zu sein.
00:37:36: Und noch Therapeuten
00:37:37: sind und alles.
00:37:38: Und Krankenfräste und alles!
00:37:40: Auf der anderen Seite ist es aber auch so, dass Männer dadurch massiv emotional abhängig werden von ihren Frauen.
00:37:51: Dann zu spannenden, glaube ich.
00:37:54: Wie soll ich sagen?
00:37:55: Also Rolf Pol beschreibt es nur als Fan-Bildfrau, dass Männlichkeit ja ganz stark über... Ich bin autonom, ich bin stark und brauche niemanden sonst!
00:38:05: konstruiert wird, also das stoische Männlichkeit ist ganz wichtig und Unabhängigkeit usw.
00:38:09: Und dass aber der heterosexuelle Mann sozusagen in Beziehung mit Frau massiv abhängig ist und dadurch entsteht auch quasi Aggression gegenüber dieses Objekt von dem man so abhängigt ist.
00:38:20: Das darf man glaube ich auch nicht ausblenden.
00:38:22: und was ich dabei auch noch wichtig finde ist, dass in dem Moment wo dann die Paarbeziehungen wegfällt Männer und das wissen wir auch aus der psychologischen Forschung viel schlechter mit Trainungen umgehen können als ein Result auf Die Partnerin ist die einzige Person, die eigentlich Bezugsperson ist.
00:38:39: Die können vielleicht mit Trainigungen gewinnen und brauchen länger um darüber hinweg zu kommen.
00:38:43: Männer brauchen die Romantisch-Liebe eigentlich viel mehr als Frauen weil sie es nicht... oft nicht sonst haben.
00:38:48: Und ich glaube, das ist der Grund warum wir so viel über Meloninas sprechen weil es einfach so eine tiefst männliche patriarchale Idee ist dass die romantische Beziehung das einzige ist was wichtig ist und das einzige was uns am Leben hält in unserem sozialen oder was unsere sozialen Bedürfnisse und unsere Intimitätsbedürfnissen erfüllt.
00:39:07: Ich glaube, dass die weibliche Erzählung dazu eine ganz andere ist nämlich viel mehr einfach in breitere Netzwerken sind und auch ganz oft viel engere Freundschaften haben.
00:39:21: Und das ist was, was sich in der Forschung auch niederschlägt.
00:39:23: Das zeigt uns die Forschung.
00:39:24: Was du vorhin als Klischee angesprochen hast – es ist ein Klischeeschuh, aber zu erschockieren, es spiegelt sich auch wirklich in den Daten so.
00:39:34: Es ist tatsächlich so dass Das schreibt Robin Dunbar, das ist ein Freundschaftsforscher.
00:39:40: Das sagt, dass Frauen oder Mädchen von klein auf Lernen Beziehungen herzustellen über Kommunikation und Verletzlichkeit.
00:39:48: Man sitzt gegenüber und spricht miteinander über Dinge, die einen bewegen.
00:39:51: Und das Burschen lernen, das er nicht so zu machen und ihr gemeinsam Dinge tun.
00:39:55: Also man unternimmt was gemeinsam, macht Sport gemeinsam... Schaut was gemeinsam an.
00:40:01: Also wirklich das Geschehen von wir sitzen da und schauen Fußball im Gegensatz zu, wir sitzen beim Café und sprechen miteinander?
00:40:06: Ja!
00:40:07: Und das ist ja auch etwas, was so in einer patriarchalen Gesellschaft abgewertet wird.
00:40:10: dieses Sprechen von Frauen also das ist dann so der Weibartrage und so.
00:40:15: Aber dieser Weibaratrage ist dass was Beziehungen aufrecht erhält und es ist das was zur Intime in erfüllenden Beziehung führt.
00:40:24: Das ist auch glaube ich was man noch dazusagen muss.
00:40:28: all die Dinge, die eigentlich dazu führen, dass man schöne Freundschaften ausbilden kann auch in Patrick Harz sehr abgewertet werden.
00:40:35: Das ist kein Zufall.
00:40:37: Ja das denke ich nämlich auch und das beschreibst du ja auch an deinem Buch.
00:40:40: also es wirkt für mich schon so genau wie du sagst.
00:40:43: auch du hast glaube ich auch ein bisschen hergeleitet wo das Wort Tratschen herkommt.
00:40:46: Also das schon auch viel Energie sozusagen da reinfließt Frauen von Frauen zu trennen, so ein bisschen.
00:40:55: Dass eben nicht diese Communities gebildet werden, dass eben nicht die Freundschaften vielleicht so eng bestehen weil jetzt hat sie irgendwie den Mann also das Punkt eins und Punkt zwei was ich auch noch mal als Gesamtkonstrukt total spannend finde.
00:41:08: Also je mehr ich mich da auch rein arbeite oder das ist eigentlich gerade auch gesagt, dass Männer mehr von Beziehungen oder von romantischen Beziehung profitieren als Frauen Trotzdem wird Frauen immer erzählt, das Narrativ ist ja immer.
00:41:25: Du brauchst einen Mann!
00:41:29: Es ist doch genau andersherum.
00:41:31: und je mehr ... Wir haben darüber geschworen wie die ganze emotionale Arbeit, die ganze Kerbe.
00:41:38: Von vorne bis hinten hält in diesem Bild, in dem wir uns gerade bewegen, die Frau eigentlich alles am Leben so.
00:41:45: Und gleichzeitig wird... Uns Frauen immer gesagt, wir bräuchten den Mann zum Leben.
00:41:50: Aber eigentlich ist es doch andersrum
00:41:53: korrekt oder?
00:41:54: Ja also ich meine historisch war es auf jeden Fall so.
00:41:57: Also die Männer haben sich das System ja so eingerichtet dass Frauen tatsächlich Männer brauchten weil sie tatsächlich nicht Subjekte waren auch im rechtlichen Sinne
00:42:07: nicht
00:42:07: ganz lange.
00:42:07: Sie konnten keine Verträge zeigen, sie konnten keine Bankkonten haben, nicht arbeiten gehen.
00:42:11: Man braucht einen Mann um überhaupt irgendwie Leben zu können, um was zu essen zu haben und Dach über den Kopf.
00:42:20: Aber heute ist natürlich diese finanzielle Abhängigkeit noch.
00:42:24: Und ich glaube das ist sozusagen eine große Bastion die wahrscheinlich noch fallen muss.
00:42:31: Genau!
00:42:32: Das ist eine große bastion.
00:42:33: aber gleichzeitig sind wir so ein bisschen die erste Generation wo es wirklich viele Frauen gibt die ohne Männer gut leben können.
00:42:43: Überhaupt die Möglichkeit haben, dass die Gesetze nicht mehr gibt.
00:42:47: und meine Oma darf noch kein eigenes Konto haben so.
00:42:50: Meine Mutter schon aber ... Das ist ja auch
00:42:53: Gesetzen
00:42:53: bis es dann wirklich Doing in der Gesellschaft ist.
00:42:58: Ich finde unsere Generation, also meine Generation, millennial wir sind eigentlich die Ersten, die sich halt überlegen.
00:43:03: Brauch ich das eigentlich?
00:43:05: Ich kann es doch alles irgendwie auch alleine haben.
00:43:08: Und ja, ich glaube, dass ist so gerade dieser ... der Zündstoff natürlich auch sozusagen da drin und weswegen wir vielleicht jetzt über Mail-Lonely sprechen
00:43:18: usw.,
00:43:19: weil sich da einfach grade was tut.
00:43:21: Ich meine, ich glaub in dem Moment wo dann Kinder im Spiel sind, dreht sich das Spiel wieder ein bisschen oder gibt's viel mehr finanzielle Abhängigkeiten noch ganz oft aber grade... Gerade diese Generation an Millennial-Frauen, die halt irgendwie dann auch studiert haben und gute Ausbildung gemacht haben.
00:43:36: Und den Halbwegsgutverdienen immer noch weite nicht so gut wie die Männer natürlich aber die trotzdem irgendwie von ihrem Geld leben können.
00:43:42: Das sind so die erste Generationen Frauen und deshalb haben wir auch dieses Phänomen des Hitrepismismus.
00:43:47: das ist glaube ich sehr zu stark, die sich dann denken so Moment mal wozu eigentlich?
00:43:53: Also... Wozu?
00:43:56: Ja genau!
00:43:57: So, wenn's mir gar nicht nützt.
00:43:59: What's
00:44:00: in it for me?
00:44:01: Wenn es mich unglücklich macht ...
00:44:03: Arbeit verursacht!
00:44:05: Arbeit verursacht, die ich sonst nicht hätte, wenn ich eh schon schöne Beziehungen in meinem Leben habe, die näher sind und schön und eng, vielleicht über Jahrzehnte halten, warum brauche ich dann noch einen Herbert, der nichts davon kann was meine Freunde nennen können, noch eine Emotional-Lebene.
00:44:22: Und deshalb ist es, glaube ich so dieser Moment wo ganz viele Frauen sagen nur nicht.
00:44:26: Also Frauen einfach keinen Mann mehr brauchen und dann irgendwie Männer gewollt werden müssen.
00:44:31: Ja!
00:44:31: Und Männer machen jetzt die Fahreung... Es ist sehr wenig an ihnen also sie haben keine Kompetenzen, die sie attraktiv machen für eine Beziehung ja?
00:44:41: Und das ist auch wieder... Julia Fox als Model bekannte, so ein Ex-Frau von Kanye West wurde mal gefragt, warum sie freiwillig zulehpert.
00:44:54: Warum sie keine Männer täte und keine Sex hat mit Männern.
00:44:56: Ihre Antwort war, Männer just not very fuckable!
00:45:00: Und das finde ich lustig, weil es dreht so ein bisschen diese Ideen...
00:45:03: Weil
00:45:03: ganz lang früher Frau a Frau nicht mehr gesagt hat, ihr müsst euch attraktiv machen für Männer.
00:45:07: Jetzt dreht sich das um und Frauen sagen, wir brauchen euch nicht.
00:45:12: Es ist nichts an euch irgendwie ... bringt uns irgendwas.
00:45:17: Genau, warum sollten wir?
00:45:21: Aber genau, was ich auch noch sagen wollte ist und das ist nicht nur etwas, was Frauen auf Social Media lustig dahinsagen, dass Männern nicht fuckable sind, sondern tatsächlich ist es so, dass Psychologen in diesem Zusammenhang von einem Beziehungskompetenz gelb sprechen, also dass es auch tatsächlich etwas, das auch erforscht
00:45:35: wird,
00:45:36: nämlich die Tatsache, dass Frauen einfach viel mehr relationale und kommunikative Kompetenzen aufgrund ihrer Sozialisation situiert heute in der Gesellschaft mitbringen.
00:45:46: Also Frauen werden massiv dazu erzogen, empathisch zu sein Beziehungsarbeit zu leisten, zuzuhören andere zu verstehen auf andere einzugehen Bedürfnisse zu antizipieren schon sogar und das ist etwas was Männer nicht mitbringen in diesem Ausmaß.
00:46:02: und da wird eben gesprochen von einem sogenannten Beziehungskompetenz-Gab und dieser Beziehungenskompatenz-gab führt in dem Moment wo Frauen, Männern nicht mehr brauchen dazu dass sie sagen Warum sollte ich mit jemandem zusammen sein, der das alles nicht kann?
00:46:22: Ich
00:46:25: weiß nicht, es geht ja ... Es ist in der Dating-Show keine Ahnung.
00:46:33: Das Konzept ist eigentlich auch egal.
00:46:35: Aber was ich da auch ... Und die Küche schon lange gibt's seit zehn Jahren.
00:46:38: Ich glaub', ich guck's schon seit zehn jahren irgendwie mehr oder weniger auf weil ich das super Entertaining finde und da seh' ichs auch gerade.
00:46:45: Es is so spannend zu beobachten des Standing der Frauen und das Standing der Männer.
00:46:51: Also über diese zehn Jahre und so weiter wie Koko und Klaas sind nur ein Ausschnitt aber... Wie sich die Frauen weiterentwickelt haben?
00:46:58: und wie sich die Männer weiterentwickelt haben.
00:47:01: Die Männer größen teils immer noch, ich sage es mal emotional in den anderen Taler, ja du denkst das ist gar nicht wirklich dein Frau, das hat er gerade nicht wirklich gesagt, der ist jetzt nicht wirklich so wie seine Frau umgegangen usw.
00:47:13: Und die Frauen viel geklärter mittlerweile.
00:47:17: also genau das was du sagst, die sitzen da und sagen weißt du was?
00:47:21: Also Ich bin jetzt nicht hier, also wäre schön wenn mein Perfect Match dabei wäre.
00:47:30: Aber ich bin es nicht um irgendjemand zu nehmen... Mein Leben ist hier und wenn du nichts adden kannst so dann brauch' ich dich halt auch nicht ne?
00:47:37: Und dann gehen die halt raus und verlassen sich schon und sagen ja sorry, I choose myself!
00:47:41: Du kannst ja bisher nicht mehr in der Lage drei Sätze über deine Gefühle zu sprechen.
00:47:44: als sowas soll ich mit dir ne?
00:47:46: Das finde ich.
00:47:46: das ist natürlich ein sehr krasser Proxy auf jeden Fall auch amerikanisch usw.. aber da fand ich's ganz spannend so zu beobachten Urteil zu beobachten.
00:47:56: Wie die Frauen wirklich sagen, schuss mal selbst!
00:47:59: Du hast dir was beizutragen oder halt nicht?
00:48:03: Zeig genau auf das ein und was sich anscheinend auch quantifizieren lässt.
00:48:10: Liebe Beatrice, jetzt haben wir darüber gesprochen ... nicht machen, oder wo das Problem ist.
00:48:18: Dieser engen Zweierbeziehung und im Buch gibt es ja auch Lösungsansätze.
00:48:23: also was würdest du denn sagen wohin sollten wir schiften?
00:48:28: Wohin sollten wer unseren Fokus legen wenn wir den Fokus wegschiften sollen von dieser zweier Beziehung?
00:48:35: Ich sage sehr ungeln Menschen was sie zu tun haben aber ich kann sagen dass ich mich dazu entschieden habe und das war auch im Prozess im Schreiben dieses Buches irgendwie so ein klarer wurde oder entstanden ist, dass ich eigentlich am liebsten Freundschaft zentriert leben möchte.
00:48:47: Ich glaube das ist etwas was bis zu einem gewissen Grad sehr vielen Menschen so gut tun würde wenn sie diese große Idee der romantischen Liebe mal ein bisschen auf die Seite schieben und mal sehen welche anderen Formen von Liebe gibt es eigentlich?
00:49:01: Welche anderen Forme von Beziehungen und wie wichtig sind die eigentlich?
00:49:07: und wir tragen also Das ist auch nicht ein Klischee, also diese Idee von der besten Freundin die man irgendwie seit zwanzig Jahren hat und dann hatte ich schon den letzten drei Ehe Männern miterlebt.
00:49:16: Es ist halt ganz oft auch die Realität.
00:49:19: Also das romantische Beziehungen enden ganz oft und öfter als andere Beziehung.
00:49:27: Die Frage, das ich stelle ist.
00:49:28: Möchte man halt wirklich alle paar Jahre dasselbe Spiel spielen mit dieser seriellen Monogamie oder Serielle Romantik?
00:49:35: Dass man immer wieder sozusagen eine die wichtigste one and only Significant Other Liebe des Lebenspersonen hat.
00:49:41: Partner, mit der man alles teilt und dann in ein paar Jahren wirklich wieder massiv einem der Boden und den Füßen weggezogen wird weil diese eine Person, die alles ist, weg ist ist sehr destabilisierend.
00:49:56: Und es gibt ja die meisten von uns haben Menschen, die uns schon lange begleiten.
00:50:00: und da stellt sich die Frage sind das nicht eigentlich die Lieben unseres Lebens?
00:50:03: Sollten wir nicht... Da vielleicht irgendwie Zeit investieren oder Liebe investieren und Energie investieren weil das sind halt die Leute, die ganz oft bleiben.
00:50:11: also das ist natürlich keine Garantie, keine Beziehung.
00:50:13: Es hat eine Garanti dass sie ewig hält und Menschen sterben und Menschen trennen sich und so und das besitzt in allen Beziehungen.
00:50:20: aber Ich glaube, man kann schizistisch sagen dass platonische Bindungen ganz oft länger halten als romantische Beziehungen.
00:50:26: Gerade in einer Situation wo eben Frauen entdecken das sie Beziehung mit Männern eigentlich gar nicht so toll finden ist es vielleicht keine so schlechte Idee sich mal zu überlegen welche beziehungen habe ich denn schon im meinem Leben die schön sind?
00:50:40: Die liebern sind?
00:50:41: die näheren sind?
00:50:42: und wie kann ich den Fokus darauf legen?
00:50:44: und wie können auch Dinge von denen ich glaube dass ich sie nur mit einem Partner tun darf oder tun soll Vielleicht Freundinnen tun.
00:50:52: Man kann im Grunde mit Freunden alles machen, was man mit eher Männern macht oder fast alles – wahrscheinlich nicht alles aber fast alles!
00:50:59: Man kann mit Freundinnen und Freunden zusammenziehen, man kann in Urlaub fahren, man könnte Hunde adoptieren... Man kann auch Kinder kriegen gemeinsam.
00:51:11: Und da ist ja auch so die Frage, also das ist gerade jetzt Thema Kinder.
00:51:15: Ich war halt nie einen Kindernwunsch gehabt.
00:51:16: aber eine Sache, die mich immer schon gewundert hat, dass Menschen tatsächlich glauben, dass es eine gute Idee ist Kinder in romantischen Paarbeziehungen zu kriegen, wenn wir doch wissen, dass das Beziehungen sind.
00:51:25: Die sehr oft auseinanderbrechen und wir wissen auch wie tragisch die oft enden.
00:51:28: Und wir wissen auf wie viel Gewalt denen passiert.
00:51:31: Dass man dann die Idee hat, dass man sagt ... Das ist jetzt die Beziehung, in der ich noch andere Menschen ... Stimmt!
00:51:36: ... die nicht dafür können reinholen.
00:51:37: Dass das Bestum fällt?
00:51:38: Das ist das
00:51:39: Top- ... Es ist sowas Volatiles eigentlich.
00:51:42: Ich hab mir gedacht, warum machen das Leute nicht irgendwie mit ihren besten Freundinnen, die sie schon zwanzig Jahre länger kennen und eigentlich viel stabilere Beziehlungen haben.
00:51:48: Es würde eigentlich mehr Sinn machen.
00:51:50: Stimmt.
00:51:50: Aber das ist nur eine Seitennot, ich will selber keine Kinder aber das kann man sich mal überlegen so.
00:51:55: Kann finanzielle Verantwortung teilen ja?
00:51:57: Man kann sehr viel tun im Freundschaften was man in Ehnen oder Partnerschaften auch tun kann und man kann es vielleicht auf eine verlässlichere Art-und-Weise tun oder für weniger stressige Art und Weise weil es ganz oft eben dann auch nicht diese Einbeziehung ist auf der alles lastet die somit Bedeutung überladen wird und die deshalb auch vielleicht gar nicht gesund sein kann weil wir soviel reinprojektieren.
00:52:19: Ja,
00:52:19: was natürlich aber dann dazu kommt ist dass die romantische Beziehung... Die einzige Form von Beziehungen ist, die man staatlich absichern kann.
00:52:28: Die man rechtlich absichen kann.
00:52:32: Und das ist dann wieder eine politische Frage.
00:52:34: also es gibt kein anderes Modell als die Ehe und die eingetragene Partnerschaft zu definieren wer für mich Familie ist und ich finde das eigentlich ganz wichtig, dass wir das können irgendwann.
00:52:46: Also wir entscheiden können Wer unsere wichtigsten Bezugspersonen sehen und das nicht nur definiert ist durch pylologische Verwandtschaft oder halt Ehe.
00:52:57: Eine letzte Frage noch mit der Tris, dieses... Das Buch ist ja durchaus auch sozialer Sprengstoff.
00:53:04: Und ich würde mal interessieren wie war die Resonanz auf das Buch?
00:53:07: Also ich habe verschiedene Kommentare gelesen, auch unter dem Posts oder ich glaube bei Elmerson Reviews wo wirklich Frauen geschrieben haben so Danke für dieses
00:53:15: Buch!
00:53:16: Jetzt hab ich mich endlich getraut, mich zu trennen.
00:53:18: Das war noch so der letzte Funken, dass ich dachte ... jetzt hab ich's ... das war vielleicht eine Legitimation oder so, ne?
00:53:27: Sozusagen, oh, jetzt dank dieses Buches habe ich mich jetzt getrennt.
00:53:31: War das die überwiegende Resonanz?
00:53:33: Gab es auch Gegenwind?
00:53:34: Also was waren so Direktionen drauf?
00:53:39: Ich hab's in der Zeit lang so eine Stricherliste gemacht, wie viele Frauen mir schreiben, dass sie sich getrennt haben nach dem Buch.
00:53:44: Und es waren zwischen April und Herbst letzten Jahres, das waren circa fünfunddreißig.
00:53:50: Wow!
00:53:50: Oder nur die, die sich
00:53:51: melden?
00:53:51: Das sind
00:53:52: die, was ich gemeldet habe beim Meer.
00:53:54: Wow... Also ist es so, ich hab schon bevor das Buch rausgekommen ist zwei sehr unterschiedliche Reaktionen bekommen und das fand ich wirklich erschütternd in der Heftigkeit weil ich mir das in der Form nicht gedacht hätte.
00:54:11: Und zwar hab' ich von Frauen ganz oft gehört, oh mein Gott ja, danke genau meinen Thema!
00:54:16: Genau meinen Thema waren immer die drei Worte, die ich gehörte von Frauen also ganz, ganz oft und von Männern auch im meinem Umfeld teilweise, also Männer, die auch grundsätzlich offen sind für feministische Ideen.
00:54:26: wenn ich dir gesagt habe, ich schreibe jetzt ein Buch oder es kommt ein Buch wo ich die Liebe kritisch mir ansehe oder die romantische Liebe dann war Direktion vom Männern ganz oft so was?
00:54:34: Warum?
00:54:35: Was ist denn schlimm... Das ist doch alles gut.
00:54:42: Und die Frauen, die quasi neben ihnen standen waren so oh mein Gott danke.
00:54:45: ja bitte endlich schreibt jemand zu einem Buch und das fand ich fast schon erschütternd weil teilweise Menschen waren die miteinander in Beziehung standen und ich dachte mir dann so Frauen leben in diesen Beziehungen komplett anderer Realitäten als Männern und das hat für mich dann auch nochmal gesagt.
00:55:00: also es hat mir noch mal gesagt dass das Buch auch wichtig ist kam dann natürlich sehr viel gegen Wind.
00:55:07: Also vor allem von Männern, sehr aggressiv, sehr beleidigend und sehr untergriffig.
00:55:14: Genau!
00:55:15: Und jetzt habe ich ganz am Anfang gesagt auch etwas wo dann oft auf eine persönliche Ebene gegangen wird.
00:55:26: Ganz oft ist das Buch nicht gelesen.
00:55:31: Man müsste sich damit was auseinandersetzen, dass es nicht nur das eigene Bild passt.
00:55:36: Ich hab's sehr gefeiert und danke dir für dieses tolle Buch.
00:55:39: Es hat den Untertitel ein Weckruf, genau das ist auch geworden.
00:55:44: Wenn du sagst, da haben sich einige Frauen getrennt.
00:55:47: Die haben ein paar Erkenntnisse.
00:55:51: Ich habe von Frauenteil sehr begeisterte Reaktionen bekommen Abwährende und abwertende, das fand ich sehr spannend.
00:55:58: Das habe ich mir auch eigentlich so erwartet aber nicht in dieser Härte
00:56:02: wie
00:56:02: dichotomis ist es auch oder wie komplett polarisiert Direktion war.
00:56:09: Das hat mich eigentlich noch mal schon irgendwie geschockt muss ich sagen weil ich dann dachte wir leben in unterschiedlichen Realitäten...
00:56:15: Genau!
00:56:16: Und ja auch eine Bestätigung für was drinsteht im Buch Polarisierendes Thema auch ist.
00:56:26: Also vielen, vielen Dank liebe Beatrice.
00:56:27: also wer es noch nicht entromantisiert euch kauft und lehst dieses buch und macht dann damit was ihr wollt,
00:56:35: Trennung
00:56:36: oder Nicht-Trennung ist mir da noch wurscht.
00:56:38: aber genau lest euch durch und wenn ihr im Partner auf Augen gehört habt dann leset doch zusammen.
00:56:43: ja kann man ja auch diskutieren oder ne?
00:56:46: Auch die Perspektive des anderen einnehmen das ist ja ist hier nicht nur für Frauen geschrieben Genau.
00:56:51: Also vielen, vielen Dank liebe Beatrice für eben dieses tolle
00:56:54: Buch
00:56:55: und für das schöne Gespräch.
00:56:56: Und ja ich sag mal bis bald und alles Gute!
00:56:59: Danke dir!
00:57:00: Tschüss!
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