Südkorea-Crash: Wenn nicht du verkaufst, sondern dein Broker | KRISENSTARK #22 | Episode #476

Shownotes

Stell dir eine Nachricht auf deinem Handy vor. Nicht von einer Freundin, sondern von deinem Broker: Schieß bis heute Nachmittag Geld nach, sonst verkaufe ich deine Aktien für dich.

Genau das ist in Südkorea diesen Sommer über eine Million Mal passiert. Mehrere hunderttausend Depots wurden komplett aufgelöst, ohne Rückfrage, zum Kurs des Moments. Über 60 Prozent der Betroffenen waren unter 30 Jahre alt.

Ich erzähle dir in dieser Folge, wie es dazu kommen konnte. Und vor allem, was davon für dein Depot gilt, auch wenn kein einziger koreanischer Titel darin liegt.

In Episode #476 erfährst du:

  • Was ein Wertpapierkredit ist, warum ihn praktisch jede Bank anbietet, und warum es in Korea dafür ein eigenes Wort gibt.
  • Warum jemand mit eigenem Geld einfach abwarten kann, jemand mit geliehenem Geld aber nicht.
  • Welche Quote im Juli von rund 2 auf über 10 Prozent gesprungen ist, und was sie über das Ausmaß verrät.
  • Warum es ausgerechnet die unter 30-Jährigen getroffen hat, und warum das nichts mit Leichtsinn zu tun hat.
  • Wie eine Börse 40 Prozent verlieren kann, während die Wirtschaft ihr bestes Jahr seit fünf Jahren hat.
  • Die drei Punkte, die du für dein eigenes Depot daraus mitnehmen solltest.

Außerdem spreche ich über das Klumpenrisiko, das in Korea richtig teuer geworden ist: Zwei Unternehmen aus derselben Branche machten zusammen einen Anteil am koreanischen Leitindex aus, der dich erschrecken wird. Und das bei einem Index, der eigentlich breit streuen soll.

Und weil ich weiß, dass die meisten von euch gar nicht wissen, wie oft Microsoft oder Tech wirklich im eigenen Depot liegt, erzähle ich dir auch von einer Kundin aus unserem letzten Advanced Assets Live-Call. Sie hatte zwei Robotics-ETFs im Blick und die Frage, warum in dem einen deutlich mehr Unternehmen liegen als in dem anderen. Die Antwort stand nicht im Namen des ETFs.

Diese Folge ist unbequem, wenn du dein Risikoprofil bisher nach Nervenstärke bestimmt hast. Denn die eigentliche Frage ist nicht, wie viel Schwankung du emotional aushältst, sondern wie lange deine Liquidität trägt, bevor du verkaufen musst.

Auf deine Unabhängigkeit,
Natascha

PS: Like, bewerte und teile diese Folge wie immer sehr gerne und sende dem Algorithmus so ein klares Signal! 💜

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Transkript anzeigen

00:00:00: Dein Broker schreibt ihr, schieß bis heute Nachmittag Geld nach.

00:00:04: Sonst verkauf ich deine Aktien für dich!

00:00:07: Denn die Schuld also der Kredit bleibt ja gleich hoch egal was der Kurs macht.

00:00:13: und dann nutzen sie natürlich diesen Hebel und das fühlt sich nicht wie eine Spekulation an sondern wie die einzige Option überhaupt vom Fleck zu kommen.

00:00:24: Und das krasse ist jetzt hier in der Story.

00:00:27: Das Samsung Also zwei Unternehmen Samsung und SK Hinnix machten zusammen über die Hälfte des koreanischen Leitindex aus.

00:00:38: Über die hälfte?

00:00:39: Es ist keine Abkürzung, es ist höchstwahrscheinlich sogar eine Falle!

00:00:52: Stell dir mal eine Nachricht auf deinem Handy vor.

00:00:54: Dein Broker schreibt ihr Schieß bis heute Nachmittag Geld nach.

00:00:59: Sonst verkaufe ich deine Aktien für dich.

00:01:02: Crazy Vorstellung.

00:01:04: aber genau das ist in Südkorea diesen Sommer über eine Million mal passiert und mehrere hunderttausend Depots wurden komplett aufgelöst, und zwar ohne Rückfrage einfach zum Kurs des Moments dann verkauft.

00:01:19: Über sechzig Prozent der Betroffenen waren unter dreißig Jahre alt.

00:01:23: Und der Grund warum Menschen überhaupt in so einer Situation kommen konnten ist wirklich eine Geschichte für sich und deshalb erzähle ich sie jetzt mal kurz.

00:01:33: Anfang zwanzig sechsundzwanzig war Südkorea, man kann schon sagen die heißeste Börsen-Story der Welt.

00:01:40: Getragen von diesem KI-Chip Boom hat sich der Light Index der COSPI KOSPI zwischenzeitlich mehr als verdoppelt und SüdKorea zählte kurzzeitig zu den größten Aktienmärkten überhaupt.

00:01:55: Und bei so einem Lauf passiert natürlich was ja dann doch irgendwie menschliches.

00:01:59: Leute wollen nicht nur dabei sein Sie wollen schneller dabei sein, reich werden.

00:02:05: Und dafür gibt es ein Werkzeug das ja ehrlicherweise jede Bank anbietet und zwar den Wertpapierkredit.

00:02:12: auf Englisch nennt man das Margin Loan.

00:02:16: Das Prinzip ist ziemlich simpel du hinterlegst dein bestehendes Depot als Sicherheit und die Bank leit dir zusätzliches Geld.

00:02:24: also gib dir einen Kredit mit dem du dann noch mehr Aktien kaufen kannst.

00:02:29: Und in Korea ist das so weit verbreitet, dass es dafür sogar ein eigenes Wort gibt.

00:02:34: Das versuche ich jetzt nicht auszusprechen aber wörtlich übersetzt heißt es Schulden investieren.

00:02:41: und man kann schon sagen, dass das im Frühling so bisschen zum Volkssport noch mal krasser wurde.

00:02:47: Und die Wertpapierkredite im koreanischen Aktienmarkt kletterten bis Ende Juni auf ein Rekordwert von über thirty-eight Billionen Won.

00:02:58: Dazu kam dann ab Ende Mai auch noch zwei Fachgehebelte Fonds, auf einzelne Chip-Aktien.

00:03:05: also das sind dann ja Produkte, die den Hebel gleich nochmal mit eingebaut liefern.

00:03:12: Das heißt du kannst quasi zweimal so viel gewinnen kann es aber auch zweimal zu viel verlieren.

00:03:17: Heißt also auch, der Großteil dieses Booms an der südkoreanischen Börse an dem Index war nicht wirklich organisch sondern es war mit geliehenem Geld.

00:03:29: Und dann passierte natürlich das was passieren musste?

00:03:33: Die Stimmung ist gekippt!

00:03:35: Die Zentralbank in Südkorea erhöhte im Juli erstmals seit dreieinhalb Jahren die Zinsen.

00:03:41: Es kam Berichte dass China bei der Chipfertigungstechnik aufholt Und einer der größten Chiphersteller in Südkorea SK Hinnix, Gott ich hoffe ich habe das richtig ausgesprochen legte parallel auch noch ziemlich enttäuschende Zahlen vor.

00:03:56: und da war es natürlich am Dampfen der Marktbrach ein.

00:03:59: Der schlechteste Monat der Geschichte des Index überhaupt.

00:04:02: über dreißig Prozent Verlust binnen weniger Wochen.

00:04:05: so schnell kann es da wirklich hochgehen und genau so schnell wieder runter.

00:04:10: Und warum kommt es zu diesen krassen, krassen Auf- und auch sehr schnell krassen Abbewegungen?

00:04:17: Klar wer mit eigenem Geld investiert hatte konnte natürlich bei diesem Einbruch einfach abwarten.

00:04:25: Denn wir wissen ja auch die Kurse erholen sich historisch fast immer wenn man ihnen denn die Zeit gibt.

00:04:30: das ist ja auch unsere Strategie hier bei Madame Moneypenny by and hold lange halten breit diversifizieren und ihr kann faktisch nichts passieren unterwegs wenn du keine Blödsinn machst.

00:04:41: Wer sich aber natürlich das Geld geliehen hatte, um in diese Aktien zu investieren – was ja sehr viele südkoreanische Privataushalte getan haben -, der konnte natürlich nicht abwarten.

00:04:52: Denn die Schuld also der Kredit bleibt ja gleich hoch egal, was der Kurs macht und gleichzeitig hast du auch dein Depot als Sicherheit für diesen Kredit hinterlegt.

00:05:04: wenn das Depot dann also DB gemacht dann sehen das natürlich die Banken.

00:05:10: Und die Bank war hier nicht ab, also fällt der Deportwert unter eine bestimmte Deckungsgrenze – das sind einfach Mechanismen, die bei den Banken dann greifen – kommt der Margin-Call sofort Geld nachschießen oder die Bank verkauft für dich und die verkauft da natürlich zum aktuellen Kurs, nicht zu deinem Wunschkurs oder wartet noch nicht bis morgen, ob es vielleicht wieder hochgeht oder so?

00:05:30: Genau das ist im Juli in Südkorea über einem Millionmal passiert!

00:05:35: Im Nachhinein oder in der Zeit danach ist die Zwangsliquidationsquote also der Anteil an diesen Kreditdepots, ja Depots mit Kredit gepusht.

00:05:48: Die der Broker selbst aufgelöst hat sprang von rund zwei Prozent normalerweise auf über zehn Prozent.

00:05:55: das heißt es wurden innerhalb von weniger Stunden, weniger Tagen sehr viele Depots einfach zwangslikvidiert Und jedes zehntegehebelte Depot wurde nicht von seiner Besitzerin oder von seinem Besitzer verkauft, sondern von der Bank.

00:06:12: Ich hatte Eingang schon gesagt über sechzig Prozent der Zwangsverkäufe betrafen Menschen unter dreißig und auch das fand ich erst mal crazy.

00:06:20: Da sie dachte oh mein Gott wie viel leicht sind steckt ihr ihn wieder hinter.

00:06:23: so was ist denn da los?

00:06:25: Aber wenn man dann mal ein bisschen genau reinguckt macht es schon... Wer gibt das schon irgendwie Sinn?

00:06:31: Denn eine Wohnung in Seoul kostet inzwischen rund vierzehn Jahresgehälter.

00:06:36: Und für junge Menschen ist also normale Sparen einfach überhaupt gar kein realistischer Weg mehr zur eigenen Wohnung oder zu überhaupt irgendeinem Eigentum, oder überhaupt im irgendeinen Vermögen, weil das Leben da einfach so teuer ist.

00:06:49: und dann nutzen die natürlich diesen Hebel – und das fühlt sich nicht wie eine Spekulation an – sondern wie ja die einzige Option überhaupt vom Fleck!

00:07:00: zu kommen.

00:07:01: Denn klar, ja auf der Positivseite sagt man natürlich fünffach hebeln heißt fünfmal schneller ankommen solange es halt aufwärts geht aber das heißt auch fünf mal mehr minus wenn's halt abwärt geht.

00:07:14: und ich würde sagen genau hier liegt eigentlich die Lehre die natürlich weit über Südkorea jetzt hinausgeht.

00:07:20: Der gefährlichste Zustand an dem Merken ist nicht so digier an sich sondern es ist dann das Gefühl keine andere Optionen zu haben.

00:07:30: Und wer glaubt mit normalen Sparen ohnehin nicht voranzukommen, niemals da anzukommen wo man eigentlich hin will?

00:07:37: Der akzeptiert Risiken die er wahrscheinlich mit einem klaren Kopf oder einem anderen System wahrscheinlich eher ablehnen würde.

00:07:45: und auch noch super interessant an der Geschichte einer Situation finde ich dass die südkoreanische Realwirtschaft Die ging es diesem Sommer blendend.

00:07:55: Also die Regierung hat ihre Wachstumsprognose von zweizig sechsundzwanzig nochmal nach oben korrigiert, das BIP wuchs weit über den Erwartungen, die Exporte liefen auf Rekordniveau und gleichzeitig ist die Börse bei minus vierzig Prozent.

00:08:10: Die Wirtschaft im besten Jahr seit fünf Jahren also beides gleichzeitig.

00:08:15: wie kann das eigentlich sein?

00:08:17: Grundsätzlich simpel, ein Aktienkurs bildet nicht die Gegenwart ab.

00:08:22: Sondern einen Preis für die Erwartungen an die Zukunft.

00:08:26: und wenn diese Erwartung sehr weit voraus laufen, kollabiert also die Bewertung, wären die Fabriken auf Hochtouren weiterlaufen?

00:08:37: Bewertungen und Substanz sind da einfach zwei verschiedene Dinge und deswegen ist die Wirtschaft auch nicht gleich die Börse übrigens nie so oft der Welt bei uns halt auch nicht.

00:08:47: Also was bedeutet das jetzt für dein Verhalten, für deinen Depot?

00:08:50: Erstens.

00:08:51: Die Zeitfrage prüft ein Risikoprofil und zwar nicht nach deiner Nervenstärke sondern nach der Liquidität.

00:08:59: Kredite kurzfristige Verpflichtungen Ein zu dünner Notkroschen Das alles verkürzt einen Anlagehorizont Egal wie langfristig du eigentlich denkst, aber wenn du dann in eine Situation kommst und dir nicht anders kannst als zu verkaufen.

00:09:15: Das ist die Situation, in der du auf gar keinen Fall landen möchtest.

00:09:18: Und deswegen predigen wir das ja auch immer.

00:09:21: ne?

00:09:21: Eine Strategie haben alle Töpfchen bedienen, Reserven haben, Notkroschen haben und dann vernünftig, langfristlich breit investiert, breit diversifiziert zu investieren.

00:09:36: Und da kommen wir nämlich noch zum zweiten Punkt, was du für dich für dein Depot mitnehmen solltest und was in der südkoreanischen Situation auch überhaupt nicht gut gelaufen ist.

00:09:48: Das Klumpenrisiko!

00:09:50: Viele von euch wissen überhaupt nicht, was für Überschneidungen ihr in euren Depots habt.

00:09:55: Wie oft da Microsoft wirklich drin liegt?

00:09:58: Wie oft der Tech wirklich drinliegt?

00:10:01: Wie often manche Branchenländer usw.

00:10:04: wirklich drin liegt weil ihr einfach Überschedungen habt.

00:10:08: und das krasse ist jetzt hier in der Story dass Samsung also zwei Unternehmen samsung und SK Hinnix machten zusammen über die hälfte des koreanischen Leitindex aus.

00:10:21: Über die Hälfte, ja also LeitIndex der sollte natürlich eigentlich sehr viel breiter gestreut sein.

00:10:27: logischerweise aber das war jetzt alles so gebündelt dass zwei Unternehmen auch noch aus der gleichen Branche ja Techchips und so weiter über die hälfte des gesamten Index ausgemacht haben.

00:10:39: und ein Länderindex verspricht eigentlich Streuung liefert aber manchmal Ja, nur sagen wir mal zwei drei vier fünf vielleicht auch in der Hand voll.

00:10:48: mehr wetten eigentlich und das kann euch sehr schnell passieren mit kleineren Indizes.

00:10:54: Auch mit Branchen die Cs mit Ländern ist es ein Branche.

00:10:58: Indices haben wir gerade letzte Woche wieder im live.

00:11:01: Call by Advanced Assets war auch eine Kunden die sich zwei ich glaube Robotics waren's Robotics etf rausgesucht hat Und dann Frage dazu hatte, warum liegt in dem einen ETF viel mehr Unternehmen als im anderen?

00:11:16: Wenn man natürlich nur auf den Namen des ETFs guckt, dann kommt man da nicht so schnell dahinter.

00:11:22: Wir mussten dann tiefer reinschauen und haben uns das Fact Sheet angeschaut usw.

00:11:26: Und siehe da der eine war zum Beispiel ISG gescreened, der andere nicht.

00:11:31: Der eine bildete quasi die Realität ab vereinfacht gesagt, nach Markkapitalisierung der andere eher nach Potenzial in die Zukunft.

00:11:41: Also ihr müsst da wirklich schauen welche ETFs habt ihr im Depot gerade wenn es jetzt abseits der zwei Standarddinger ist?

00:11:47: und wie sind da die Überlappungen?

00:11:49: Wie ist das Klumpenrisiko?

00:11:51: Und genau das ist jetzt nämlich passiert in dieser Korea Story hier dass nur zwei Unternehmen eigentlich den Großteil oder über die Hälfte des Index ausgemacht haben.

00:12:01: und wenn eins davon natürlich nach unten geht Es reicht ja nur eine Nachricht.

00:12:06: Es hat ja gereicht, dass jetzt chinesische Firmen und Fabriken da aufholen mit der Chipherstellung.

00:12:13: Das hat schon gereicht.

00:12:14: Eine schlechte Nachricht?

00:12:15: Wumm!

00:12:16: Alles ist eingebrochen.

00:12:17: Und drittens warst du daraus für dein eigenes Impon.

00:12:20: mitnehmen sollt also erstens die Zeitfrage zweitens schau dir deinen Klumpenrisiko an und drittens ungeduldet einen Preis.

00:12:27: Wer das Gefühl hat, ohne hin nicht anzukommen oder zu sagen ich habe sowieso zu wenig Zeit ja der greift zur Abkürzung.

00:12:35: Und genau diese Abkürdung gehen meistens nicht gut und sie vergrößern am Ende die Lücke, die Sie eigentlich schließen sollten wenn du mit irgendwelchen Hebelgeschichten start bist oder so oder irgendwo wo du denkst ah jetzt hab' ich eine Abkündigung gefunden.

00:12:48: es ist keine Abkünzung es ist höchstwahrscheinlich sogar eine Falle.

00:12:52: Also für dich die wichtigsten Fragen zum Schluss.

00:12:54: Wie lange könntest du ein Kursrückgang von vierzig Prozent durchstehen ohne verkaufen zu müssen?

00:13:00: Welche Fristen, welcher Notkroschen?

00:13:02: welche laufenden Verpflichtungen bestimmen da tatsächlich deinen realen Anlageheutzung?

00:13:07: nicht das geplante sondern so wenn es mal wirklich runtergeht was würde dann mit deinem Depot passiert?

00:13:12: und zweitens schau dir unbedingt deinen Klumpenrisiko an, schau da wirklich genau rein wo es Überlappungen gibt.

00:13:21: Dazu haben wir zum Beispiel bei Advanced Assets ein richtig tolles Tool, wo man sehr genau sieht welche Länder, welche Branchen bis hin zu welcher Unternehmen bei dir vielleicht doppelt oder dreifach im Depot liegen.

00:13:33: und diese Fragen entscheiden am Ende viel mehr über dein Vermögensaufbau als jede einzelne Aktienauswahl oder in welchen ETF du jetzt genau investierst.

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